-
Debakel beim Renard-Debüt: Tunesien gescheitert
-
Probleme mit dem Zuckerwert: Zverev gibt Wimbledon-Entwarnung
-
Trump gibt Vandalismus Schuld für Probleme an renoviertem Wasserbecken in Washington
-
US-Vizepräsident Vance für Gespräche mit dem Iran in der Schweiz angekommen
-
Auch Söder fordert Kürzungen bei Bürgergeld-Regelsätzen
-
Kerber glaubt an Zverev: "Wenn er weiter so gut spielt..."
-
USA und Iran wollen in der Schweiz Friedensgespräche aufnehmen
-
Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"
-
Kolumbien bestimmt in Stichwahl neuen Präsidenten
-
Tag der offenen Tür: Merz stellt sich Fragen von Besuchern
-
Wilmer wird als Bischof von Münster eingeführt - Grußwort von Wüst
-
WM: DFB-Team vorzeitig Gruppensieger
-
Curacao erkämpft Remis gegen Ecuador - DFB-Elf Gruppensieger
-
Boliviens Präsident verhängt wegen Protesten Ausnahmezustand - Polizei räumt Blockaden
-
Iranische Verhandlungsdelegation für Gespräche in der Schweiz angekommen
-
Polizei erschießt Mann in Krefeld
-
Sorgen um Schlotterbeck: "Es sieht nicht gut aus"
-
Undav von Beginn an? "Nicht ausgeschlossen"
-
"Massive" Kürzungen: Linke kritisiert Vorschläge der Rentenkommission
-
Dank Super-Joker Undav: DFB-Elf in der K.o.-Runde
-
Vance zu Gesprächen mit dem Iran in die Schweiz aufgebrochen
-
Neuer steigt zum WM-Rekordtorwart auf
-
"Genialer Schachzug" von Koeman: Oranje im Rausch
-
Nagelsmann vertraut Curacao-Startelf
-
"Bild am Sonntag": Rentenkommission will Rente mit 70 ab den 2090er-Jahren einführen
-
Nach neuen abfälligen Bemerkungen: Meloni verschärft Ton gegenüber Trump
-
Zverev kämpft in der Hitze - und verliert
-
Auch im Zeitfahren unschlagbar: Pogacar vor Sieg in der Schweiz
-
Schwerdtner und Pantisano führen künftig die Linke an - Dämpfer für neuen Chef
-
Grüne in Nordrhein-Westfalen bestätigen Doppelspitze aus Zeybek und Achtermeyer
-
Union kritisiert Linken-Chef Pantisano scharf für Faschismus-Äußerungen
-
Iran gibt erneute Schließung der Straße von Hormus bekannt
-
Schwerdtner und Pantisano zu neuen Linken-Vorsitzenden gewählt
-
Lipowitz gewinnt Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt
-
Linken-Vorsitzkandidat Pantisano attestiert der CDU "faschistische Politik"
-
Ehefrau von spanischem Regierungschef Sánchez muss in Korruptionsprozess Pass abgeben
-
Trotz Waffenruhe mit Hisbollah: Zahlreiche Tote bei neuen israelischen Angriffen im Libanon
-
CDU in Bremen bestätigt Landeschef Strohmann in Amt
-
UN-Menschenrechtskommissar Türk kritisiert verschärfte EU-Migrationspolitik
-
Diplomatischer Eklat: Ukrainische Politiker geben polnische Auszeichnungen zurück
-
Mikrozensus: Drei Viertel aller jungen Syrer und Afghanen ohne Ausbildungsabschluss
-
Neue israelische Angriffe im Libanon trotz Waffenruhe - US-Gesandte in der Schweiz
-
Mit 46: Ronaldinho vor Sensations-Comeback in der Serie C
-
Linke debattiert auf Parteitag über Leitantrag - Wahl neuer Parteispitze geplant
-
Designierter Linken-Chef Pantisano attestiert der CDU "faschistische Politik"
-
Thüringens Innenminister warnt vor Blockade von AfD-Parteitag - Höcke: Protest nutzt AfD
-
Nach Massenprotesten: Boliviens Präsident Rodrigo Paz verhängt Ausnahmezustand
-
Polizei: Sieben Tote bei Bombenanschlag in Pakistan
-
"Der Fall Mette-Marit kann helfen": Lauterbach wirbt für Organspende-Reform
-
Verband: Solaranlagen sparten 20 Milliarden Euro an Energieimporten seit 2020
Produktsicherheit: EU-Kommission eröffnet Verfahren gegen Onlinehändler Temu
"Shoppe wie ein Milliardär" heißt der Slogan des Billig-Onlinehändlers Temu - nach Ansicht der EU-Kommission vertreibt die in China gegründete Plattform allerdings gefälschte oder sogar gefährliche Produkte. Die Brüsseler Kommission eröffnete deshalb am Donnerstag ein förmliches Verfahren gegen Temu wegen möglicher Verstöße gegen das EU-Gesetz für digitale Dienste (Digital Services Act, DSA). Damit droht dem Onlinehändler ein hohes Bußgeld.
