-
Häusliche Gewalt: Mann erschießt im US-Bundesstaat Louisiana acht Kinder
-
Merz hält bei Eröffnung der Hannover Messe Plädoyer für Standort Deutschland
-
Prognose: Bündnis von prorussischem Ex-Präsidenten Radew bei Wahl in Bulgarien klar vorn
-
Klares Votum für deutsche Olympiabewerbung bei Bürgerentscheid in Kiel
-
Wüst: 1,4 Millionen Stimmen abgegeben - Herten verpasst Quorum
-
Havertz trifft, City siegt: Titelrennen in England wieder offen
-
Prognose: Bündnis von Ex-Präsident Radew liegt bei Wahl in Bulgarien deutlich vorn
-
Nummer 35: Bayern kürt sich erneut zum Meister
-
Messe mit 100.000 Menschen in Angola: Papst Leo XIV. ruft zur "Hoffnung" auf
-
Sechs Tote bei Schüssen auf der Straße und Geiselnahme in Kiew - womöglich Terror-Tat
-
Amstel Gold Race: Evenepoel gewinnt mit Zielsprint
-
Keine weitere BHC-Sensation: Füchse zum zweiten Mal Pokalsieger
-
Freiburg nutzt Frankfurter Niederlage
-
Keine weitere BHC-Sensation: Füchse zum zweiten Pokalsieger
-
Jeff Bezos' Firma Blue Origin gelingt Wiederverwertung von New-Glenn-Raketenantrieb
-
Dobrindt stellt polizeiliche Kriminalitätsstatistik vor
-
US-Delegation am Montag zu Iran-Verhandlungen in Pakistan
-
Bulgariens achte Parlamentswahl in fünf Jahren: Ex-Präsident Radew Favorit
-
Trump: US-Delegation am Montag zu Iran-Verhandlungen in Pakistan
-
Souveräner Sieg gegen Münster: Schalker Aufstieg rückt näher
-
Niedersachsens Regierungschef will Bau chinesischer Autos in VW-Werken "prüfen"
-
Gestrandeter Wal: Abtransport wird vorbereitet - Schlepper wartet in Wismar
-
Tennis: Rybakina gewinnt zum zweiten Mal in Stuttgart
-
Britischer Regierungschef "entsetzt" nach Serie "antisemitischer" Brandanschläge in London
-
Humanoider Roboter bricht bei Halbmarathon in China menschlichen Weltrekord
-
Papst Leo XIV. zelebriert Messe vor 100.000 Menschen in Angola
-
Ministerin Reiche lädt für Montag zu Gespräch über Kerosinversorgung ein
-
"Ein Traum": Premierensieg für deutsches Tennis-Doppel
-
ATP-Turnier in München: Premierensieg für deutsches Doppel
-
Möglicher Erpressungsversuch: Rattengift in Hipp-Babynahrung in Österreich gefunden
-
Angreifer erschießt sechs Menschen in Kiew - Ermittler prüfen terroristisches Motiv
-
Tödlicher Angriff auf französische UN-Soldaten im Libanon international verurteilt
-
"Längere Pause": Auch der Bundestrainer bangt um Gnabry
-
Womöglich zweites Babynahrungs-Glas mit Rattengift in Österreich im Umlauf
-
Neue Spannungen mit Südkorea: Nordkorea testet erneut ballistische Raketen
-
Selenskyj verurteilt verlängerte Lockerung von US-Sanktionen für russisches Öl
-
Zukunft und Ziel: Kramaric fordert Mbappe, Haaland und Yamal
-
Lage im Iran-Konflikt durch erneute Sperrung der Straße von Hormus stark angespannt
-
Gestrandeter Wal: Rettungsaktion wird fortgesetzt - Initiator hoffnungsvoll
-
Französischer Milliardär Bolloré gibt sich überrascht über "Getöse" bei Grasset-Verlag
-
Krawalle beim Nordderby: HSV-Fans randalieren nach Schlusspfiff
-
Messi glänzt bei Debüt von Trainer Hoyos
-
Achte Wahl in fünf Jahren: Vorgezogene Parlamentswahl in Bulgarien begonnen
-
James stark: Lakers siegen ohne Doncic zum Playoff-Auftakt
