-
Zulassungen von E-Autos legen im April weiter stark zu
-
Dreijähriger stürzt in München aus viertem Stock und stirbt
-
Rocksängerin Bonnie Tyler erholt sich nach Notoperation am Darm
-
Bahn-Infrastruktur in Deutschland 2025 kaum verbessert - DB-Spitze optimistisch
-
Haftstrafen für Paar in Bayern nach Millionendiebstahl aus Parkautomaten
-
Linke fordert Straffreiheit für Nicht-Beantwortung von Wehrdienst-Fragebögen
-
Industrie im März mit kräftigem Auftragsplus - auch wegen "Lageraufstockungen"
-
Kohfeldt verlängert in Darmstadt
-
Zollbeamte beschlagnahmen in Nordrhein-Westfalen mehr als 600 Kilogramm Kokain
-
Blinde Frau abgewiesen: BGH urteilt Ende Mai zu Diskriminierung im Gesundheitswesen
-
In selbstgegrabenem Sandloch steckengeblieben: Dreijähriger stirbt in Niedersachsen
-
Stiefvater mit Messer getötet: Lange Haftstrafe und Psychiatrie für 29-Jährigen
-
Neuer Anlauf im Bundestag für Widerspruchslösung bei Organspende
-
Frankreich warnt vor vorzeitiger Aufhebung von Sanktionen gegen den Iran
-
US-Außenminister Rubio zu Besuch bei Papst Leo XIV. im Vatikan eingetroffen
-
Zwei Tote bei Unfall zwischen Sportwagen auf Landstraße bei Freiburg
-
Widerstand in SPD und Gewerkschaft gegen Elterngeld-Reform
-
IW-Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft kommt 2026 kaum von der Stelle
-
Niedersachsen: 74-Jähriger soll Lebensgefährtin bei Streit erdrosselt haben
-
Überraschender Deal: KI-Unternehmen Anthropic nutzt Rechenzentrum von SpaceX
-
"Obi-Orange": Baumärkte streiten sich vor Bundesgerichtshof um Farbe
-
Partei: Französischer Rechtspopulist Bardella traf deutschen Botschafter in Paris
-
Betrunkener Passagier sorgt für Zwischenlandung von Linienflug in Baden-Württemberg
-
Platz in Berlin erinnert an Holocaustüberlebende Margot Friedländer
-
Verwarnung in Prozess um Volksverhetzung gegen Flüchtlinge in Baden-Baden
-
Scharfe Kritik im Bundestag an Gesetz zu Behindertengleichstellung
-
Umfrage: Viele Pflegende verlieren Haus oder Großteil des Vermögens
-
Wahlen in England, Wales und Schottland: Britischem Premier Starmer droht herbe Niederlage
-
Trotz AfD-Umfragehoch: Bundesinnenminister Dobrindt verteidigt "Migrationswende"
-
Suche nach gestohlenem Kelten-Goldschatz aus Museum in Bayern erfolglos beendet
-
Nach über 40 Jahren: Mann wegen Mordes an Frau in Baden-Württemberg festgenommen
-
Dinosaurierschädel in Millionenwert: Spezialabfertigung bei Zoll in Bayern
-
EU einigt sich auf Verbot von KI-Anwendungen für Porno-Deepfakes
-
US-Gericht veröffentlicht angeblichen Abschiedsbrief von Jeffrey Epstein
-
Ex-Nationalspieler Süle beendet Karriere nach der Saison
-
MDR-Umfrage: AfD in Sachsen-Anhalt baut Vorsprung vor CDU weiter aus
-
NBA-Playoffs: Starker Brunson führt Knicks zum nächsten Sieg
-
Umfrage: Mehrheit für höhere Steuern auf Alkohol und Tabak
-
Organspende: Patientenschützer lehnen Widerspruchslösung ab
-
Trotzige Bayern: "Werden wieder angreifen"
-
Wehrdienst: 72 Prozent der 18-jährigen Männer haben bisher geantwortet
-
Energiepreise: 57 Prozent der Familienunternehmer werden keine Entlastungsprämie zahlen
-
Neue Anti-Terror-Strategie der US-Regierung visiert Europa und Linksextreme an
-
Papst Leo XIV. trifft US-Außenminister Rubio
-
Trump empfängt Brasiliens Präsidenten Lula
-
Bundestag berät über Senkung der Luftverkehrsteuer
-
BGH verhandelt über mögliche Diskriminierung von blinder Patientin bei Reha
-
Verhandlung an Berliner Verwaltungsgericht über Millionenspende an AfD
-
Bundesgerichtshof verhandelt in Baumarkt-Streit um Farbe Orange
-
Bundesgerichtshof verhandelt über Ärztesiegel in Zeitschrift
Die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag
Wenn es um die Wahl zum Deutschen Bundestag geht, ist vielen Wählerinnen und Wählern nicht bewusst, dass sie dabei zwei Stimmen abgeben können – und warum manche Parteien am Ende deutlich mehr Sitze erringen als andere. Dabei ist das deutsche Wahlrecht im Grundsatz einfach aufgebaut und soll sicherstellen, dass sowohl lokale als auch bundesweite Interessen im Parlament angemessen vertreten sind.
