-
Mehr als 20 Tote und dutzende Verletzte bei Selbstmordanschlägen in Nigeria
-
JU-Chef Winkel kritisiert Klingbeil und Verwendung des Sondervermögens
-
Olympia-Bewerbung: Hamburg selbstbewusst vor heißer Phase
-
Spülschwämme sind schuld: Abwasch per Hand setzt tonnenweise Mikroplastik frei
-
Verlegung iranischer WM-Spiele für FIFA derzeit kein Thema
-
Straße von Hormus: Forderungen nach stärkerer politischer Rolle Deutschlands
-
Nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt: 467 Anträge auf Entschädigung
-
Spritpreis-Paket der Bundesregierung soll bis Anfang April abgeschlossen werden
-
Streit mit Ungarn: Ukraine will Druschba-Ölpipeline bis Anfang Mai reparieren
-
Wadephul drängt auf Ende des Iran-Krieges und "gemeinsame Wege aus der Eskalation"
-
Baum stürzt auf fahrendes Auto - Fahrer in Baden-Württemberg tödlich verletzt
-
Bayerische Ermittler mit neuen Methoden erfolgreich gegen Kinderpornografie
-
Prozess um mutmaßlich von Russland gesteuerte Sabotagepläne in Stuttgart begonnen
-
Bundesregierung erwägt Einrichtung von Notfall-Gasreserve
-
Am 40. Geburtstag: Dzeko nach Rot für zwei Spiele gesperrt
-
Europäischer Gerichtshof: Kirchenaustritt allein ist kein Grund für Kündigung
-
CDU-Politiker Bilger weist Vorwurf der Zweckentfremdung bei Sondervermögen zurück
-
Hohe Öl- und Gaspreise heizen Diskussion über EU-Klimapolitik an
-
K-Pop-Sensation BTS vor Comeback: "Wir sind immer noch nur Kinder vom Land"
-
WWF-Zählung: Gefährdete Monarchfalter erholen sich trotz andauernder Bedrohung
-
Neuer Schufa-Score soll Verbrauchern einfachen Einblick in Bewertung geben
-
Israel: Irans Sicherheitschef Laridschani und Basidsch-Anführer Soleimani getötet
-
Vermeintlichen Nebenbuhler getötet: Lebenslange Haft für 35-Jährigen in Sachsen
-
"Letzte Verteidigungswelle": Weitere Durchsuchungen bei rechtsextremer Zelle
-
Pariser Bürgermeisterwahl offener denn je: Ex-Kulturministerin Dati hofft auf Sieg
-
AfD will Goldreserven aus dem Ausland zurückholen
-
Zoll entdeckt mehr als eine Million illegale Zigaretten in Geschirrspülerkartons
-
Tödliches Gewaltverbrechen in Odenwald: Fünf Festnahmen in Hessen und Spanien
-
Präsident: Ecuador hat Ziele im Süden Kolumbiens attackiert
-
Laporta bestätigt: Flick verlängert in Barcelona bis 2028
-
Nordrhein-Westfalen: Drei Jahre Haft wegen Korruption für früheren Polizist
-
Zehneinhalb Jahre Haft nach tödlichem Streit in Frankfurt am Main
-
Wirtschaftsinstitut Ifo: Sondervermögen bislang fast komplett zweckentfremdet
-
Weitere Razzia bei rechtsextremer Zelle "Letzte Verteidigungswelle"
-
Zahl von Geburtskliniken seit Wiedervereinigung halbiert
-
EuGH: Kirchenaustritt allein ist kein Grund für Kündigung
-
Preise für neue Verträge gestiegen: Iran-Krieg erreicht laut Verivox Gaskunden
-
Zahl von Mehrlingsgeburten geht weiter zurück
-
Taliban: Rund 400 Tote nach pakistanischem Angriff auf Kabul
-
EU-Migrationskommissar: Derzeit keine größere Fluchtbewegung von Iran nach Europa
-
Bundesregierung will Verdopplung der Rechenzentrumskapazität bis 2030
-
CDU-Politiker hält Bundeswehr-Einsatz in Hormus für sinnvoll - SPD hält dagegen
-
Razzia bei Verdächtigem in Hamburg: 50 Kilogramm sprengstoffgeeignete Stoffe entdeckt
-
Mindestens 23 Tote bei mutmaßlichen Selbstmordanschlägen in Nigeria
-
Zwei Menschen in Bistro in hessischem Raunheim erschossen - Täter flüchtig
