-
Entenfamilie verursacht Stau auf hessischer Autobahn - Küken und Mutter gerettet
-
Bundesliga: Platz 7 reicht für Europa
-
Chinesisches Unternehmen Deepseek veröffentlicht neue Version seines KI-Modells
-
Freiburger Schiri-Frust: "Eine Frechheit"
-
NHL-Playoffs: Niederlagen für Sturm und Stützle
-
NBA-Playoffs: Schröder verliert Spiel drei mit Cleveland
-
Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon um drei Wochen verlängert
-
Außenminister Rubio: Iran bei der WM willkommen
-
NFL-Draft: Raiders wählen Quarterback Mendoza an Nummer eins
-
Ceferin übt VAR-Kritik: "Verstehe es selbst nicht mehr"
-
VfB hofft auf "schlechten" Bayern-Tag im Finale
-
US-Soldat wegen Wette mit Insiderwissen auf Festnahme von Maduro angeklagt
-
Rubio: Iranische Nationalmannschaft ist bei Fußball-WM in den USA willkommen
-
Erste internationale Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien in Kolumbien
-
EU-Gipfeltreffen mit Staatschefs aus Nahost zur Lage im Iran
-
Bundestag stimmt über Tankrabatt und Entlastungsprämie für Arbeitnehmer ab
-
Rentendebatte: Senioren-Union distanziert sich von Merz
-
US-Vertreter: Washington wird Putin zu G20-Gipfel in den USA einladen
-
US-Präsident Trump schließt Atomwaffen-Einsatz gegen Iran aus
-
Trump: Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon um drei Wochen verlängert
-
Sieg im Krimi: Titelverteidiger VfB erneut im Pokalfinale
-
Erfolgreicher WM-Test: DEB-Team schlägt Slowakei
-
Trump: Habe anders als Teheran beim Iran-Krieg "alle Zeit der Welt"
-
Gummersbacher Siegesserie nach elf Spielen in Berlin gerissen
-
US-Vertreter: Trump empfängt Vertreter Israels und Libanons im Weißen Haus
-
Ukraine-Kredit abgesegnet - EU-Beitritt Kiews bleibt bei Gipfeltreffen in der Ferne
-
Neue Runde direkter Gespräche zwischen Israel und Libanon in Washington
-
Unions-Steuermodell stößt in SPD auf scharfe Kritik
-
Trump vor Staatsbesuch von Charles III. in den USA: König ist "fantastischer Mann"
-
DM: Märtens mit Topzeit über 400 m Freistil
-
EU-Gipfeltreffen mit Selenskyj in Zypern begonnen
-
Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung und macht Druck auf Europäer
-
US-Organisationen warnen vor Risiken bei Reisen zur Fußball-WM in den USA
-
Iran "in die Steinzeit" bomben: Israel wartet auf "grünes Licht" von Trump
-
"NYT": Irans oberster Führer Chamenei schwer verletzt - aber "klar im Kopf"
-
Kein Zuschauerausschluss: UEFA belegt Bayern mit Geldstrafe
-
Italienische Blauhelmsoldaten ersetzen beschädigte Jesus-Statue im Libanon
-
Südafrikas Polizeichef in Korruptionsaffäre suspendiert
-
Maggie Gyllenhaal wird Jury-Vorsitzende beim Filmfestival von Venedig
-
Bayern könnte sich bei Entlastungsprämie im Bundesrat enthalten
-
Trump ordnet Zerstörung von minenlegenden Schiffen durch US-Marine in Straße von Hormus an
-
77 Jahre alt: Chef von Luxusgüterkonzern LVMH will noch lange nicht zurücktreten
-
Integrationsminister fordern von Bund Rücknahme der Einschränkungen für Sprachkurse
-
Papst Leo XIV. beendet Afrikareise mit Freiluftmesse in Äquatorialguinea
-
Schleswig-Holstein: Niederlage für Nius im Rechtsstreit mit Ministerpräsident
-
Umfrage: Bevölkerung bei Rettungsversuchen für Wal gespalten
-
Merz' Rentenäußerung stößt auch in CDU auf Unverständnis - IG Metall droht mit Protest
-
Juristisches Gutachten: Abschiebezentren außerhalb von EU können legal sein
-
"Familiäre Gründe": Cheftrainer Leal verlässt BR Volleys
-
Kredit für Ukraine abgesegnet - Selenskyj zu EU-Gipfeltreffen in Zypern gelandet
Mehr Fahrgäste im ÖPNV - Forderung nach Planbarkeit beim Deutschlandticket
Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen: Rund 9,8 Milliarden Menschen hierzulande nutzten Bus und Bahn, 2023 waren es 9,4 Milliarden, wie der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) am Montag mitteilte. Zwar kletterten auch die Einnahmen der Unternehmen, gleichzeitig verwies der VDV aber auf gestiegene Kosten. Der Verband forderte von der Politik mehr Planbarkeit, insbesondere beim Deutschlandticket.
