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Reallöhne in Deutschland im ersten Quartal um 1,2 Prozent gestiegen
Die Nominallöhne in Deutschland sind im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent gestiegen. Die Inflation lag in diesem Zeitraum bei 2,3 Prozent, der Reallohnzuwachs demnach bei 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die Reallöhne stiegen somit zum achten Mal in Folge - wenn auch vergleichsweise moderat.
Überdurchschnittlich stark legten die Reallöhne von Geringverdienern zu: Das Fünftel mit den geringsten Verdiensten verzeichnete im ersten Quartal einen Zuwachs von 7,2 Prozent, wie die Statistiker weiter mitteilten. Für das oberste Fünftel mit den höchsten Verdiensten lag der Anstieg demnach bei 2,7 Prozent.
Die Reallohnverluste der vorherigen Jahre sind mit den jüngsten Anstiegen jedoch noch nicht ausgeglichen. Im Corona-Jahr 2020 waren die Reallöhne nach mehreren Jahren wieder gesunken, um 1,2 Prozent. 2021 stagnierten sie, im Jahr 2022 sackten sie wegen die Energiepreiskrise um 4,0 Prozent ab. 2023 stiegen sie nur minimal, im vergangenen Jahr legten sie dann kräftig um 3,1 Prozent zu.
P.Smith--AT