-
Oppositionsführerin Machado will in "einigen Wochen" nach Venezuela zurückkehren
-
Großbritannien erlaubt USA Nutzung von Stützpunkten für "defensive" Angriffe auf Iran
-
Trump droht mit "Rache" für Tod von US-Militärangehörigen
-
Bundeswehr meldet iranische Angriffe auf Stützpunkte in Jordanien und Irak
-
Sieg in Hamburg: Leipzig stürmt Festung Volkspark
-
Medien: Bundeswehr meldet iranische Angriffe auf Stützpunkte in Jordanien und Irak
-
Schah-Sohn ruft Iraner zu nächtlichen Protesten für ein Ende der Islamischen Republik auf
-
Spiel gedreht: Basketballern gelingt Revanche gegen Kroatien
-
Furcht vor Gewaltspirale: Teheran reagiert auf US-israelische Angriffe im Iran
-
Nagelsmann kündigt Überraschungen im WM-Kader an
-
Behörden: Drei Schiffe in Straße von Hormus von unbekannten Geschossen getroffen
-
Joker Chaibi erlöst Frankfurt - Sorgen um Santos
-
Frühes Aus: Frustrierendes IndyCar-Debüt für Mick Schumacher
-
Netanjahu kündigt verstärkte Angriffe auf Teheran an
-
Angreifer erschießt zwei Menschen in Texas - FBI spricht von Terrorverdacht
-
Merz verteidigt Angriffe gegen den Iran und mahnt dauerhafte Lösung an
-
Trump erklärt Bereitschaft zu Gesprächen mit Vertretern der iranischen Führung
-
FBI: Tödlicher Schusswaffenangriff in Bar in Texas war möglicherweise "Terroranschlag"
-
Wolfsburger Absturz hält an - Zukunft von Bauer offen
-
Merz: Tun nach Iran-Angriff alles zur Gewährleistung der Sicherheit in Deutschland
-
Explosionen und mehrere Tote bei iranischen Angriffen in der Golfregion
-
Merz: "Erleichterung" über absehbares Ende der Mullah-Herrschaft im Iran
-
Befürchtungen bestätigt: Dortmunds Can erleidet Kreuzbandriss
-
Bühl fehlt DFB-Frauen in der WM-Qualifikation
-
Tötung von Chamenei durch US-israelische Angriffe nährt Furcht vor Gewaltspirale
-
Mindestens neun Tote durch iranischen Raketenangriff auf Israel
-
Vier Kämpfer von pro-iranischem Bündnis im Irak getötet
-
Raimund solide - Wellinger bei Prevc-Sieg Fünfter
-
Kommunale Spitzenverbände dringen auf Sofort-Finanzhilfen von Bund und Ländern
-
AFP-Auswertung: Besonders viele nächtliche russische Raketenangriffe auf Ukraine im Februar
-
Berlinale: Weimer will Filmfest "vor aktivistischen Übergriffen schützen"
-
Mindestens acht Tote durch iranischen Raketenangriff auf Israel
-
Union: Tod Chameneis ist Chance für Iran - Merz äußert sich am Nachmittag
-
Mindestens sechs Tote durch iranischen Raketenangriff auf Israel
-
Iran droht nach Tötung von Oberstem Führer Chamenei mit Vergeltung
-
Brandenburg: Mann bricht beim Eisangeln ein und stirbt
-
Nach Angriffen auf den Iran: Mindestens neun Tote bei Protesten vor US-Konsulat in Pakistan
-
Malmendier muss Wirtschaftsweise verlassen - Gremium äußert "große Verwunderung"
-
CDU-Außenpolitiker sieht in Chameneis Tod Chance für den Iran
-
Platz zwei in St. Moritz: Loch hat Gesamtweltcup fast sicher
-
Nach Angriffen gegen Iran: Demos und Freudenfeiern in deutschen Städten
-
Nächste Podestplatzierung für Aicher
-
Loch behauptet Weltcup-Führung, Langenhan siegt
-
Tödlicher Unfall in Stade: Mann legt sich auf Straße und wird von Auto überrollt
-
Umfrage: Fast ein Drittel für AfD-Regierungsbeteiligung bei Wahlsieg in Ländern
-
Arbeitgeberpräsident: Streiks im Nahverkehr sind "plumper Erpressungsversuch"
-
Wirtschaftsweise: "Große Verwunderung" über Nichtverlängerung von Malmendier
-
Werners starkes MLS-Debüt - Müller mit Doppelpack
-
Internationale Atomenergiebehörde setzt für Montag Sondersitzung zum Iran an
-
Auch Irans Generalstabschef bei US-israelischen Angriffen getötet
Greenpeace: Für Gasförderung vor Borkum notwendiges Abkommen laut Gutachten rechtswidrig
Das für ein Gasförderprojekt vor Borkum notwendige Abkommen zwischen Niederlanden und Deutschland verstößt laut einem Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace gegen das Grundgesetz und Völkerrecht. Der Vertrag verstoße gegen das Pariser Klimaschutzabkommen sowie das im Artikel 20a des Grundgesetzes verankerte Klimaschutzgebot, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Gutachten der Rechtsanwältin Roda Verheyen.