-
"Wer ist Berlin?": BHC plant Sensation - Gidsel will Premiere
-
Eta kämpferisch nach Debüt-Pleite: "Es geht nicht um mich"
-
"Einfach scheiße": Rot-Flut nervt HSV nach Derby-Pleite
-
Bürgerentscheide zu Olympiabewerbungen in Nordrhein-Westfalen und Kiel
-
Bündnis von russlandfreundlichem Ex-Präsidenten Radew Favorit bei Parlamentswahl in Bulgarien
-
Merz empfängt Präsident Lula vor deutsch-brasilianischen Regierungskonsultationen
Bäckerhandwerk in Deutschland schrumpft - Brotindustrie wächst
Die Backwarenbranche in Deutschland hat sich einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren stark verändert. Die Anzahl der traditionellen Bäckerhandwerksbetriebe sinkt, während große Unternehmen expandieren, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Montag auf Grundlage einer Branchenanalyse der Hans-Böckler-Stiftung mitteilte. Insgesamt habe die "traditionsreiche Branche mit Herausforderungen zu kämpfen".
Die NGG sprach angesichts der Veränderungen in den vergangenen Jahren von einer "zunehmenden Dominanz von Großfilialisten und Brotindustrie". Der Umsatz der Branche mit 282.000 Beschäftigten stieg den Angaben zufolge 2023 auf 21,8 Milliarden Euro. Gleichzeitig nahm die Zahl der Betriebe in den vergangenen Jahren um 30 Prozent ab. Seit 2014 gingen rund 20.000 Arbeitsplätze verloren und der Anteil der Teilzeitkräfte stieg von 30 auf 39 Prozent. Auch die Zahl der Minijobber in der Branchen nahm zuletzt zu und lag 2024 bei rund 81.000.
"Diese Entwicklung zeigt eine Verschiebung hin zu weniger stabilen und tendenziell schlechter abgesicherten Arbeitsverhältnissen", erklärte NGG-Chef Guido Zeitler. Seine Gewerkschaft sehe diese Entwicklung kritisch und fordert Jobs mit Tarifbindung und guten Arbeitsbedingungen. In Handwerksbäckereien und Filialbäckereien ist laut Branchenanalyse häufig die Bezahlung niedrig. In der Industrie sind zwar die Löhne höher, "aber die dortige Schichtarbeit belastet die Beschäftigten", erklärte die NGG.
Die Zahl der Auszubildenden der Branche hat sich in den vergangenen zehn Jahren fast halbiert. 73 Prozent der Auszubildenden wissen laut NGG-Umfrage nicht, ob sie nach ihrer Lehre übernommen werden. 58 Prozenten halten die Vergütung für zu niedrig. Die Gewerkschaft sieht hier jedoch eine mögliche Trendwende: Im vergangenen Jahr verzeichnete die Branche bei den Bäckerinnen und Bäckern ein Plus von 11,4 Prozent bei den Auszubildenden. Bei Fachverkäuferinnen und -verkäufern legte die Zahl noch stärker um 22,5 Prozent zu.
Dennoch bleibt der Personal- und Fachkräftemangel der Analyse nach "eine der größten Herausforderungen". Eine Chance könnte dabei die Zuwanderung sein: Rund ein Viertel der Auszubildenden in 2024 hatte einen Migrationshintergrund, zehn Jahre zuvor waren es lediglich neun Prozent.
Die Branchenanalyse stützte sich laut NGG auf die Auswertung von Statistiken. Zudem wurden 27 Interviews geführt. Zwischen 3. Oktober und 24. Februar 2025 wurde eine bundesweite Online-Befragung unter 1395 Beschäftigten durchgeführt. Die Ergebnisse sind demnach "weitestgehend repräsentativ".
D.Johnson--AT