-
Urteil: Land Hessen muss für Unfall nahe Holzlagerplatz nicht haften
-
Studie: Zustimmung zu Idee der Demokratie ist riesig - aber Kritik an Umsetzung
-
Krise in Kuba: Staat erlaubt jetzt Privatfirmen die Einfuhr von Kraftstoff
-
Von der Leyen plant Grönland-Besuch im März
-
Klingbeil und Bas wollen Antragspflicht für Kindergeld abschaffen
-
TotalEnergies weist Klimavorwürfe vor Pariser Gericht zurück
-
102 Millionen internationale Gäste: Frankreich bleibt meistbesuchtes Touristenziel
-
Save the Children: Ukraine-Krieg ist "Krieg gegen Kinder" - Über 4000 Stunden Luftalarm seit Kriegsbeginn
-
Kasse: 56 Prozent der Versicherten warten über einen Monat auf Facharzttermin
-
Deutsche Bahn will 6000 Stellen bei Frachttochter DB Cargo streichen
-
Gericht erlaubt AfD-Termin in Ettlingen und verbietet vorsorglich Auftritt Sellners
-
Südkoreas Ex-Präsident Yoon wegen Kriegsrecht-Ausrufung zu lebenslanger Haft verurteilt
-
G-BA: Neuer Alzheimer-Wirkstoff Lecanemab ohne belegten Zusatznutzen
-
Luftkampfsystem FCAS: Airbus bereit zu Entwicklung von eigenem Kampfjet
-
"Enorm stolz": Deutsche Curler siegen zum Olympia-Abschluss
-
Gute Nachrichten für Bayer: Trump stellt Glyphosat-Produktion unter Schutz
-
Macron warnt vor "Spirale der Gewalt" nach Tod von Rechtsradikalem in Lyon
-
Nochmals viele Unfälle durch Schneefall von Hessen bis Bayern
-
Deutsche Curler siegen zum Olympia-Abschluss
-
Epstein-Skandal: Früherer Prinz Andrew wegen mutmaßlichen Amtsmissbrauchs festgenommen
-
Motorradfahrer stürzt über kaputten Gullydeckel: Kein Schadenersatz von Stadt Speyer
-
Wahl-O-Mat zu Landtagswahl in Rheinland-Pfalz online
-
Luftfahrtkonzern Air France-KLM verbucht 2025 Rekordgewinn
-
Hessens Innenminister Poseck fordert Handyortung zu Absicherung von Abschiebungen
-
Mehr als 30 Geckos verhungert und verdurstet: Schockfund bei Kontrolle in Bayern
-
KI-Gipfel in Indien: Modi und Guterres fordern Technologiezugang für alle
-
Renault schreibt Verlust wegen Problemen bei Nissan - dafür Erfolg bei E-Autos
-
Geiger und Rydzek führen nach dem Springen
-
In Bayern verschwundener Kater taucht bei nach Sachsen umgezogenen Nachbarn auf
-
Nach langem Winter: Pollenalarm ab kommender Woche auch im Norden und Osten
-
Italien kritisiert Russen-Teilnahme bei den Paralympics
-
Dutzende Verbände fordern Rücknahme geplanter Verschärfungen beim Bürgergeld
-
Pillen für Darknet und Schmutz in Labor: Apotheke in Rheinland-Pfalz muss schließen
-
Britisches Ehepaar im Iran wegen Spionage-Vorwürfen zu zehn Jahren Haft verurteilt
-
Nach Viertelfinal-Aus: DEB will "alles genau anschauen"
-
Auftragsbestand in der Industrie im Dezember weiter gestiegen
-
Mann stirbt bei Bahnunfall in Bayern - Autofahrer von Zug erfasst
-
Umfrage: AfD in Mecklenburg-Vorpommern weiter deutlich vor SPD
-
"Spiegel": Steinmeier lehnt deutsche Olympia-Bewerbung für 2036 ab
-
Protest gegen Mileis Arbeitsmarktreform: Gewerkschaften rufen Generalstreik aus
-
Linnemann offen für Altersbeschränkung bei Social-Media
-
Klingbeil schließt Steuererhöhungen nicht aus - aber Vorrang für Einsparungen
-
Ausrufung des Kriegsrechts: Südkoreas Ex-Präsident Yoon zu lebenslanger Haft verurteilt
-
Nach Gefahrstoff-Verdacht im Reichstagsgebäude: Feuerwehr gibt Entwarnung
-
"Deutschland-Monitor": Zustimmung zur Demokratie groß - Kritik an Funktionieren
-
Trumps "Friedensrat": Ministerin Alabali Radovan fordert konkrete Gaza-Hilfen
-
Inter trotzig nach Bodö-Pleite: "Duell ist völlig offen"
-
Erste Sitzung von Trumps "Friedensrat": Hilfszusagen für Gaza erwartet
-
Urteil gegen Südkoreas Ex-Präsidenten Yoon wegen Ausrufung des Kriegsrechts erwartet
-
US-Superstar Bad Bunny spielt Hauptrolle in Film über Heimat Puerto Rico
KI-Gipfel in Indien: Modi und Guterres fordern Technologiezugang für alle
Bei einem Gipfel zur Künstlichen Intelligenz (KI) in Neu Delhi haben UN-Generalsekretär António Guterres und der indische Regierungschef Narendra Modi einen offenen Zugang zur Technologie für alle gefordert. "KI muss allen gehören", sagte Guterres am Donnerstag und rief die großen Technologiekonzerne auf, einen globalen Fonds in Höhe von drei Milliarden Dollar zu unterstützen, der einen offenen Zugang zu KI gewährleisten soll.
