-
Grüne forden Fünf-Milliarden-Euro-Programm für besseren Hitzeschutz
-
Nordrhein-Westfalen: Mann erschießt in Essen Ehefrau und sich selbst
-
Kehrtwende im US-Senat: Trumps Befugnisse im Iran-Krieg werden nicht weiter eingeschränkt
-
Jurist und Autor Philippe Sands erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
-
Verbraucherstimmung hellt sich leicht auf - bleibt aber verhalten
-
Foto mit erhobenem Arm: Rücktrittsforderungen an Sachsen-Anhalts AfD-Chef Reichardt
-
Flächendeckende Extremhitze in Deutschland: Temperaturen bis nahe 40 Grad erwartet
-
Europäischer Gerichtshof klärt Fragen zu Aufenthalt von Ukrainern in Deutschland
-
Aufträge im Baugewerbe stagnieren im April
-
Hoeneß: Bayern einig mit Laimer
-
Erdbeben in Venezuela: USA kündigen "sofortige" Entsendung von Rettungskräften an
-
Zahl der vergebenen Deutschlandstipendien leicht gestiegen
-
Teheran wirft der Nato eine "Mitschuld" im Iran-Krieg vor
-
"Ruuh": Norweger rudern nun auch beim Baseball
-
Bayerns Verkehrsminister fordert lückenlose Aufklärung nach massiver Störung bei Bahn
-
Undav ist mit Jokerrolle "fein"
-
Straße von Hormus: Iran warnt Schiffe vor Durchfahrt ohne Genehmigung
-
Nach Badeunfall von Brüdern in Rhein-Herne-Kanal: Auch 19-Jähriger gestorben
-
"Pride Match": Iran fordert FIFA zum Handeln auf
-
Erdbeben in Venezuela: Regierung meldet mindestens 32 Tote und mehr als 700 Verletzte
-
Richterbund erwartet Beschluss von Rechtsstaatspakt bei Bund-Länder-Treffen
-
Schwere Schäden und Panik durch Doppel-Erdbeben in Venezuela - Notstand ausgerufen
-
Brent-Ölpreis sinkt erstmals unter Schlusskurs vor dem Iran-Krieg
-
Südafrika erstmals in der K.o.-Runde der Fußball-WM
-
Makellose Mexikaner beenden WM-Turnier für Tschechien
-
Trump liefert sich offenbar Schreiduell mit Republikaner-Senator
-
Trump preist eigene Verdienste zum Auftakt der 250-Jahr-Feiern in den USA
-
NBA-Draft: Knicks wählen Kayil
-
Bundestag verabschiedet Gesetz zu Schwächung des Klagerechts von Umweltverbänden
-
Urteil in Klimaverfahren gegen TotalEnergies erwartet
-
Merz und Alabali Radovan reisen zu Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Danzig
-
Bundestag stimmt über "Recht auf Reparatur" auf
-
Merz berät mit Länderchefs über Finanzentlastung der Kommunen
-
Vor Nato-Gipfel in Ankara: Trump stellt Türkei F-35-Kampfjets in Aussicht
-
Doppel-Erdbeben in Venezuela: Schwere Schäden und Panik auf den Straßen
-
Von Fans in aller Welt erwartet: Vorverkauf für "GTA VI" gestartet
-
Nagelsmann nimmt zwei Wechsel vor
-
Spektakulärer Sieg gegen Haiti: Marokko als Zweiter weiter
-
Brasilien-Samba in Miami: Vinicius und Co. schocken Schottland
-
"Nächstenliebe" in der Hitze: Evangelische Kirche bietet Schutz in kühlen Räumen
-
Studie: Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige in Australien hat kaum Auswirkungen
-
Thüringens Innenminister Maier warnt vor Blockaden gegen AfD-Parteitag
-
Trump will vom Kongress 88 Milliarden Dollar - "hauptsächlich" für Iran-Krieg
-
Bei Treffen mit Rutte: Trump kritisiert Merz und lobt Selenskyj
-
Trump weiter "enttäuscht über Deutschland" - Rutte nimmt Berlin in Schutz
-
Erster Sieg: Dzeko und Bosnien können weiter hoffen
-
Schweizer Partycrasher: Kanada muss in die USA
-
Fast 300.000 Wehrdienst-Fragebogen verschickt - 530 Freiwillige für 2026 rekrutiert
-
Russischer Oppositionspolitiker Kruglow zu sieben Jahren Haft verurteilt
-
Auch in Wimbledon: Spieler-Protest wegen Preisgeld
Verbraucherschützer fordern strengere Überwachung von Werbung für Nahrungsergänzungsmittel
Verbraucherschützer fordern eine strengere Überwachung von Werbeanzeigen für Nahrungsergänzungsmittel. Verbraucherinnen und Verbraucher müssten vor falschen Werbeversprechen geschützt werden, erklärte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Mittwoch. Denn viele glauben einer Umfrage des Verbands zufolge, die Mittel seien sicher und gut untersucht - das ist aber nicht der Fall. Sie überschätzen demnach auch die Wirksamkeit der Tabletten, Kapseln oder Tropfen.
Vitamin-Tropfen als Immun-Booster oder Leber-Detox-Kapseln zur Entgiftung: Insbesondere in sozialen Medien würden Nahrungsergänzungsmittel teils mit nicht zugelassenen Gesundheitsversprechen beworben, teilte der vzbv mit. Die Umfrage im Auftrag des vzbv habe ergeben, dass knapp ein Viertel der Befragten die Mittel als eine Art natürliches Arzneimittel wahrnehmen - "obwohl es sich um Lebensmittel handelt".
Der Umfrage zufolge nehmen knapp acht von zehn Befragten Nahrungsergänzungsmittel, mehr als die Hälfte von ihnen sogar mindestens einmal pro Woche. Knapp die Hälfte (49 Prozent) geht fälschlicherweise davon aus, dass die Produkte vor dem Verkauf auf gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet werden.
Gut vier von zehn der Befragten denken, dass Höchstmengen für die Inhaltsstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln rechtlich vorgeschrieben seien. Auch das sei unzutreffend, erklärten die Verbraucherschützer. Mehr als ein Drittel der Befragten ist den Angaben zufolge jeweils davon überzeugt, dass Nahrungsergänzungsmittel helfen, gesund zu bleiben und den Heilungsprozess bei Krankheiten zu unterstützen.
Der Leiter des Teams Lebensmittel im vzbv, Jochen Geilenkirchen, forderte eine Stärkung der staatlichen Lebensmittelüberwachung und "endlich" gesetzlich festgelegte Höchstmengen für Vitamine oder Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln. Um sicherzustellen, dass in Deutschland erhältliche Mittel sicher seien, müsse die Bundesregierung sich auf EU-Ebene für ein Zulassungsverfahren einsetzen, verlangte er.
Der vzbv ließ von Ende Oktober bis Anfang November 2024 insgesamt 2070 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland befragen. Die Ergebnisse sind den Angaben zufolge repräsentativ, die Fehlertoleranz liegt bei plus oder minus zwei Prozentpunkten.
Der Lebensmittelverband - der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft - erklärte, "wirkliche Probleme" seien illegale Produktangebote sowie "unzulässige Werbung mit irreführenden Aussagen, auch durch Influencerinnen und Influencer". Der geltende Rechtsrahmen biete hier aber "ausreichend Möglichkeiten", dagegen vorzugehen. Entscheidend sei die "konsequente Durchsetzung insbesondere im digitalen Raum". Insgesamt aber nutzten die Menschen in Deutschland die Produkte überwiegend gezielt und informiert.
D.Lopez--AT