-
Libanon-Konflikt belastet Auftakt US-iranischer Verhandlungen über dauerhaften Frieden
-
Rückkehr mit 44: Serena Williams spielt Einzel in Wimbledon
-
Staatsmedien: Nach Trumps Drohung verlässt Irans Delegation Verhandlungsort
-
Rückkehrer Yamal glänzt: "Das ist nun wirklich Spanien"
-
Rückkehrer Yamal glänzt: Spanien überrollt Saudi-Arabien
-
Alba ist Meister - und vermiest Pesic den Abschied
-
Regierungspartei von Ministerpräsident Abiy gewinnt Parlamentswahl in Äthiopien
-
Schweizer Doppelsieg: Pogacar dominiert wie zuletzt Junkermann
-
"Für Juden unwählbar": Zentralrat kritisiert Linke für Israel-Beschlüsse
-
Triumph in Halle: Tiafoe knackt Zverev-Schreck Fritz
-
Rentenkommission empfiehlt grundlegende Änderungen - und erntet viel Kritik
-
"Haltet fest am Glauben": Heiner Wilmer als neuer Bischof von Münster eingeführt
-
Pistorius: Trump hat "Korken in die Straße von Hormus gedrückt"
-
Stichwahl um Präsidentenamt in Kolumbien begonnen - Enges Rennen erwartet
-
"Historische" Verhandlungen über Ende des Iran-Kriegs in der Schweiz begonnen
-
Neues Führungsduo und Streit über Verhältnis zur Union: Linke beendet Parteitag
-
US-Vize Vance nennt Verhandlungen mit dem Iran "historisch"
-
Rentenkommission empfiehlt weit reichende Änderungen - und erntet viel Kritik
-
Sieg auch auf letzter Etappe: Lipowitz gewinnt in Slowenien
-
Stichwahl um das Präsidentenamt in Kolumbien begonnen
-
Heiner Wilmer als neuer Bischof von Münster eingeführt
-
Linke beschließt verbindlichen Gehaltsdeckel für Abgeordnete
-
Abschiebeflüge: Grüne fordern Dobrindt zu Offenlegung von Absprachen mit Taliban auf
-
Trump: "Vandalen" verantwortlich für Probleme an renoviertem Wasserbecken in Washington
-
Verhandlungen über endgültiges Ende des Iran-Kriegs in der Schweiz begonnen
-
Massive ukrainische Angriffe auf die Krim - Russische Behörden stellen Treibstoffverkauf ein
-
Grüne reagieren mit Lob und Kritik auf Empfehlungen der Rentenkommission
-
Minister: Britischer Premier Starmer denkt über "politische Realitäten" nach
-
Peseschkian: USA werden iranisches Recht auf Urananreicherung akzeptieren müssen
-
Auf nach Boston! Noch 15 mögliche DFB-Gegner
-
Streit um Weltkriegsvergangenheit belastet Verhältnis zwischen Kiew und Warschau
-
Innenministerium weitet Abschiebungen nach Afghanistan in Absprache mit Taliban aus
-
Russische Behörden: Vier Tote durch ukrainische Angriffen auf die Krim
-
77-Jähriger stirbt im Saarland nach Angriff von zwei Spendensammlerinnen
-
Pantisano: Werde alles für Widerstand gegen Rentenkürzungen tun
-
23-Jähriger in Göttingen lebensgefährlich verletzt - Täter auf der Flucht
-
19-Jähriger stirbt bei Bergunfall nahe Garmisch-Partenkirchen
-
Polizei findet bei Drogenrazzia in Pariser Vorort Picasso-Gemälde
-
Bahnkonzern Italo erwartet sinkende Preise bei Einstieg in deutschen Markt
-
14 Verletzte nach Feuer in Hamburger Hotel
-
Islamabad: Pakistanische Delegation für US-iranische Gespräche in der Schweiz angekommen
-
Massenproteste gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien reißen nicht ab
-
Top-Quote für ZDF: 18 Millionen Fans sehen nächsten DFB-Sieg
-
Sachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidat Willingmann sieht Fehler im Umgang mit AfD
-
Reichinnek: Veränderung geht in Opposition und Regierung
-
Auf nach Boston! Noch 13 mögliche DFB-Gegner
-
Waggons von Brücke gestürzt - Schwerverletzter nach Bahnunfall in München gestorben
-
Debakel beim Renard-Debüt: Tunesien gescheitert
-
Probleme mit dem Zuckerwert: Zverev gibt Wimbledon-Entwarnung
-
Trump gibt Vandalismus Schuld für Probleme an renoviertem Wasserbecken in Washington
Bundestag beschließt schärfere Regeln für Meldung von Cybervorfällen
Der Bundestag hat schärfere Regeln für Sicherheitsanforderungen und die Meldung von Cyberangriffen in Wirtschaft und Bundesverwaltung beschlossen. Die Abgeordneten billigten am Donnerstag mit den Stimmen von Union, SPD und AfD die Umsetzung der sogenannten NIS-2-Richtlinie der EU, die in Deutschland jährlich Schäden in Milliardenhöhe durch Cyberangriffe verhindern soll. Bei Verstößen gegen die Vorgaben gelten künftig auch schärfere Sanktionen.
Ziel der NIS-2-Richtlinie ist ein einheitliches Sicherheitsniveau in Wirtschaft und Verwaltung in der EU. In dem Gesetzentwurf wird darauf verwiesen, dass über zunehmende Vernetzung und Digitalisierung grenzüberschreitend ein höheres Risiko von Ausfällen bei wichtigen Versorgern oder auch Störungen in der Privatwirtschaft durch Cyberangriffe besteht.
Über die Umsetzung der EU-Richtlinie wird die Zahl zur Umsetzung verpflichteter Anbieter kritischer Infrastruktur oder digitaler Dienste deutlich ausgeweitet. Genannt werden im Gesetzentwurf rund 14.500 betroffene Unternehmen in Deutschland.
Nach Schätzungen des Branchenverbands Bitkom verursachen Cyberangriffe in der deutschen Wirtschaft jährlich Schäden von über 200 Milliarden Euro. In dem Gesetzentwurf wird angenommen, dass bei den zur Umsetzung der EU-Vorgaben verpflichteten Unternehmen künftig rund die Hälfte des jährlich verursachten Schadens verhindert werden könnte. Im Schnitt ergäbe sich damit rechnerisch ein abgewehrter Schaden von rund 250.000 Euro pro Unternehmen. Bei etwa 14.500 betroffenen Firmen wären dies insgesamt 3,6 Milliarden Euro.
Das bisher einstufige Meldesystem für sicherheitsrelevante Vorfälle wird durch die Änderung unterdessen entsprechend der EU-Vorgaben auf drei Stufen ausgeweitet. Die Meldung umfasst damit neben einer Frühwarnung, Folgeberichte und einen Abschlussbericht.
Der bürokratische Aufwand soll dabei aber möglichst gering bleiben, heißt es im Gesetzentwurf. Demnach dürfte der jährliche Aufwand für die Erfüllung der neuen Vorgaben für die Wirtschaft bei 2,3 Milliarden Euro liegen. Zudem entstehe ein einmaliger Aufwand von 2,2 Milliarden Euro.
Bei der Bundesverwaltung werden die Anforderungen bei der Cybersicherheit harmonisiert. Dabei soll auch der Posten eines sogenannten Chief Information Security Officer (CISO Bund) geschaffen werden, der als Koordinator bei der flächendeckenden Umsetzung der Vorgaben fungieren soll. Als Kosten werden jährlich 119 Milliarden Euro angegeben.
A.Williams--AT