-
Seider und Peterka punkten: Wichtige Siege im Playoff-Rennen
-
Unklare Lage bei Draisaitl: "Nicht viele Informationen"
-
Botschaft: Iran berät mit Fifa über Verlegung von WM-Spielen nach Mexiko
-
Siegesserie der Magic vorbei: "Einen Schritt zu langsam"
-
Iran-Krieg: Angriffe in irakischer Hauptstadt Bagdad - Mindestens vier Tote
Copernicus: 2024 wird erstes Jahr mit über 1,5 Grad Erderwärmung
2024 wird nach Angaben des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus das erste Jahr, in dem die Erderwärmung die Schwelle von 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter überschreitet. Zudem sei "faktisch sicher, dass 2024 das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen wird", teilte Copernicus am Montag mit. 2023 lag die globale Durchschnittstemperatur noch um 1,48 Grad über dem vorindustriellen Durchschnitt.
Der November stellte zudem einen neuen Hitzerekord auf. Die Durchschnittstemperatur im vergangenen Monat lag laut Copernicus um 1,62 Grad höher als das November-Mittel im vorindustriellen Zeitalter. Innerhalb der vergangenen 17 Monate waren 16 Monate im Durchschnitt 1,5 Grad wärmer als die jeweilige Durchschnittstemperatur im Zeitraum von 1850 bis 1900, wie Copernicus-Daten weiter zeigen.
Die internationale Gemeinschaft hatte sich 2015 bei der Weltklimakonferenz in Paris darauf verständigt, die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Dabei gilt allerdings der Mittelwert in einem Zeitraum von mehreren Jahrzehnten.
Die stellvertretende Direktorin des Copernicus-Klimadienstes, Samantha Burgess sagte, ein einziges Jahr über der 1,5-Grad-Marke bedeute nicht, dass das Pariser Klimaabkommen gebrochen werde. "Aber es bedeutet, dass ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen dringender sind denn je."
Copernicus hatte bereits Anfang November vor der UN-Klimakonferenz in Baku bekanntgegeben, dass 2024 wahrscheinlich das bisher heißeste Jahr werden würde. Burgess hatte die Teilnehmer der COP29 zu ehrgeizigeren Klimazielen aufgerufen. Die Konferenz ging jedoch mit einem vielkritisierten Minimalkompromiss zu Ende.
Der beschlossene neue Finanzrahmen für die Klimafinanzierung in ärmeren Ländern sieht vor, dass der jährliche Beitrag vor allem der Industriestaaten bis 2035 auf mindestens 300 Milliarden Dollar erhöht wird. Entwicklungsländer kritisierten dies allerdings als völlig unzureichend. Für Enttäuschung sorgte zudem das Fehlen neuer Beschlüsse zur Abkehr von fossilen Energieträgern.
UN-Berechnungen zufolge würde sich die weltweite Durchschnittstemperatur bei gleichbleibenden Klimamaßnahmen im Laufe des Jahrhunderts um das "katastrophale" Maß von 3,1 Grad erhöhen. Sollten die Anstrengungen wie vereinbart verstärkt werden, läge die Erderwärmung bei 2,6 Grad. Regierungen von Ländern in aller Welt haben noch bis Ende Februar zeit, bei den Vereinten Nationen angepasste Klimaziele einzureichen.
Der Klimawandel führt dazu, dass Unwetter und Dürren häufiger und extremer werden. Der November war unter anderem von verheerenden Wirbelstürmen in Asien und extremer Dürre im südlichen Afrika sowie in den Amazonas-Ländern geprägt. Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re schätzt, dass der finanzielle Schaden durch vom Klimawandel angetriebene Wetterkatastrophen für 2024 bei 310 Milliarden Euro liegt.
E.Flores--AT