-
Böhmermann-Sendung "ZDF Magazin Royale" wird eingestellt
-
Russland erklärt Regisseur Swjaginzew zum "ausländischen Agenten"
-
Kalifornien prüft "Notschalter" für Künstliche Intelligenz
-
Volkswagen kappt Gewinnerwartung für 2026
-
FIFA-Machtkampf: UEFA und CONCACAF wollen Geld sehen
-
Neue Proteste im Kosovo nach Kriegsverbrecher-Urteil gegen Ex-Präsident Thaci
-
Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf
-
Schwedische Wahlsiegerin Andersson mit Regierungsbildung beauftragt
-
Sicherheitsfirma hackt mit Anthropic-Software OpenAI-System
-
Dreitägige Parlamentswahl in Russland begonnen - Sieg der Putin-Partei gilt als sicher
-
Macron will französische Infrastruktur besser gegen hybride Angriffe schützen
-
Spritprise: Von Klingbeil geforderte Übergewinnsteuer auf EU-Ebene nicht in Sicht
-
Bundestag stimmt zu: "Frauen-DFL" beschlossene Sache
-
HSV verlängert mit Polzin: "Gemeinsam in die Zukunft gehen"
-
Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv
-
Selenskyj lanciert ersten Gipfel der Karpaten-Länder
-
Europarats-Plattform bezeichnet Wahl in Russland als "Scheinwahl"
-
Davis Cup: Zverev macht den Auftakt gegen Dodig
-
Schwedens Oppositionschefin Andersson erklärt sich zur Bildung einer Regierung bereit
-
Demografischer Wandel schlägt zu: Schülerzahl erreicht Höchststand bereits 2029
-
Ex-OpenAI-Forscher: "Wir müssen die KI-Entwicklung im Wesentlichen abschalten"
-
Warren Buffett legt Verwaltungsratsvorsitz seiner Investmentfirma nieder
-
Ceuta-Krise: An Stränden ausharrende Migranten in Zeltlager gebracht
-
Immer weiter: Ronaldo in Portugals Kader
-
Malaysias Ex-Regierungschef Najib darf Rest einer Haftstrafe im Hausarrest verbüßen
-
Armenischer Regierungschef Paschinjan mit Hessischem Friedenspreis ausgezeichnet
-
Rechtsextremer Zemmour tritt bei Frankreichs Präsidentschaftswahl an
-
Abgestürzte Drohne: Bundesanwaltschaft prüft möglichen Zusammenhang mit Leipzig
-
Anthropic: KI wird zunehmend für Entwicklung neuer KI-Systeme eingesetzt
-
Prinz Harry absolviert ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Rückkehr nach Großbritannien
-
Bremen feiert Tag der Deutschen Einheit mit mehr als 550 Veranstaltungen
-
CDU-Generalsekretärin: Bis zu 25 Cent Entlastung beim Spritpreis
-
Weitere Rückendeckung aus der CDU für Merz vor wegweisenden Wahlen am Sonntag
-
Brunner erstmals im U21-Kader - auch Tresoldi dabei
-
Klingbeil: Europa muss bei Künstlicher Intelligenz "schnell handeln"
-
Russland wählt neues Parlament inmitten des Ukraine-Kriegs
-
Bundeswehr liegt bei Personalaufwuchs im Plan
-
Spritpreise: Klingbeil nicht grundsätzlich gegen Senkung der Mehrwertsteuer
-
Klingbeil will engere Partnerschaft mit Kanada "zügig angehen"
-
"Großes Abenteuer": Pierce Brosnan denkt mit 73 Jahren nicht an den Ruhestand
-
Hohe Spritpreise dominieren Debatten vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
-
"Er sollte weg": Watzke fordert Infantino-Ablösung
-
Fehlende Briefwahlstimmen: Ermittlungen gegen Bürgermeisterkandidaten eingestellt
-
Dieselpreis steigt auf weiteren Rekordwert - Benzinpreis leicht gesunken
-
Kommunen und Handwerk erinnern Regierung vor Wahlen an ihre Verantwortung
-
Überstunden-Urteil: Gewerkschaften fordern Handeln gegen Überlastung von Lehrkräften
-
E-Bike-Fahrer stirbt in Thüringen bei Unfall mit Polizeiauto
-
Finanzminister Klingbeil pocht auf EU-weite Übergewinnsteuer
-
Leiche von drittem Todesopfer nach Sturzflut im Grand Canyon geborgen
-
Kinderschutzbund gegen pauschale Zugangsbeschränkungen bei Social Media
Foodwatch: Größter deutscher Geflügelzüchter stoppt Klimawerbung
Der größte deutsche Geflügelproduzent stoppt nach Angaben der Verbraucherorganisation Foodwatch irreführende Klimawerbung. Hintergrund ist demnach eine Abmahnung der Verbraucherorganisation, wie Foodwatch am Mittwoch mitteilte. Demnach erklärte die PHW-Gruppe, zu der unter anderem Marken wie Wiesenhof und Bruzzler gehören, Fleisch-Produkte würden nicht länger als "klimaneutral" vermarktet.