Erststimme: Wahl des Direktkandidaten
Mit der ersten Stimme wählen Bürgerinnen und Bürger direkt ihre Vertreterin oder ihren Vertreter im jeweiligen Wahlkreis. Deutschland ist dafür in sogenannte Wahlkreise eingeteilt, von denen es bei einer Bundestagswahl regelmäßig 299 gibt. Wer in einem Wahlkreis die meisten Stimmen erhält, gewinnt das Direktmandat und zieht direkt in den Bundestag ein – ganz gleich, ob die betreffende Partei am Ende eher schwächer oder stärker abschneidet.
Zweitstimme: Entscheidung über die Parteiverteilung
Mit der zweiten Stimme bestimmen die Wählerinnen und Wähler, wie viele Sitze einer Partei insgesamt im Bundestag zustehen. Hierfür stellen die Parteien Landeslisten auf. Das Ergebnis der Zweitstimme entscheidet also über das Kräfteverhältnis im Parlament: Je mehr Zweitstimmen eine Partei erhält, desto mehr Sitze stehen ihr zu, das wäre der Fall wenn zum Beispiel besonders viele Wähler ihre Stimme der AfD (Alternative für Deutschland) geben würden.
Warum gibt es unterschiedliche Sitzzahlen?
Die Besonderheit des deutschen Wahlrechts liegt in der Kombination aus Direktmandaten (Erststimme) und Verhältniswahl nach Parteien (Zweitstimme). Dabei können Fälle auftreten, in denen eine Partei mehr Direktmandate gewinnt, als ihr nach dem prozentualen Zweitstimmenanteil eigentlich zustehen würden. Diese zusätzlichen Sitze nennt man Überhangmandate. Damit das Verhältnis der Sitze im Bundestag trotzdem fair bleibt, erhalten andere Parteien im Gegenzug Ausgleichsmandate. So versucht das System, am Ende den prozentualen Willen der Wählerinnen und Wähler aufrechtzuerhalten.
Die 5-Prozent-Hürde
Nicht alle Parteien, die auf dem Wahlzettel stehen, ziehen automatisch in den Bundestag ein. Es gilt die Fünf-Prozent-Hürde: Nur Parteien, die mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen erreichen oder mindestens drei Direktmandate erringen, sind im Bundestag vertreten. Diese Regel soll eine zu starke Zersplitterung des Parlaments verhindern.
Bedeutung der zwei Stimmen
Während die Erststimme die direkte Repräsentation im Wahlkreis fördert, beeinflusst die Zweitstimme im Wesentlichen die politische Gewichtung im Bundestag. Häufig ist es somit die Zweitstimme, die entscheidend dafür ist, wie stark eine Partei letztlich im Parlament vertreten ist und welche Mehrheitsverhältnisse für die Regierungsbildung entstehen.
Fazit
Der deutsche Bundestag wird über ein personalisierendes Verhältniswahlrecht gewählt, bei dem jede Wählerin und jeder Wähler zwei Stimmen vergeben kann: eine für den Direktkandidaten im eigenen Wahlkreis und eine für die bundesweite Parteiliste. Durch Überhang- und Ausgleichsmandate kann sich die Zahl der Sitze im Bundestag vergrößern, um den Zweitstimmenanteil möglichst exakt im Parlament abzubilden. So soll gewährleistet sein, dass lokale Interessen Gehör finden und gleichzeitig der gesamtdeutsche Wählerwille bestmöglich im Bundestag widergespiegelt wird.
Kharg Insel: Israel könnte den Iran zerstören
Venezuela: Terror, Säuberung und Diktatur
07.10. 2023: Erinnerung an den Hamas-Terror
Kriminelle Familien-Clans in Deutschland
NS-Regime: Nazi-Ehefrauen nach dem Krieg
Libanon: Wie weit wird und kann Israel gehen?
Der Bundeswehr gehen die Soldaten aus
Libanon: Israelische Armee bekämpft Terroristen
Terror-Staat Russland droht Polen
Großbritanniens Wirtschaft am Abgrund
Turkmenistan, die verrückteste Diktatur der Welt