-
Epstein-Affäre: Britische Polizei nimmt Ex-Botschafter Mandelson fest
-
Südafrika "akzeptiert" von Trump ausgewählten neuen US-Botschafter
-
Panama übernimmt nach Lizenzentzug für Hongkonger Unternehmen Panamakanal-Häfen
-
Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Orban verhindert neue EU-Sanktionen gegen Moskau
-
Kurz vor der Amputation: Vonn meldet sich nach Entlassung
-
Kanadas Premier reist auf der Suche nach neuen Handelspartnern nach Asien
-
Nach EU-Stopp von Handelsabkommen: Trump droht mit noch höheren Zöllen
-
Olympia-Zukunft in Gefahr? Schwab "optimistisch und entspannt"
-
"Handelsblatt": Ulrike Malmendier scheidet als Wirtschaftsweise aus
-
Geheimdienstkreise: Nigeria zahlte Islamisten Lösegeld für entführte Schüler
-
Nach Änderung von Geschlechtseintrag: Keine Beförderung für Polizeikommissarin
-
Fingierte Hausbesuche: Arzt in Nürnberg wegen Abrechnungsbetrugs verurteilt
-
Neue Trump-Zölle: EU-Parlament pausiert Umsetzung von US-Handelsdeal
-
Umfrage vor Landtagswahl in Baden-Württemberg: CDU stärkste Kraft vor Grünen
-
Rassismus-Eklat: Vorläufige Sperre für Prestianni
-
Bischof Bätzing gegen AfD-Verbot: Löst Probleme nicht
-
Gewalt nach Tötung von Drogenboss: Armee verlegt 2500 Soldaten in Westen Mexikos
-
Bätzing: Auch unter neuem Vorsitzenden keine Einmütigkeit der Bischöfe zu erwarten
-
Merz: Berlin steht "unverbrüchlich" an Kiews Seite - Lob von Botschafter Makeiev
-
Bewährungsstrafe für früheren Hisbollah-Funktionär in Celle
-
Rassismus in Behörden: Forderungen nach konkreten Maßnahmen
-
Koreanische Kosmetik für Brasilien: Präsident Lula unterzeichnet Abkommen in Seoul
-
Sprecher: Merz kann kommende Woche in USA für EU über Zölle verhandeln
-
Australien spricht sich für Ausschluss von Ex-Prinz Andrew aus Thronfolge aus
-
Guterres kritisiert vor UN-Menschenrechtsrat unverhohlene Angriffe auf Menschenrechte
-
IStGH verhandelt über Ex-Präsidenten Duterte - Verteidiger pocht auf Unschuld
-
Klüssendorf: Union sollte Verhältnis zur Linken klären
-
Linkspartei gegen Überlegungen für Rente mit 70
-
Iran droht auch bei "begrenztem" US-Angriff mit Gegenschlag "mit voller Härte"
-
Curacao: Advocaat tritt zurück - Rutten wird Nachfolger
-
Neue Trump-Zölle: EU-Parlament will Umsetzung von US-Handelsdeal pausieren
-
USA verlassen weiteren Stützpunkt in Syrien - Abzug aus dem Land soll im März vollzogen sein
-
Prozess wegen Anschlagsplänen auf Klinik in Bremerhaven beginnt mit Teilgeständnis
-
Elektroindustrie erreicht 2025 Exportrekord - deutlicher Anstieg zum Jahresende
-
Tödlicher Messerangriff auf Frau in Hagen: Lebensgefährte un in Untersuchungshaft
-
Vor Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Ungarns Sanktions-Blockade sorgt für Unmut
-
Thiel-Beteiligung an Drohnen-Startup: Grüne für "Schutzschirm" für Wehrindustrie
-
Missbrauchsfall um schwangere Elfjährige: Haftstrafe für Stiefvater rechtskräftig
-
Mutmaßliche Russland-Spione kommen wegen Sabotageplänen ab Mitte März vor Gericht
-
Anhörungen im Fall des philippinischen Ex-Präsidenten Duterte begonnen
-
Merz: Deutschland steht "fest" und "unverbrüchlich" an der Seite der Ukraine
-
28-Jähriger tötet in Rheinland-Pfalz Mutter und verletzt Geschwister - Festnahme
-
