-
Erste medizinische Evakuierung der ISS: Raumfahrer geht es wieder "sehr gut"
-
USA lockern Restriktionen für venezolanische Ölexporte nach Kuba
-
Hanfmann erreicht Viertelfinale
-
Epstein-Affäre: Ehemaliger US-Finanzminister Summers verlässt Harvard
-
CDU-Bundestagsabgeordnete offen für Tolerierungen durch AfD
-
Vermisste Jungen aus Niedersachsen bei Verwandtem in Luxemburg angetroffen
-
Infektion: Norwegens König Harald V. muss länger in Klinik auf Teneriffa bleiben
-
Mutter soll Kleinkind in Bayern getötet haben: Verdächtige in Psychiatrie
-
Kamikaze-Drohnen für Bundeswehr: Grünes Licht und Auflagen für Folgeaufträge
-
Warken zeigt sich offen für Debatte über Zuckersteuer
-
Coldcase um jahrezehntealten Sexualmord: DNA-Spur überführte mutmaßlichen Täter
-
Sanierung von Schloss Bellevue kostet 601 Millionen Euro und dauert acht Jahre
-
Gipfel in Peking: Airbus-Auftrag und Ukraine-Appell bei Treffen von Merz und Xi
-
Kamikaze-Drohnen für die Bundeswehr: Haushaltsausschuss gibt grünes Licht
-
ADAC: Spritpreise an den Zapfsäulen "so hoch wie zuletzt 2024"
-
Bundesregierung sagt organisiertem Verbrechen den Kampf an
-
Wadephul bekräftigt scharfe Kritik an Ungarn wegen Blockade neuer Russland-Sanktionen
-
Neuanfang nach Skandalen: Leiter von Schloss Versailles zum neuen Louvre-Chef ernannt
-
Tote Frau in Waldstück in Duisburg entdeckt - Ermittler gehen von Tötungsdelikt aus
-
Merz: China soll bei Bemühungen um Kriegsende in Ukraine Einfluss auf Russland nehmen
-
Umfrage zu Abgeordnetenhauswahl in Berlin: AfD hinter CDU auf zweitem Platz
-
Merz: China will bis zu 120 Flugzeuge bei Airbus bestellen
-
Merz ruft bei Wirtschaftsgesprächen in China zu Abbau "marktverzerrende Subventionen" auf
-
Kritik an Heizungsplänen der Koalition - offene Fragen bei Mieterschutz und Förderung
-
Wohlfahrtsverbände warnen vor Einschnitten im sozialen Bereich
-
Misstrauensanträge gegen Senatorinnen von Linkspartei in Bremen gescheitert
-
Merz und Xi wollen deutsch-chinesische Beziehungen auf "neues Niveau" heben
-
Mutmaßlicher Doppelmord in Bayern: Verdächtiger soll persönliches Motiv gehabt haben
-
Deutsche Wirtschaft wächst dank Staatsausgaben und privatem Konsum
-
Koalition verstärkt Kampf gegen organisierte Kriminalität: Einzug von Vermögen
-
Gericht: AfD darf in Rheinland-Pfalz Gemeindehaus nicht für Wahlkampftermin nutzen
-
Gewerkschaften kritisieren Heizungsgesetz - Industrie reagiert verhalten
-
Mieterbund kritisiert Einigung beim Heizungsgesetz scharf
-
Schwarzarbeitsgeflecht in Sicherheitsbranche: Großrazzia in sieben Bundesländern
-
300.000 Euro für erfundene Anlage: Mann in Bayern monatelang betrogen
-
Nordrhein-Westfalen: Starker Anstieg bei linksextremistischen Straftaten
-
Leiter von Schloss Versailles soll neuer Direktor des Pariser Louvre werden
-
Aufwärtstrend am Bau: Starkes Auftragsplus im Jahr 2025
-
Pistorius: Kauf von Kampfdrohnen für Bundeswehr ist "sehr wichtiger Schritt"
-
Merz zu Xi: "Große Chance" zur Entwicklung der Beziehungen mit China
-
Durchhalteparolen für inhaftierte IS-Mitglieder: Deutsche Sympathisantin angeklagt
-
Arbeitskorb stürzt ab: Zwei Tote bei Arbeitsunfall an Windrad in Hessen
-
Deutschlandweiter Aktionstag gegen politisch motivierte Kriminalität in Internet
-
Briefe an Schulleiter und Anwältin: Gerichte müssen neu über Beleidigung entscheiden
-
Frankreich 2030: Nächster Rücktritt im Organisationskomitee
-
"In San Siro geht das Licht aus": Inter im Sturm der Kritik
-
"Unmoralische" Zahlungen: Auch Rummenigge kritisiert Berater
-
NGO: Zahl getöteter Journalisten 2025 auf Höchstwert - Israel werden zwei Drittel davon vorgeworfen
-
Unfallbilanz: 2814 Verkehrstote in Jahr 2025 - leichter Anstieg zu Vorjahr
-
Verdächtiger nach tödlichen Schüssen auf 26-Jährigen in Dortmund festgenommen
Bundesrat fordert Änderung von Grundgesetz zum Schutz sexueller Minderheiten
Die Bundesländer wollen ein Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität im Grundgesetz festschreiben. Der Bundesrat beschloss auf seiner Sitzung am Freitag in Berlin, einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes beim Bundestag einzubringen. Sexuelle Minderheiten würden in der Gesellschaft nach wie vor benachteiligt und seien gewaltsamen Übergriffen aufgrund ihrer sexuellen Identität ausgesetzt, heißt es in der Begründung.
Für die Festschreibung des Verbots soll der Artikel 3 des Grundgesetzes ergänzt werden. Dieser Artikel beinhaltet bereits eine Reihe ausdrücklicher Diskriminierungsverbote - etwa wegen Geschlechts, Ethnie, Sprache, Herkunft oder Glaube. Dieser Katalog soll nun um das Merkmal sexuellen Identität erweitert werden.
Nur ein im Grundgesetz verankertes Verbot schaffe einen stabilen Schutz, der unabhängig sei von aktuellen politischen Mehrheitsverhältnissen, heißt es in der Begründung zu dem Vorstoß. Die Hürden für eine Grundgesetzänderung sind allerdings hoch: Sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat sind dafür Zweidrittelmehrheiten nötig.
Die Queerbeauftragte der Bundesregierung, Sophie Koch (SPD), begrüßte den Vorstoß des Bundesrats. "Die breite Zustimmung über Parteigrenzen hinweg verdeutlicht den Willen, sich ernsthaft mit einer Ergänzung in Artikel 3 des Grundgesetzes auseinanderzusetzen", sagte Koch der "Rheinischen Post". "Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar, insbesondere den unionsgeführten Bundesländern Berlin, Schleswig-Holstein oder Nordrhein-Westfalen, die diese Initiative gestartet haben."
Lob kam auch vom Verband LSVD*-Verband Queere Vielfalt. In einer Zeit, in der Queerfeindlichkeit nachweislich steige, sei dieses Zeichen des Bundesrates für sexuelle Minderheiten "von besonderer Bedeutung", erklärte Vorstandsmitglied Alexander Vogt. Bei der Einführung des Grundgesetzes seien Schwule, Lesben und andere sexuelle Minderheiten in Artikel 3 "als verfolgte Gruppe im Nationalsozialismus bewusst ausgelassen", kritisierte Vogt. "Dieser historische Fehler muss nach 76 Jahren endlich korrigiert werden."
A.O.Scott--AT