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UNHCR: Millionen Flüchtlinge von extremen Auswirkungen des Klimawandels betroffen
Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat vor den drastischen Auswirkungen des Klimawandels auf Millionen geflohene Menschen weltweit gewarnt. Mitte 2025 habe es weltweit 117 Millionen Menschen gegeben, die vor Kriegen, Gewalt oder sonstiger Verfolgung geflohen waren, erklärte UNHCR-Chef Filippo Grandi am Montag. Drei Viertel dieser Menschen lebten in Ländern, in denen die Folgen des Klimawandels besonders drastisch zu spüren sein.
Die Betroffenen hätten bereits "enorme Verluste" erlitten, erklärte Grandi anlässlich der Veröffentlichung eines UNHCR-Berichts zu Beginn der Weltklimakonferenz COP30 weiter. Durch den Klimawandel stünden sie erneut vor ähnlichen "Schwierigkeiten und Verwüstung". Millionen Geflohene gehörten zu den Menschen, die mit am meisten von "extremer Trockenheit, tödlichen Überschwemmungen und beisspiellosen Hitzewellen" betroffen sein, gleichzeitig könnten sie sich am wenigsten davor schützen. "Wetterextreme zerstören Häuser und Lebensgrundlagen und zwingen Familien, die bereits vor Gewalt geflohen sind, erneut zur Flucht", fügte Grandi hinzu.
In den vergangenen zehn Jahren wurden dem UNHCR zufolge bereits rund 250 Millionen Menschen durch wetterbedingte Katastrophen innerhalb eines Landes vertrieben.
Das Flüchtlingshilfswerk geht zudem davon aus, dass die Länder, in denen derzeit fast die Hälfte aller Geflohenen leben, in den kommenden 15 Jahren extreme Folgen des Klimawandels erleben werden. Die 15 Flüchtlingslager, die in den derzeit heißesten Weltregionen liegen - darunter afrikanische Länder wie Eritrea, Äthiopien und Senegal - würden 2050 fast 200 extreme Hitzetage im Jahr erleben. Das UNHCR warnte vor einer "tödlichen Kombination" aus extremer Hitze und hoher Feuchtigkeit, die diese Orte wahrscheinlich "unbewohnbar" machten.
Weil viele Geberländer dem UNHCR die Mittel kürzten, könne das Flüchtlingshilfswerk die Betroffenen immer schlechter schützen, kritisierte Grandi. Der am Montag beginnende diesjährige Klimagipfel in Brasilien müsse deswegen "echte Ergebnisse bringen", forderte er.
R.Lee--AT