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Trump verkündet Einigung mit China beim Thema Seltene Erden
Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump haben sich die USA und China beim Streitthema Seltene Erden geeinigt. China habe bei den zweitägigen Verhandlungen am Montag und Dienstag in London zugesagt, "Magneten und jegliche notwendigen Seltenen Erden" zu liefern, erklärte Trump am Mittwoch. Die USA hätten sich im Gegenzug unter anderem bereit erklärt, chinesische Studierende nicht von US-Universitäten auszuschließen.
Die Unterhändler der beiden Länder hatten zuvor von einer Grundsatzeinigung im Handels- und Zollkonflikt gesprochen, ohne nähere Details zu nennen. Das Ergebnis sollte US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping zur Absegnung vorgelegt werden.
Peking äußerte sich bislang zurückhaltender zu den Gesprächen in der britischen Hauptstadt. Auch chinesische Regierungsvertreter sprachen zwar von "Fortschritten" und einem grundsätzlich konstruktiven Austausch. Der stellvertretende chinesische Regierungschef He Lifeng forderte "als nächsten Schritt" beide Seiten auf, "Missverständnisse zu reduzieren und die Zusammenarbeit zu stärken".
Seit Trumps Amtsantritt im Januar war der Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt eskaliert. China reagierte auf Trumps harte Zollpolitik gegenüber den Handelspartnern der USA mit eigenen Gegenzöllen, woraufhin der US-Präsident die Aufschläge noch erhöhte. Schließlich galten für chinesische Exporte in die USA ein Zollsatz von 145 Prozent, andersherum wurden 125 Prozent fällig.
Mitte Mai einigten sich die beiden Länder dann darauf, die Aufschläge für zunächst 90 Tage stark zu reduzieren, um Verhandlungen zu ermöglichen. Ein wesentlicher Knackpunkt dabei ist mittlerweile der Export von Seltenen Erden, den China im Zuge des Zollstreits eingeschränkt hatte. China ist Weltmarktführer vor allem bei der Verarbeitung der Metalle, die für eine Reihe von Technologien unabdingbar sind.
T.Perez--AT