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Kollision in der Nordsee: Gerammter Tanker war vom US-Militär gechartert
Der in der Nordsee vor Großbritannien gerammte Tanker war nach Angaben aus Washington vom US-Militär gechartert. Die "Stena Immaculate" sei vorübergehenden vom Military Sealift Command gechartert worden, erklärte dessen Sprecherin Jillian Morris am Montag. Das Kommando betreibt Schiffe mit ziviler Besatzung, die Seetransporte für das US-Verteidigungsministerium vornehmen.
Am Montagmorgen war es vor der Küste Großbritanniens zu einem Zusammenstoß zwischen der vor Anker liegenden und mit Treibstoff beladenen "Stena Immaculate" und einem Frachtschiff gekommen. Dabei wurden laut den britischen Behörden 32 Menschen verletzt, zudem brach ein Feuer aus. Der Betreiber des Tankers, das in Florida ansässige US-Schifffahrtsunternehmen Crowley, teilte mit, es sei an Bord zu "zahlreichen Explosionen" gekommen. Zudem sei ein Tank beschädigt worden, aus dem Berichten zufolge Kerosin austrete.
Angesichts des beschädigten Tanks besteht die Sorge vor einer Umweltverschmutzung. Die britische Küstenwache erklärte, es würden "wahrscheinlich erforderlichen Maßnahmen gegen Verschmutzung" geprüft.
J.Gomez--AT