One-Dyas will im deutsch-niederländischen Grenzgebiet Erdgas fördern und tut dies laut dem niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) im Testbetrieb auch bereits. Die Gasförderplattform befindet sich auf niederländischem Hoheitsgebiet. Die Bohrungen sollen teilweise unter dem Meeresboden in deutsches Hoheitsgebiet hineinreichen, weshalb es die Zustimmung aus Deutschland brauchte.
Am Montag gab das Landesamt bekannt, dem Sofortvollzug zugestimmt zu haben - damit darf One-Dyas loslegen. Die Bundesregierung hatte schon Anfang Juli den Weg freigemacht, in dem sie die Unterzeichnung des sogenannten "Unitarisierungsabkommen" mit den Niederlanden beschloss - um dieses Abkommen geht es in dem Gutachten.
"Das Gasabkommen mit den Niederlanden ist ein Vertrag über Klima- und Naturzerstörung", erklärte dazu Greenpeace-Energieexpertin Anike Peters. Die Juristin Verheyen führt in dem Gutachten aus, dass die Vereinbarung weitere Erdgasprojekte in unbegrenzter Zahl im deutsch-niederändischen Grenzgebiet ermögliche. Die Erschließung neuer fossiler Öl- und Gasvorkommen sei "aber nach einhelligen wissenschaftlichen Erkenntnissen mit den Temperaturzielen des Pariser Übereinkommens unvereinbar", führt die Anwältin aus.
Das Klimaschutzgebot im Grundgesetz verbiete zudem "sämtliche Handlungen, die mit den Temperaturzielen des Pariser Übereinkommens per se unvereinbar sind". Es ergebe sich "nach jüngster internationaler Rechtsprechung auch ein Verstoß gegen die aus dem allgemeinen Völkerrecht ableitbare Verpflichtung zur Vermeidung irreversibler Schäden für Klima und Umwelt", erklärte die Juristin weiter. Die Bundesregierung habe zudem die "erforderliche Anhörung des Landes Niedersachsen verfassungswidrig unterlassen".
Verheyen zufolge müssen Bundestag und Bundesrat der Ratifizierung des Vertrages zustimmen. "Damit können der Bundestag und der Bundesrat die Förderung von Erdgas in der Nordsee und die damit einhergehenden negativen Auswirkungen auf das Naturschutzgebiet 'Borkum Riff' und das Weltnaturerbe Wattenmeer noch verhindern", schreibt Verheyen. "Sie sind hierzu auch verpflichtet, da das Abkommen sowohl gegen zwingendes Völkerrecht als auch gegen Verfassungsrecht verstößt."
Die Gasförderplattform soll mit Strom aus dem Offshore-Windpark "Riffgat" vor Borkum versorgt werden. Dafür soll ein Seekabel unter anderem durch besonders geschützte Biotope am dortigen Meeresgrund verlegt werden. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hatte dafür grünes Licht gegeben.
Umweltschützer kritisieren das Gasförderprojekt scharf, auch der niedersächsische Energie- und Klimaschutzminister Christian Meyer (Grüne) stellte sich gegen das Vorhaben. Seit Donnerstag wird der Protest auch auf die Insel Borkum getragen: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Klimabewegung Fridays for Future haben ein Klimacamp organisiert, das bis Sonntag andauern soll. Für Freitag ist ein Klimastreik am Inselbahnhof geplant, die Veranstalter rechnen mit etwa 150 Teilnehmenden.
K.Hill--AT