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Lage der Autoindustrie verbessert, aber weiterhin angespannt
Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich etwas verbessert, bleibt aber angespannt. "Die deutsche Autoindustrie insgesamt scheint heute besser aufgestellt zu sein als im Spätsommer 2022", erklärte Oliver Falck vom Münchener Ifo-Institut angesichts einer am Mittwoch vorgestellten Unternehmensbefragung. Dennoch bleiben die Erwartungen der Betriebe demnach für die kommenden Monate zurückhaltend.
Besonders die Autohersteller blicken laut Ifo nun etwas zuversichtlicher nach vorne: "Noch im September hatte die Autobranche eine massiv einbrechende Ertragslage für das zweite Halbjahr erwartet." Die Nachfrage sei dann im Dezember aber weniger zurückgegangen als im Vormonat. "Alle Autobauer leiden jedoch weiterhin unter einem Mangel an Vorprodukten", erklärte Falck.
Schlechter schätzen die Zulieferer ihre Situation ein. Die Ifo-Indikatoren für Lage und Geschäftserwartungen blieben auch im Dezember im Negativen. "Aber zumindest die Versorgung mit Vorprodukten entspannt sich geringfügig", erklärte Falck. Im Dezember berichteten demnach nur noch 55 Prozent der Zulieferer von Problemen bei der Anlieferung von Rohmaterialien. Das ist der beste Wert, seit diese Frage vom Ifo im August 2021 erstmals gestellt wurde.
R.Lee--AT