-
Weitere Epstein-Akten veröffentlicht: Britischer Ex-Prinz Andrew und Bill Gates erwähnt
-
Venezuelas Übergangspräsidentin Rodríguez kündigt Amnestie-Gesetz an
-
Springsteen singt bei Demonstration in Minneapolis neuen Protestsong gegen ICE
-
Tausende protestieren in Minneapolis gegen hartes Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde
-
Handball: Merz reist zum EM-Finale nach Herning
-
Maina trifft: Köln gelingt Befreiungsschlag
-
Epstein-Affäre: US-Regierung veröffentlicht verspätet Dokumente
-
Nach Berichten über Proteste gegen ICE: Zwei US-Journalisten verhaftet
-
Trump: Iran will ein Abkommen - US-"Armada" größer als bei Venezuela-Einsatz
-
Spanier Riera wird Toppmöller-Nachfolger bei Eintracht Frankfurt
-
Gold vor Augen: Handballer stürmen ins EM-Finale
-
US-Zentralbank: Trump nominiert Kevin Warsh als Fed-Chef
-
Wien: Aktivisten für dauerhafte Entfernung von Statue antisemitischen Bürgermeisters
-
Lkw-Fahrer in Balkanländern beenden Blockade an EU-Außengrenze
-
Deutsches Mixed-Team
verpasst Sieg im Willinger Windchaos
-
Epstein-Affäre: US-Regierung veröffentlicht am Freitag neue Dokumente
-
Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen gestartet
-
Russische Angriffe: Gouverneursrat der IAEA berät über nukleare Sicherheit der Ukraine
-
Vonn hofft nach Sturz noch auf Olympia: "Traum nicht vorbei"
-
Nach Bericht über Proteste gegen ICE: Früherer CNN-Moderator verhaftet
-
Brosius-Gersdorf: Frauen dürfen sich nicht entmutigen lassen
-
Prozess gegen italienische Beamte wegen Bootsunglück mit 94 toten Migranten begonnen
-
Vertrag bis 2029: Wück verlängert als Bundestrainer
-
"Jesus hatte Sex mit Maria Magdalena": Empörung über Äußerung von Kolumbiens Präsident
-
Djokovic knackt Sinner und bucht Finale gegen Alcaraz
-
Nach Göttlich-Vorstoß: WM-Boykott für DFB "derzeit kein Thema"
-
Israel gibt Öffnung des Grenzübergangs Rafah für Personenverkehr am Sonntag bekannt
-
Inflation zieht im Januar an: Verbraucherpreise steigen um 2,1 Prozent
-
Iran-USA-Konflikt: Teheran zu neuen Atomgesprächen "auf Augenhöhe" bereit
-
Deutschland übt gemeinsam mit Israel Abwehr von Cyberangriffen
-
Kreml bestätigt Trump-Bitte um begrenzte Feuerpause - Kiew bereit zu Waffenruhe im Energiebereich
-
Wetterdienst: Januar in Deutschland teils so schneereich wie seit 2010 nicht mehr
-
Bundesrat gibt grünes Licht für mehr Verbraucherschutz
-
Schäferhunde: Genetische Vielfalt durch Krieg und populäre Deckrüden geschrumpft
-
Verbraucherpreise im Januar voraussichtlich um 2,1 Prozent gestiegen
-
Olympia-Generalprobe: Skicrosser feiern Dreifacherfolg
-
Deutsche Wirtschaft Ende 2025 um 0,3 Prozent gewachsen
-
Verkehrsgerichtstag will Alkohol beim Radeln und Handy am Steuer strenger ahnden
-
Rheinland-Pfalz: Bundespolizisten entdecken mehr als eintausend Küken in Auto
-
Zwei Tote in Bahnhof in Hamburg: Mann zerrt junge Frau mit sich vor U-Bahn
-
Merz nächste Woche in Golf-Region: Besuche in Saudi-Arabien, Katar und Emiraten
-
Trump nominiert Kevin Warsh als nächsten US-Zentralbankchef
-
Unabhängigkeitsbewegung in Alberta: Carney fordert USA zu Achtung kanadischer Souveränität auf
-
Kurdische Kräfte und syrische Regierung vereinbaren umfassendes Abkommen
-
"Definitiv Schluss": Preuß kündigt Karriereende an
-
Razzia gegen Kinderpornografie in Bayern: Wohnungen von 25 Verdächtigen durchsucht
-
Politiker der Regierungsparteien bringen Erhöhung der Tabaksteuer ins Spiel
-
Obdachlosen in Berlin totgetreten: Schuldspruch für Täter wird neu verhandelt
-
Bundesrat billigt strengere Regeln für Werbung mit Umweltaussagen
-
Champions League: Kein Duell zwischen BVB und Bayer
KI-Euphorie: Nvidia als erster Konzern weltweit fünf Billionen Dollar wert
Als erstes Unternehmen weltweit hat der US-Technologiekonzern Nvidia einen Börsenwert von fünf Billionen Dollar (rund 4,3 Billionen Euro) erreicht. In New York stieg der Aktienkurs von Nvidia am Mittwoch zwischenzeitlich um 4,91 Prozent auf 210,90 Dollar pro Aktie, was einer Marktkapitalisierung von mehr als 5,1 Billionen Dollar entspricht. Hintergrund ist die Euphorie über Künstliche Intelligenz (KI), die seit Wochen für immer neue Rekordstände an der Wall Street sorgt.
