-
Putin empfängt Irans Außenminister - Teheran legt den USA offenbar neuen Vorschlag vor
-
Dramatische Pleite: Draisaitls Oilers vor dem Aus
-
NBA-Playoffs: Lakers vergeben ersten Matchball
-
SPD-Verteidigungsexperte glaubt nicht mehr an gemeinsamen europäischen Kampfjet
-
Ex-Leipziger Simons verpasst WM
-
Nordkorea: Kim unterstreicht Unterstützung für Russlands "heiligen" Ukraine-Krieg
-
Pogacars Prognose: Seixas wird "alle zerstören"
-
Doppelpack: Starker Reus verhilft Galaxy zum Sieg
-
VfB mit Zuversicht zum Showdown: "Eine Riesenchance"
-
Vorsitzende des Tourismusausschusses: Preise für Flugtickets werden weiter steigen
-
Bundestagsvizepräsidentin Lindholz fordert Ende der Signal-Nutzung von Politikern
-
Charles III. reist zu Staatsbesuch in die USA - Treffen mit Trump und Rede vor Kongress
-
Bundesverwaltungsgericht verhandelt weiter über Neonazi-Sekte Artgemeinschaft
-
Oberstes Gericht der USA berät zu Glyphosat-Klage gegen Bayer-Tochter Monsanto
-
Mutmaßlicher Schütze bei Korrespondenten-Dinner mit Trump erscheint erstmals vor Gericht
-
NRW-Spitzenkandidat fordert Kurskorrektur der Bundes-SPD
-
Iranischer Außenminister fliegt zu Gesprächen mit Putin nach Russland
-
NRW-Gesundheitsminister fordert Änderung bei Gesundheitsreform
-
Ex-US-Präsident Obama verurteilt Schüsse am Rande von Dinner mit Trump
-
Israelischer Soldat im Südlibanon getötet - Beirut meldet 14 Tote bei Angriffen
-
Dritter deutlicher Anstieg in Folge: Militärausgaben in Deutschland steigen um 24 Prozent
-
Frühere Regierungschefs Bennett und Lapid bündeln Kräfte gegen Netanjahu in Israel
-
Wichtiger Senator gibt Widerstand gegen Trumps Fed-Kandidaten auf
-
Charles III. "erleichtert" über Trumps Unversehrtheit - USA-Besuch startet planmäßig
-
BVB stürmt erneut in Champions League
-
Gnadenlos effektiv: Eisbären gewinnen auch zweites DEL-Finale
-
Trainer-Abgang zum Trotz: BR Volleys in der Finalserie
-
Essen patzt: Osnabrück unmittelbar vor Aufstieg
-
Vor Präsidentenwahl: 19 Tote und dutzende Verletzte bei Anschlag in Kolumbien
-
Trump: Schütze von Washington ist "gestört" und schrieb anti-christliches Manifest
-
VfB: Dämpfer im Kampf um die Königsklasse
-
Schüsse in Washington: Mutmaßlicher Anschlagsversuch auf Dinner mit Trump verhindert
-
Folgen von Irankrieg: Schlagabtausch zu möglicher Schuldenaufnahme in Koalition
-
Seixas hält lange mit: Pogacar triumphiert erneut in Lüttich
-
Dschihadisten und Tuareg-Rebellen in Mali greifen landesweit die Armee an
-
Russland hinter Signal-Angriffen vermutet - Attacke reicht offenbar bis in Bundesregierung
-
3:2 nach 0:2: Schalke holt Aufstiegs-Matchball
-
IG-Metall-Chefin Benner fordert von Unternehmen mehr Produktion im Inland
-
Justizminister: Schütze in Washington hatte wohl Regierungsmitglieder im Visier
-
MotoGP: Marc Márquez fliegt in Jerez ab - Sieg für Bruder Àlex
-
Kritik an Rentenäußerungen: Merz bestreitet Kürzungsabsichten
-
81-Jährige liegt tot in Wohnung: Polizei in Sachsen-Anhalt geht von Verbrechen aus
-
40. Tschernobyl-Jahrestag: Selenskyj wirft Russland "nuklearen Terrorismus" vor
-
Warten auf Ankunft von Spezialschiff: Waldrama vor Ostseeinsel Poel geht weiter
-
Ungewissheit über mögliche Fortsetzung der Iran-Gespräche in Pakistan
-
Schüsse bei Korrespondenten-Dinner mit Trump - US-Präsident bleibt unversehrt
-
Streit um Warkens Krankenkassenreform: SPD bleibt auf Konfrontationskurs
-
Sawe rennt ersten Marathon unter zwei Stunden
-
Kommunalwahlen in Palästinensergebieten: Teilweise niedrige Beteiligung
-
Waldrama vor Insel Poel: Helfer warten auf Spezialschiff für Transport
Bundestagsvizepräsidentin Lindholz fordert Ende der Signal-Nutzung von Politikern
Nach dem Angriff mutmaßlich russischer Hacker auf die Kommunikation hochrangiger Politiker hat Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) Bundesregierung und Bundestag aufgefordert, die Nutzung des US-Anbieters Signal einzustellen. Abgeordnete und Verwaltungen sollten vollständig auf den europäischen Messenger-Dienst Wire umsteigen, sagte Lindholz der "Bild" (Montagsausgabe). Dort würden Telefonnummern nicht offengelegt, E-Mail-Adressen seien nicht sichtbar, zudem sei das Sicherheitsniveau "wesentlich höher", sagte Lindholz.