Foodwatch hatte PHW für die Bewerbung von Hähnchenfleisch als "klimaneutral" abgemahnt. Die Organisation bewertet diesen Begriff als irreführend, insbesondere dann, wenn damit Produkte mit hohen Treibhausgas-Emissionen wie Fleisch vermarktet werden. Verbraucherinnen und Verbraucher könnten die Werbung so verstehen, dass sich die Produktion des Hähnchenfilets nicht schädlich auf das Klima auswirke, erklärte Foodwatch.
Tatsächlich werde das Hähnchenbrustfilet aber nicht emissionsfrei hergestellt. Vielmehr sollten die Emissionen lediglich mit zugekauften Klima-Zertifikaten ausgeglichen werden. Die Kompensationsprojekte könnten den Ausgleich der Emissionen jedoch nicht garantieren, argumentierte Foodwatch. Die PHW-Gruppe erklärte demnach in einem Schreiben an die Verbraucherorganisation, bis zum 1. Juli dieses Jahres aus der Kompensation ihrer Produkte mit CO2-Zertifikaten auszusteigen.
"Wenn ausgerechnet Fleisch als besonders klimafreundlich beworben wird, zeigt das deutlich, wie irreführend Klimalabels sind", erklärte Manuel Wiemann von Foodwatch. Es sei "gut, dass Wiesenhof die Klimalüge auf dem Hähnchenfleisch stoppt", fügte er hinzu. Denn immer mehr Produkte im Supermarkt schmückten sich mit Klimawerbung, kritisierte er. In den meisten Fällen sei dies "dreistes Greenwashing". Die Bundesregierung müsse sich in Brüssel deshalb "für konsequente Gesetze gegen irreführende Klima-Versprechen einsetzen".
Nach Angaben von Foodwatch entfallen drei Viertel aller Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft auf die Tierhaltung. Es sei deshalb grundsätzlich irreführend, Fleisch als "klimaneutral" zu bewerben. Zudem sei bei Klimawerbung für die Verbraucherinnen und Verbraucher in der Regel nicht ersichtlich, ob die Hersteller den eigenen Treibhausgas-Ausstoß ernsthaft reduzierten.
Viele Unternehmen rechneten ihre Produkte mit Hilfe von Kompensationsprojekten im globalen Süden klimafreundlich. Dieser "Ablasshandel" sei kritisch zu bewerten, erklärte Foodwatch weiter. Denn die bei der Produktion entstehenden Emissionen würden dadurch nicht rückgängig gemacht. Außerdem sei fraglich, wie langfristig die Projekte CO2 binden könnten: Laut einer Studie des Öko-Instituts könnten nur zwei Prozent der Projekte ihre versprochene Klimaschutzwirkung "sehr wahrscheinlich" einhalten.
M.White--AT