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Ärztepräsident fordert mehr Prävention und Koordinierung von Arztbesuchen
Personalmangel in den Praxen, lange Wartezeiten für Facharzttermine und ständig steigende Kosten - daran krankt das deutsche Gesundheitssystem. Nach Einschätzung der Bundesärztekammer sind vor allem mehr Prävention und eine bessere Koordinierung von Arztbesuchen nötig, um dem zu begegnen. Ärztepräsident Klaus Reinhardt zählte außerdem am Dienstag zu den Forderungen an eine neue Bundesregierung, einen deutlichen Bürokratieabbau und eine stabile Finanzierung der Krankenkassen in den Fokus zu nehmen.
"Wir sind das einzige Gesundheitssystem weltweit, das einen völlig ungeregelten Zugang zum Gesundheitswesen hat", beklagte Reinhardt. Patientinnen und Patienten könnten nicht nur selbst entscheiden, ob sie sich mit ihren Beschwerden an den Hausarzt oder die Fachärztin wenden oder sich gleich in die Klinikambulanz begeben. Zudem hätten Menschen in manchen Regionen im Schnitt 1,5 Hausärzte oder würden von einem Facharzt zum nächsten überwiesen, da ihnen selbst die Kompetenz fehle, das richtig einzuschätzen.
"Solange wir das zulassen, müssen wir uns nicht wundern über Personalknappheit", sagte Reinhardt. Die Bundesärztekammer spricht sich daher für mehr Koordination in der Patientenversorgung aus: Es müsse "zum Normalfall werden", dass sich Patientinnen und Patienten bei einer Hausarztpraxis einschreiben, die dann die Koordinierung der Weiterbehandlung übernimmt, erklärte die Organisation. Wer solch ein Modell nutze, könne dann beispielsweise auch von günstigeren Krankenkassenbeiträgen profitieren.
Zum Thema Personalnot forderte der Verband, das Potenzial von schätzungsweise 20.000 Vollzeitstellen an älteren Ärztinnen und Ärzten zu nutzen, die trotz Ruhestands weiter arbeiten möchten und können. Nötig seien dafür mehr "sozialpolitische Spielräume", um eine Anstellung in Teilzeit zu ermöglichen. Außerdem müsse dabei die Abgabenlast reduziert werden.
Wichtig sei aber vor allem das Thema Prävention und Krankheitsvermeidung, damit das Gesundheitssystem gar nicht erst die hohen Kosten von vermeidbaren Krankheiten tragen müsse. "Kinder müssen vor dem übermäßigen Konsum zucker- und fetthaltiger Lebensmittel geschützt werden - zum Beispiel durch gezielte Werbeverbote und die Einführung einer Zuckersteuer", forderte Reinhardt. Flankiert werden müsse das durch Aufklärung schon in den Kitas und einen regelmäßigen und verbindlichen Gesundheitsunterricht an Schulen und Berufsschulen.
Zur nötigen stabilen Finanzierung des Systems der Krankenkassen sagte der Ärztepräsident, ein gewisser Anstieg der Kosten und somit der Beiträge sei angesichts des technischen Fortschritts bei den Behandlungen sowie der alternden Gesellschaft gar nicht zu vermeiden. Jedoch könnten etwa Steuern auf Alkohol und Tabak erhöht "und die Erlöse daraus dem Gesundheitswesen" zugeführt werden, lautet eine Forderung der Bundesärztekammer. Nötig sei auch eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel von jetzt 19 Prozent auf sieben Prozent.
O.Brown--AT