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Digitalgipfel in Berlin: 18 europäische KI-Partnerschaften gegründet
Um die Entwicklung Künstlicher Intelligenz in Europa zu fördern, haben sich zahlreiche große Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit europäischen KI-Entwicklern geeinigt. "Diese Partnerschaften machen unsere Industrien wettbewerbsfähiger und innovativer und können weltweit führende KI-Champions schaffen", erklärte Jeannette zu Fürstenberg, Geschäftsführerin der Investmentgesellschaft General Catalyst, einem Mitglied der im Februar gegründeten EU AI Champions Initiative (EU AICI), am Dienstag in Berlin. Insgesamt wurden auf dem Deutsch-französischen Gipfel für "digitale Souveränität" in Berlin 18 neue Partnerschaften verkündet.
Diese Vorhaben umfassten mehr als eine Milliarde Euro an KI-Investitionen, erklärte die EU AICI. Sie hat das Ziel, die führenden KI-Entwickler Europas mit den wichtigsten europäischen KI-Anwendern in Verbindung zu bringen. "Führende Industrieunternehmen setzen nicht auf europäische KI-Startups, weil sie europäisch sind, sondern weil sie weltweit zu den besten zählen", betonte zu Fürstenberg.
Seit Februar seien bereits Investitionen in Höhe von 20 Milliarden Euro in europäische KI-Unternehmen und KI-Vorhaben geflossen. Die EU AI Champions Initiative umfasst etwa 110 der einflussreichsten europäischen Unternehmen und KI-Entwickler.
Zu den neuen Vorhaben zählt etwa die Partnerschaft des Versicherungsunternehmens Allianz mit der KI-Plattform Parloa, die individuelle Kundenberatung per KI entwickelt. Das Berliner Krankenhaus Charité und das französische Krebszentrum Gustave Roussy wollen mit Hilfe des KI-Unternehmens Owkin biomedizinische Daten besser auswerten und damit letztlich Diagnosen und Medikamente verbessern.
Deutschland und Frankreich haben den Digital-Gipfel organisiert, um die Abhängigkeit von asiatischen oder amerikanischen Lösungen bei KI zu verringern.
E.Rodriguez--AT