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Produktion in chinesischen Fabriken trotz Corona-Lockerungen zurückgegangen
Trotz der Lockerung der strengen Corona-Maßnahmen ist die Produktion in Chinas Fabriken im Dezember zurückgegangen. Der sogenannte Einkaufsmanager-Index (PMI), ein wichtiger Index für die Produktion im verarbeitenden Gewerbe in China, sank auf 47 Punkte, wie das staatliche Statistikamt am Samstag mitteilte. Im November hatte er noch bei 48 Punkten gelegen. Werte unterhalb von 50 deuten auf einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in China hin.
Chinas strenge Null-Covid-Politik mit Lockdowns, Massentests und strengen Quarantäne-Regeln hatte das Wirtschaftswachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stark ausgebremst. Zahlreiche Fabriken und andere Betriebe mussten ihren Betrieb vorübergehend einstellen, Lieferketten wurden unterbrochen. Die wiederholten Lockdowns dämpften zudem die Konsumlaune.
Anfang Dezember rückte Peking dann in einer radikalen Kehrtwende von der Null-Covid-Politik ab. Es wird nicht mehr flächenmäßig getestet und Infizierte dürfen sich zu Hause isolieren. Zugleich verzeichnet das Land derzeit so viele Neuinfektionen wie noch nie seit Beginn der Pandemie vor fast drei Jahren.
Darunter leidet auch die wirtschaftliche Erholung. "Im Dezember ist Chinas wirtschaftlicher Wohlstand aufgrund der Auswirkungen der Epidemie und anderer Faktoren insgesamt zurückgegangen", erklärte der leitende Statistiker des Statistikamts, Zhao Qinghe. "Die Epidemie hatte erhebliche Auswirkungen auf Produktion und Nachfrage, die Anwesenheit von Mitarbeitern, Logistik und Vertrieb."
H.Romero--AT