Vizekommissionspräsidentin Margrethe Vestager forderte Temu auf sicherzustellen, dass die Produkte auf der Plattform "den EU-Standards entsprechen und den Verbrauchern nicht schaden". Dabei geht es laut einem Sprecher etwa um Kosmetika und Spielzeug.
Die EU-Kommission nimmt zudem das Design der Onlineplattform unter die Lupe, das Käufer "potenziell süchtig" machen und auch Minderjährige zu ungeplanten Ausgaben verleiten soll. Zudem untersucht Brüssel das Empfehlungssystem von Temu.
Der europäische Verbraucherschutz-Dachverband BEUC sprach von einer "guten Nachricht für die Verbraucher". Die EU-Kommission müsse den Druck auf Temu nun aufrecht erhalten. Auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) befürwortet eine härtere Gangart gegen Temu sowie andere Billighändler wie Shein.
Temu erklärte sich erneut zur Zusammenarbeit mit den europäischen Behörden bereit. Ziel des Unternehmens sei ein "sicherer, vertrauenswürdiger Marktplatz für Verbraucher", erklärte Temu.
Die Kommission untersucht das Vorgehen des Onlinehändlers bereits seit Monaten. Am 21. Oktober war eine Frist ausgelaufen, bis zu der Temu in Brüssel Dokumente vorlegen sollte. Dabei ging es um Maßnahmen gegen den Verkauf gefälschter oder gesundheitsgefährdender Produkte sowie um den Schutz von Nutzerdaten.
Das EU-Gesetz für digitale Dienste legt großen Plattformen besondere Sorgfaltspflichten auf. Bei nachgewiesenen Verstößen kann die EU-Kommission ein Bußgeld von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes verhängen.
Die deutsche Verbraucherzentrale warnt schon länger vor Temu. Der Online-Marktplatz und die dazu gehörende Handy-App lockten mit extremen Schnäppchen wie Kopfhörern für drei Euro, einer Smartwatch für 16 Euro oder Wanderschuhen für elf Euro. Die No-Name-Produkte seien allerdings von schlechter Qualität, einen Kundenservice gebe es nicht und viele Waren kämen gar nicht erst an, kritisieren die Verbraucherschützer.
Temu macht sich zudem wie Shein und andere Anbieter zunutze, dass der Zoll in der EU nur Päckchen mit einem Sachwert von mindestens 150 Euro kontrolliert und erst dann Abgaben anfallen. Bei der Lieferung müssen die Käuferinnen oder Käufer laut Verbraucherzentrale aber in vielen Fällen Einfuhrumsatz- und Verbrauchssteuern nachzahlen. Das vermeintliche Schnäppchen ist damit teurer als gedacht.
Hinter Temu steht die chinesische PDD Holding. Verbraucherschützer in mehreren europäischen Ländern hatten zuletzt in Brüssel Beschwerde gegen Temu eingereicht. Sie werfen dem Unternehmen vor, Nutzerinnen und Nutzer mit "manipulativen Techniken" dazu zu bringen, mehr Geld auf der Plattform auszugeben.
T.Sanchez--AT