Auch der indische Ministerpräsident Modi pochte darauf, dass sichergestellt werden müsse, dass KI für das "globale Allgemeinwohl" genutzt werde. "Wir müssen KI demokratisieren. Sie muss ein Medium für Inklusion und Empowerment werden", sagte Modi.
"Die Zukunft der KI kann nicht von einer Handvoll Ländern entschieden werden - oder den Launen einiger weniger Milliardäre überlassen werden", sagte Guterres bei dem vierten internationalen KI-Gipfel. Wenn nicht die richtigen Maßnahmen ergriffen würden, könne KI "Ungleichheiten vertiefen, Vorurteile verstärken und Schaden anrichten".
Richtig eingesetzt könne die Künstliche Intelligenz hingegen "Durchbrüche in der Medizin beschleunigen, Lernmöglichkeiten erweitern, die Ernährungssicherheit stärken, Klimaschutzmaßnahmen und Katastrophenvorsorge unterstützen und den Zugang zu grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen verbessern", betonte der UN-Generalsekretär. Er forderte globale Maßnahmen, um eine wirksame Aufsicht und Rechenschaftspflicht zu gewährleisten.
An dem fünftägigen Gipfel in Neu Delhi nehmen neben mehreren Staats- und Regierungschefs auch die Chefs großer Technologiekonzerne teil, um über die Chancen durch KI zu sprechen - aber auch über die Risiken, von Arbeitsplatzverlusten bis hin zur wachsenden Gefahr durch Falschinformationen. Am letzten Gipfeltag am Freitag wird eine Erklärung der Staats- und Regierungschefs erwartet.
Unter den teilnehmenden Wirtschaftsvertretern sind etwa Sam Altman von ChatGPT-Entwickler OpenAI und Sundar Pichai vom Suchmaschinen-Riesen Google. Microsoft-Gründer Bill Gates sagte wenige Stunden vor seiner geplanten Rede ab, um "sicherzustellen, dass der Fokus auf den wichtigsten Prioritäten des KI-Gipfels bleibt".
Gates' Name war in den Akten zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aufgetaucht, welche die US-Regierung zuletzt veröffentlicht hatte. Gates hatte daraufhin beteuert, er bereue "jede Minute, die ich mit ihm verbracht habe". Die bloße Erwähnung eines Namens in den Epstein-Akten bedeutet noch kein Fehlverhalten aufseiten des Genannten.
In den vergangenen Jahren hatten Südkorea, Großbritannien und zuletzt Frankreich den KI-Gipfel ausgerichtet. Der französische Staatschef Macron sagte in Neu Delhi, er sei entschlossen, eine sichere Kontrolle der sich rasch entwickelnden Technologie zu gewährleisten. Europa sei "ein Ort für Innovation und Investition, aber es ist ein sicherer Ort".
ChatGPT-Chef Altman räumte am Donnerstag ein, die Welt benötige "dringend" Regulierung oder andere Schutzmaßnahmen - wie bei "jeder anderen Technologie dieser Leistungsstärke". Es sei etwa eine Stelle wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) vorstellbar, um die globale Koordination zu KI sicherzustellen.
Für Gastgeberland Indien bietet der Gipfel auch die Chance, seine Position in dem boomenden Sektor zu festigen. In dieser Woche haben bereits mehrere US-Tech-Riesen Investitionen und Pläne in dem südasiatischen Land verkündet. Am Donnerstag verkündeten ChatGPT-Entwickler Open AI und der indische IT-Konzern Tata Consultancy Services (TCS) eine auf mehrere Jahre angelegte Partnerschaft mit dem Ziel, eine KI-Infrastruktur in Indien zu erschaffen und dafür Datenzentren zu bauen.
Am Vortag hatte Google die Verlegung neuer Unterseekabel angekündigt, die den Subkontinent mit weiteren weltweiten Standorten verbinden sollen. US-Chipentwickler Nvidia meldete Kooperationen mit mehreren Unternehmen aus dem bevölkerungsreichsten Land der Welt an.
Indien war im vergangenen Jahr laut einer Auswertung der Stanford University bei der Wettbewerbsfähigkeit im KI-Bereich auf den dritten Platz vorgerückt und hatte damit Südkorea und Japan überholt. Um mit den USA und China konkurrieren zu können, hat das Land nach Experteneinschätzungen aber noch einen langen Weg vor sich.
W.Nelson--AT