Den Anstieg der Fahrgastzahlen nannte der Präsident des VDV, Ingo Wortmann, "sehr zufriedenstellend". Die Branche nähere sich den Zahlen von vor der Pandemie weiter an, in größeren Städten seien diese bereits wieder erreicht worden. "Auch nach Corona boomt der Nahverkehr in Deutschland weiter", sagte Wortmann.
Die Einnahmen der Verkehrsunternehmen stiegen von rund 14,2 Milliarden Euro 2023 auf etwa 16,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Allerdings hätten die Unternehmen mit steigenden Personalkosten, weiter hohen Energiekosten und auch dem Fachkräftemangel zu kämpfen, erklärte der VDV.
Zudem gab es bei den Einnahmen im vergangenen Jahr eine weitere Verschiebung durch das Deutschlandticket. Mittlerweile 13,5 Millionen Menschen nutzten 2024 das bundesweite Angebot. Die Einnahmen daraus und die Zahlungen von Bund und Ländern für den öffentlichen Nahverkehr machten vergangenes Jahr den Großteil aller Einnahmen aus.
Auch daher forderte der VDV "ein klares Signal von Bund und Ländern", dass es stabil weitergeht. "Sonst werden wir das Deutschlandticket nicht mehr halten können", sagte Wortmann. Bisher ist die Finanzierung nur bis Ende dieses Jahres geklärt.
Der Preis für das Deutschlandticket war zu Jahresbeginn von 49 Euro auf 58 gestiegen. Eine Kündigungswelle gab es deswegen nicht, erklärte der VDV. Es sei allerdings auch klar, dass der Ticketpreis nicht beliebig oft erhöht werden könne - das würde die Zahl der Käufer sinken. "Wenn das Ticket 20 Euro teurer wird, dann wird es auch schon eng", sagte VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff.
Finanziert wird die Fahrkarte bisher zur Hälfte vom Bund und den Ländern. Bayern hat dies wiederholt in Frage gestellt, das Land fordert die komplette Finanzierung durch den Bund ab 2026.
Das wäre nach Ansicht des VDV der falsche Weg. Die Kritik aus Bayern werfe den Fokus aber auch auf den ländlichen Raum, in dem der Nahverkehr vielerorts noch schlecht ausgebaut ist, sagte Verbandspräsident Wortmann. Es müsse etwas gegen das Stadt-Land-Gefälle getan werden. Gelingen werde das aber nicht durch die Abschaffung des Tickets, sondern durch ein besseres Angebot auf dem Land.
Der VDV legte ein "100-Tage-Programm" für die neue Bundesregierung vor. Er fordert darin unter anderem die langfristige Sicherung des Deutschlandtickets, einen "Masterplan ÖPNV" für einen "leistungsfähigen, modernen und sicheren ÖPNV" und die Förderung des automatisierten Fahrens.
O.Gutierrez--AT