-
Ballon d'Or: Kane sieht sich als Mitfavorit
-
Petros peilt Europarekord beim Frankfurt-Marathon an
-
Kompany hadert nur kurz: Fokus auf Freiburg
-
Arbeitskreis Steuerschätzung gibt Herbstprognose bekannt
-
Ministerpräsidentenkonferenz trifft sich in Berlin
-
Nach Krawallen in Frankreich: Macron berät mit Ministern und Geheimdiensten
-
Merz reist zu Gipfeltreffen des Berlin-Prozesses nach Montenegro
-
PHP-Sicherheitslücke: BSI rät zur "umgehenden" Installation von Sicherheitsupdate
-
Sorge vor Krawallen wie in Frankreich: Gewerkschaft sieht deutsche Polizei besser gerüstet
-
Meta fährt im dritten Quartal Gewinn ein - Belastung aber durch Rechtsstreitigkeiten
-
Emirate schicken Diplomatin Nusseibeh ins Rennen um Amt der UN-Generalsekretärin
-
Tesla übertrifft im dritten Quartal Erwartungen - SpaceX-Aktie steigt durch Fusionspläne
-
Kane trifft: Aber Bayern verpasst Sieg gegen Arsenal
-
Nach Klatsche von München: Leipzig verliert auch bei Real
-
Kane trifft: Aber Bayern verpasst Ausrufezeichen
-
Torserie in zehn Spielen: Kane mit Klubrekord
-
Selenskyj befürwortet Gespräche mit den USA und Russland "so bald wie möglich"
-
Cambridge-Analytica-Skandal: Meta zu 25 Milliarden Dollar Strafe verurteilt
-
CL: Neuer stellt Müllers Einsatz-Rekord ein
-
Verlag: Autor Orélien hat beim Schreiben von Roman KI verwendet
-
United blamiert sich bei Leipzig-Schreck Como
-
Sicherheitslücke in Programmiersprache PHP: Websites weltweit vorsorglich abgeschaltet
-
Champions League: Füchse verlieren Topspiel bei Veszprem
-
Cambridge-Analytica-Skandal: Meta-Konzern zu 25 Milliarden Dollar Strafe verurteilt
-
Neuer zurück im Bayern-Tor - Kompany auf der Bank
-
Witkoff: Gespräche mit Putin waren "konstruktiv", es gibt aber noch "wichtige Arbeit"
-
Wittkoff: Gespräche mit Putin waren "konstruktiv", es gibt aber noch "wichtige Arbeit"
-
Ungarische Staatsanwaltschaft nimmt Ex-Zentralbankchef und Orbán-Vertrauten fest
-
Grand Départ 2029: Tschechien macht Deutschland Konkurrenz
-
Ukraine-Krieg: Moskau zu neuen Verhandlungen mit Kiew und Washington bereit
-
Weidel pocht auf EU-Reform - AfD will Parlament und Kommission entmachten
-
"Diktator Sánchez": Milei sorgt bei Besuch in Spanien für Eklat
-
Tipps und Anekdoten: Klopp stellt sich Fragen auf Kinder-PK
-
Netanjahu: Bedrohung durch Iran kann nur durch Regierungssturz beseitigt werden
-
Beispielloser El Niño: Eindringlicher UN-Appell für gemeinsame Schutzvorkehrungen
-
Urteil: 17-Jähriger mit Einkommen muss zu hohen Unterhaltsvorschuss zurückzahlen
-
Frau in Baden-Württemberg in Kopf geschossen: Lebenslange Haft wegen Mordes
-
Moskau zu Verhandlungen mit der Ukraine und den USA Mitte November bereit
-
NS-Parolen in sozialen Netzwerken: Zweieinhalb Jahre Haft in Rheinland-Pfalz
-
Nvidia-Chef Huang fordert von deutscher Wirtschaft Fokus auf KI
-
Selenskyj zum Einfrieren der Front im Ukraine-Krieg bereit
-
Bundeswehr: Personalaufwuchs erstmals über Jahresziel
-
13-Jährige geschwängert: Sechseinhalb Jahre Haft in Kölner Missbrauchsprozess
-
Rendite französischer Staatsanleihen steigt erstmals seit 2002 über fünf Prozent
-
Tausende Schüler und Studenten nehmen an Bildungsprotesten in Griechenland teil
-
Deutscher in Russland festgenommen - US-Bürger Hubbard nach vier Jahren frei
-
Frankreich: Gewerkschaft ruft nach erfolglosem Treffen mit Lecornu zu Streiks auf
-
Steinmeier besucht Ende Oktober China
-
Hubig und Klingbeil legen Eckpunkte für Elementarschadenversicherung vor
-
Panamakanal verzeichnet Rekordjahr
Viele Unternehmen im Osten sehen Demokratie in Gefahr - sind aber defensiver
Viele ostdeutsche Unternehmen sorgen sich laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) um die Demokratie - zugleich scheuen sie aber stärker als westdeutsche Unternehmen vor einer politischen Positionierung zurück. Dahinter verberge sich einerseits ein "verschiedenes Rollenverständnis", heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung. Zudem seien die Rahmenbedingungen für Engagement im Osten herausfordernder: "Sorgen vor Boykotten, Hasskommentaren sowie Konflikten in der Belegschaft, mit Kunden und Lieferanten sind dort stärker ausgeprägt."
Für die Studie wurden im Februar und März dieses Jahres Führungskräfte in 138 ostdeutschen und 765 westdeutschen Unternehmen der Industrie und der industrienahen Dienstleistungsbranche befragt. Insgesamt messen laut der Studie mehr als 90 Prozent der Demokratie eine hohe Bedeutung bei - in Ost wie West.
Ebenso verbreitet ist das konkrete Engagement der Unternehmen: In Westdeutschland geben 82,3 Prozent der Befragten an, sich in den vergangenen drei Jahren für die Demokratie engagiert zu haben; im Osten sind es mit 75,9 Prozent etwas weniger.
Gleichzeitig ist im Osten die Zahl derjenigen höher, die die Demokratie als gefährdet ansehen: Rund sechs von zehn befragten Chefs geben dies an (60,3 Prozent) - im Westen sind es 54,6 Prozent.
Ob es Aufgabe von Unternehmen sei, sich demokratiestabilisierend einzusetzen, wird jedoch unterschiedlich beurteilt: Im Westen sagen dies fast 65 Prozent - im Osten geben dies mit knapp 48 Prozent weniger als die Hälfte der Befragten an.
Ostdeutsche Unternehmen seien "zurückhaltender darin, sich selbst eine politische Rolle zuzuschreiben", heißt es in der Studie. Grund dafür ist demnach aber auch die Sorge vor Konflikten. Rund jedes vierte ostdeutsche Unternehmen nennt laut IW mögliche Boykotte oder Hasskommentare als Hemmnis für mehr Engagement; im Westen ist es rund jedes fünfte.
Auch mögliche Konflikte innerhalb der Belegschaft oder mit Kunden und Lieferanten werden im Osten häufiger genannt. "Ostdeutsche Unternehmen sind nicht weniger demokratieaffin", fasst Studienautor Knut Bergmann die Ergebnisse zusammen. "Sie agieren aber unter schwierigeren Bedingungen und verstehen ihre Rolle defensiver."
Y.Baker--AT