Zugleich solle es ein Signal-Verbot geben, forderte die Bundestagsvizepräsidentin. "Wir sollten über ein Signal-Verbot auf Dienstgeräten von Abgeordneten und Bundestagsmitarbeitern nachdenken", sagte Lindholz. Nach ihrer Darstellung seien über Wire nicht nur die Nutzer selbst, sondern auch deren Kontakte besser geschützt. Der Bundestag stelle ihn für dienstliche Zwecke zur Verfügung. "Jetzt müssen es aber alle auch tatsächlich nutzen", sagte die CSU-Politikerin.
Deutsche und ausländische Sicherheitsdienste warnen seit Monaten vor einer sogenannten Phishing-Angriffswelle, die auf die heimliche Übernahme von Signal-Konten von Politikern, Beamten, Diplomaten, Militärs und Journalisten abzielt. Generalbundesanwalt Jens Rommel leitete laut einer Sprecherin der Bundesanwaltschaft bereits im Februar Ermittlungen ein, demnach geht es um den Anfangsverdacht der Spionage.
Nach Informationen des "Spiegel" reicht der Hack bis in die Bundesregierung: Bildungsministerin Karin Prien (CDU) und Bauministerin Verena Hubertz (SPD) seien betroffen, außerdem Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU). Die Bundesregierung vermutet Russland hinter den Angriffen.
Der Grünen-Fraktionsvizechef Konstantin von Notz, der auch im Parlamentarischen Kontrollgremium der Geheimdienste sitzt, sprach gegen der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe) von einem "Weckruf für alle Sicherheitsbereiche". Moskaus Agenda hinter solchen Angriffen müsse verstanden werden. "Die Angriffe sind real und eine echte Gefahr für unsere Sicherheit." Russische Agenten spionierten und bereiteten Sabotage in Deutschland vor.
Der Innenpolitiker, der auch im Parlamentarischen Kontrollgremium der Geheimdienste sitzt, fürchtet zudem langfristige Folgen der Signal-Attacke. "Geheimdienste könnten versuchen, Opfer zu diskreditieren", sagte von Notz. "In jedem Fall ist den Angreifern aber ein relevanter Erkenntnisgewinn gelungen, den man nicht unterschätzen sollte."
Der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter forderte nach der russischen Phishing-Kampagne Gegenmaßnahmen. "Russland muss gestoppt werden, auf allen Ebenen", sagte er dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). "Jede Maßnahme, die wir umsetzen können, sollten wir auch umsetzen, um unsere Abschreckung glaubwürdig zu erhöhen." Kiesewetter plädierte dafür, russische Diplomaten auszuweisen, das staatlich betriebene "Russische Haus" in Berlin zu schließen, das als Instrument russischer Einflussnahme gilt, die Visavergabe einzuschränken, die russische Schattenflotte zu stoppen sowie Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine zu liefern.
Kiesewetter bewertet die Phishing-Angriffe als Teil einer langfristigen Strategie Moskaus. "Russland sieht sich längst im Krieg gegen den Westen und auch gegen Deutschland." Moskau greife Deutschland "längst hybrid und kognitiv an", sagte er. "Dabei intensiviert Russland auch seine Angriffe im Cyberraum."Dazu gehörten auch solche Spionage-Versuche. Diese dienten "einerseits zur Aufklärung und andererseits zur Vorbereitung von Erpressung und Beeinflussung politischer Entscheidungsträger".
Y.Baker--AT