-
Trump: Tech-Chefs verpflichten sich zur KI-Selbstkontrolle
-
Nach Blitztor von Yamal: Spanien besiegt Kroatien
-
Auch Kane trifft: England betreibt Wiedergutmachung in Prag
-
Künstliche Intelligenz: Trump setzt auf Selbstregulierung der Tech-Branche
-
Mehr als 100 israelische Siedler attackieren Dorf im Westjordanland
-
Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten
-
DFB-Elf wohl mit Urbig im Tor
-
Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen
-
OpenAI veröffentlicht neues KI-Modell - Nach Aus für ein anderes
-
Kasachstans Präsident preist bei Besuch in Berlin "exzellente" Beziehungen zu Putin
-
Erste Regierungschefin Marokkos: König ernennt Fatima Ezzahra El Mansouri
-
Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich
-
Offiziell: Manchester City im Finanzskandal schuldig
-
AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume
-
Britischer Premier Burnham: "Der Brexit hat mehr geschadet als genutzt"
-
Merz: Russland "nicht an ernsthaften" Ukraine-Gesprächen interessiert
-
Ceferin attackiert Infantino: "Fußball braucht keine Kaiser"
-
Bericht: Berliner Linken-Spitzenkandidatin Eralp war Mitglied von Roter Hilfe
-
Französische Gewerkschaften: Mehr als 300.000 Menschen demonstrieren für höhere Löhne
-
U21: Tresoldi Kapitän auf Malta und gegen Georgien
-
Sachsen-Anhalt: AfD-Chef Siegmund will im Dezember Ministerpräsident werden
-
Pistorius will 16 neue Airbus-Transportmaschinen vom Typ A400M kaufen
-
Müller verlängert bei den Whitecaps
-
Siegmund will sich im Dezember zu Sachsen-Anhalts Ministerpräsident wählen lassen
-
Gericht: Polizei in Aachen darf Klimaaktivist erkennungsdienstlich behandeln
-
Merz: Klimaschutz und Nachhaltigkeit als Wachstumschance sehen
-
Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken
-
Autos trotz Embargo nach Russland verkauft: Ermittlungen gegen Unternehmer
-
Ölmagnat Dangote: Afrika wird bis 2030 bei Treibstoffen weitgehend autark sein
-
Nach Protesten: Spanische Regierung beschließt Maßnahmenpaket für Mieter
-
Korridorsanierung Hannover-Berlin: Bahn verspricht "Investition, die sich auszahlt"
-
Sachsen: Anklage gegen vier mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben
-
Leiche aus See in Berlin geborgen - Hinweise auf Verbrechen
-
Mögliche Anschlagspläne in Großbritannien: Offenbar kein Sprengstoff gefunden
-
Feuerwehr rettet Schwan aus sechs Meter tiefer Kanalschleuse in Nordrhein-Westfalen
-
OVG: Bundesländer dürfen individuelles Messerverbot verhängen - Keine Bundeskompetenz
-
Koalition ringt vor geplantem Kabinettsbeschluss um Einigung bei Pflegereform
-
AfD-Verbot: SPD-Fraktionsvorsitzende fordern Einleitung eines Prüfverfahrens
-
Rechtspopulistin Le Pen weist Antisemitismusvorwurf gegen Bardella als Manipulation zurück
-
Faustschlag während Jubelkorsos in Berlin: Polizist zu Geldstrafe verurteilt
-
71-Jähriger in den USA nach vier Jahrzehnten im Todestrakt freigelassen
-
Klage wegen Rabatt-App von Lidl: Oberlandesgericht erklärt sich für nicht zuständig
-
Fünf Cannabisplantagen bei Großrazzia in Nordrhein-Westfalen entdeckt
-
Spanische Regierung will Mietverträge entfristen und Zwangsräumungen verbieten
-
"Das ist mein Leben": Alonso bleibt der Formel 1 treu
-
Deutscher Wetterdienst: September außergewöhnlich warm und sonnig
-
Grüne fordern Steuer auf "Extremvermögen"
-
Gespräche über KI-Regeln: US-Tech-Chefs zu Treffen im Weißen Haus erwartet
-
DFB-Frauen: Gwinn und Freigang zurück, Berger pausiert
-
DFB-Neulinge: "Man will seinen Fußabdruck hinterlassen"
Frankreichs Regierung will bürokratische Auflagen für Bauern verringern
Frankreichs Premierminister Gabriel Attal hat den aufgebrachten Landwirtinnen und Landwirten eine Verringerung bürokratischer Auflagen in Aussicht gestellt. Diese wolle er am Freitag bei einem Ortsbesuch ankündigen, teilte sein Amt am Donnerstag in Paris mit. Attal war zuvor mit den Ministern für Landwirtschaft, Wirtschaft und Umwelt zu einer Krisensitzung zusammengekommen. Unterdessen weiteten sich die Bauernproteste gegen Umweltauflagen und eine als zu gering empfundene Entlohnung weiter aus.
Demonstranten blockierten am Donnerstag erneut mit Traktoren mehrere Autobahnabschnitte im ganzen Land. Im südfranzösischen Béziers beteiligten sich auch Winzer an den Protesten und entzündeten ein Feuer aus Paletten im Hof eines Großhändlers. Im westfranzösischen Rennes gingen mehrere hundert Menschen auf die Straße, begleitet von etwa 100 Traktoren.
"Wir haben die Nase voll, weil wir von unserer Arbeit nicht mehr leben können", sagte die bretonische Hühnerzüchterin Nathalie Possémé. "Wenn man qualitativ hochwertige Lebensmittel will, muss man dafür zahlen", fügte sie hinzu.
In der Nähe der nordfranzösischen Stadt Lille blockierten dutzende Traktoren eine Autobahn, die eine der Hauptachsen Richtung Paris ist. "Man behandelt uns wie Kriminelle mit all den Tierschutz- und Umweltkontrollen", schimpfte Quentin Destombes, Vorsitzender eines Regionalverbands Junger Bauern. Aus Protest gegen Billigkonkurrenz aus dem Ausland blockierten Demonstranten nahe des südfranzösischen Montélimar Lastwagen mit Lebensmitteln und kippten importierte Tomaten, Paprika und Avocados auf die Straße.
Die vor gut einer Woche im Südwesten begonnenen Proteste hatten sich ausgeweitet, nachdem auch ein linksgerichteter Bauernverband sich mit der Bewegung solidarisiert hatte. Der größte Bauernverband FNSEA hatte am Mittwochabend eine lange Liste von Forderungen vorgelegt, die nach Einschätzung seines Vorsitzenden hunderte Millionen Euro ausmachen. Es wird damit gerechnet, dass die Regierung sich zum Preis für Agrardiesel äußert, der seit Jahresbeginn angestiegen war.
"Die Regierung ist entschlossen, das französische Landwirtschaftsmodell zu schützen, damit die Bauern vernünftig von ihrer Arbeit leben können", hatte Regierungssprecherin Prisca Thévenot erklärt. Im Hintergrund der Spannungen steht auch das europäische Klimaschutzpaket Green Deal, nach dem Landwirte Pflanzenschutz- und Düngemittel massiv reduzieren sollen.
N.Mitchell--AT