Juso-Chef Türmer dringt auf breitere Beitragsbasis für Sozialkassen
-
Deutsche Bahn und GDL verhandeln weiter - letzte Runde vor Ende der Friedenspflicht
-
Neue niederländische Regierung unter Wahlsieger Rob Jetten vereidigt
-
Gewalt in Mexiko nach Tötung von Drogenboss "El Mencho"
-
Umfrage: Mehrheit der Deutschen befürchtet Krisen infolge hybrider Angriffe
-
Norwegisches Fußballmärchen: Auch Klopp schwärmt
-
Gewalt in Mexiko: Fragezeichen hinter Sicherheit vor WM
-
Toter in Obdachlosenunterkunft in Lüneburg: Mitbewohner unter Totschlagsverdacht
Politischer Gegenwind verlangsamt Wachstum bei Erneuerbaren
Der weltweite Zubau bei erneuerbaren Energien schreitet weiter voran - im Vergleich zum Vorjahr erwartet die Internationale Energieagentur (IEA) allerdings einen holprigeren Wachstumspfad. Bis 2030 wird aktuell ein Zubau von 4600 Gigawatt (GW) erwartet, wie die IEA am Dienstag mitteilte. Im vergangenen Jahr war die Agentur noch von 5500 GW ausgegangen, was dem Ziel einer Verdreifachung der Kapazitäten bis Ende des Jahrzehnts nahe gekommen wäre.
Derzeit wird hingegen lediglich mit einer Steigerung der Kapazitäten um das 2,6-fache bis 2030 verglichen mit 2022 gerechnet, wie die in Paris ansässige Organisation ausführte. Zugleich hob die IEA hervor, dass eine Steigerung um 4600 GW in etwa den gesamten Stromerzeugungskapazitäten Chinas, der Europäischen Union und Japans zusammen entspreche.
Grund für die nach unten korrigierte Prognose ist insbesondere die Entwicklung in den USA, wo die Regierung von Präsident Donald Trump unter anderem vorzeitig aus Steueranreizprogrammen für Erneuerbare ausgestiegen ist. Dies habe ebenso wie "andere regulatorische Änderungen in den USA" die Wachstumserwartungen für erneuerbare Energien auf dem US-Markt im Vergleich zur Vorjahresprognose um fast 50 Prozent sinken lassen, erklärte die IEA.
Auch für China wurde die Prognose demnach abgesenkt, vor allem, da die Volksrepublik von festen Tarifen für die Erzeuger erneuerbarer Energien auf Auktionen umgestiegen sei, was die Rentabilität von Projekten beeinträchtigt und die Wachstumserwartungen gedämpft habe. Gleichwohl sei China weiterhin für den größten Teil des Wachstums im Bereich der Erneuerbaren verantwortlich und auf Kurs, das Wind- und Solarenergieziel der Volksrepublik für 2035 fünf Jahre früher als geplant zu erreichen.
Konträr zu den abgeschwächten Erwartungen für die beiden weltgrößten Volkswirtschaften hob die Internationale Energieagentur die derzeitige Entwicklung in Indien hervor: Das bevölkerungsreichste Land der Welt sei "auf dem besten Weg ist, sein Ziel für 2030 zu erreichen und sich zum zweitgrößten Wachstumsmarkt für erneuerbare Energien zu entwickeln", erklärte die IEA.
Für den Nahen Osten und Nordafrika wurden die Prognosen zudem um 25 Prozent angehoben. In Europa korrigierte die IEA die Prognosen für Deutschland, Italien, Polen und Spanien ebenfalls nach oben.
Getragen wird das Wachstum bei Erneuerbaren, die als unverzichtbar für die Begrenzung der menschengemachten Erderwärmung gelten, vor allem von Solarmodulen, die nach Schätzungen der Energieagentur in den vergangenen fünf Jahren 80 Prozent des Zubaus beisteuerten - gefolgt von Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse und Geothermie.
P.Hernandez--AT