Zur Einordnung: Der aktuelle Börsenwert von Nvidia entspricht in etwa der deutschen Wirtschaftsleistung, die sich im vergangenen Jahr ebenfalls auf rund 4,3 Billionen Euro belief. Die Marktkapitalisierung des Chipherstellers ist damit größer als die anderer wichtiger US-Unternehmen wie Tesla, Meta (Facebook und Instagram) sowie Netflix zusammengenommen.
Nvidia bleibe mit seinem Wachstumspotenzial "der Optimismus-Motor der Investoren", kommentierte dies der Experte Sam Stovall von der Investmentforschungsgesellschaft CFRA. Allein seit Jahresbeginn legte der Aktienkurs des Unternehmens um fast 60 Prozent zu. Nvidia scheine "jeden Tag riesige Verträge anzukündigen", erklärte Analyst Art Hogan vom Investmentberater B. Riley Wealth Management.
Nvidia ist mit Abstand der größte Hersteller sogenannter GPU-Chips, die als unverzichtbar für die Entwicklung generativer Künstlicher Intelligenz gelten. Der Konzern mit Hauptsitz im kalifornischen Santa Clara hatte sich nach seiner Gründung 1993 zunächst auf 3D-Grafikkarten etwa für Videospiele spezialisiert, passte sich dann aber schneller als viele Konkurrenten den technischen Entwicklungen an.
In diesem Jahr präsentierte das Unternehmen unter Konzernchef Jensen Huang Investitionen und Aufträge wie am Fließband: Nvidia kündigte erst am Dienstag eine Partnerschaft mit dem Fahrdienstleister Uber und Autobauern wie Mercedes-Benz für den Einsatz von 100.000 selbstfahrenden Taxis an. Dafür liefert der Konzern die KI-Infrastruktur.
Zuvor hatte Nvidia Milliardeninvestitionen in den Chatbot-Entwickler OpenAI angekündigt sowie einen Einstieg bei dem angeschlagenen Rivalen Intel, und zuletzt auch beim finnischen Telekommunikationsausrüster Nokia. Der Trend dürfte sich fortsetzen: Das US-Beratungsunternehmen Gartner sagt voraus, dass die weltweiten Investitionen in Künstliche Intelligenz bis zum kommenden Jahr auf mehr als zwei Billionen Dollar ansteigen könnten.
Zusätzlich angetrieben wurde die Börseneuphorie am Mittwoch zudem durch Erwartungen, US-Präsident Donald Trump werde am Donnerstag bei seinem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping einen "Deal" zugunsten von Nvidia erreichen. Der Konzern hofft auf eine Genehmigung für den Verkauf seiner Hochleistungschips auf dem chinesischen Markt. Derzeit werden die Nvidia-Chips unter anderem wegen US-Sicherheitsbedenken und dem Handelskonflikt mit Peking nicht in der Volksrepublik verkauft. Als Reaktion darauf hat China den Ausbau seiner eigenen Halbleiterindustrie beschleunigt.
Manche Börsenexperten warnen inmitten der Euphorie allerdings bereits vor dem möglichen Platzen einer "KI-Blase". Die Bewertungen für KI-Unternehmen seien "sehr hoch", und "die Aktien könnten daher anfällig für jede schlechte Nachricht sein", sagte Stovall.
O.Gutierrez--AT