-
London stellt zusätzliche Millionen für Sicherheit der jüdischen Gemeinde bereit
-
Deutsche Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen
-
Nach Wahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD einigen sich auf Koalition
-
Schwache Frühjahrsbelebung: Zahl der Arbeitslosen nur leicht gesunken
-
Israel stoppt Boote von Gaza-Hilfsflotte - 175 Aktivisten festgesetzt
-
Sachsen: Ex-Ministerin Meier Ritterin in nationalem Orden der Ehrenlegion Frankreichs
-
Nach Sturz von Auto in Hafenbecken in Frankfurt: Weitere Jugendliche gestorben
-
Islamistisches Motiv vermutet: Anklage nach Luftgewehrschüssen auf Autos in Bayern
-
Belgien stoppt Rückbau aller seiner Atomreaktoren
-
Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter im Heizungsgesetz
-
Reporter ohne Grenzen: Pressefreiheit auf niedrigstem Stand seit 25 Jahren
-
Bericht: Jüdische Gruppe in Australien warnte kurz vor Bondi-Beach-Angriff vor Terror
-
Grüne und Linke kritisieren Haushalts-Eckwerte scharf
-
In der Verlängerung: Bittere Pleite für Peterka und Utah
-
Ifo-Umfrage: Versorgung mit Vorprodukten hat sich "deutlich verschlechtert"
-
Gewinn von Volkswagen sinkt im ersten Quartal um 28 Prozent
-
Organisatoren von Gaza-Hilfsflotte: Boote wurden von israelischer Armee "umzingelt"
-
Ohne Wagner: Orlando vergibt ersten Matchball
-
NRW-Verkehrsminister will Preis für Deutschlandticket einfrieren
-
Münchner Triple-Jagd: Goretzka sieht Parallelen zu 2020
-
Arteta schimpft über VAR-Eingriff: "Wie zum Teufel?"
-
Terodde: Schalke "bereit für Bundesligarückkehr"
-
Klinsmann über Ex-Klub Tottenham: "Ich leide mit"
-
Quartalszahlen: US-Tech-Riesen verzeichnen starke Gewinnsteigerungen
-
Zahl der Abschiebungen aus Deutschland im ersten Quartal 2026 gesunken
-
Merz besucht Deutsches Heer in Munster
-
Schwedens König Carl XVI. Gustaf feiert seinen 80. Geburtstag
-
Trump greift Powell wegen dessen vorübergehenden Verbleibs bei der Fed an
-
DGB-Chefin Fahimi droht mit Protesten gegen Sozialreformen
-
Staatsmedien: Iranische Vertreter reisen vor Fifa-Kongress aus Kanada ab
-
CDU-Wirtschaftsrat: Klingbeils Etat-Entwurf "finanzpolitisches Armutszeugnis"
-
Trump: USA erwägen Reduzierung ihrer Truppenstärke in Deutschland
-
Erste Anhörung von Hegseth seit Beginn des Iran-Krieges - Scharfe Kritik der Demokraten
-
Remis im Hexenkessel: Arsenal träumt vom Endspiel
-
Volleyball: Berlin gewinnt erstes Finalspiel
-
Umfrage: CDU in Berlin fünf Monate vor Abgeordnetenhauswahl nur noch knapp vorn
-
Korruptionsprozess in Spanien: Zeuge erhebt schwere Vorwürfe gegen Regierungschef Sánchez
-
Iranische Delegation bleibt FIFA-Kongress fern
-
Klarer Hinspielsieg: Magdeburg hat Final Four in Sichtweite
-
Britischer König Charles III. besucht Gedenkstätte für 9/11-Opfer in New York
-
"Können mit ihnen planen": Freiburger Quartett kehrt zurück
-
Umfrage: Deutsche halten Merz-Regierung für weniger harmonisch als die Ampel
-
Klingbeil rechtfertigt hohe Neuverschuldung
-
Ende einer Ära: Letzte Vertreter des Erbadels scheiden aus britischem Oberhaus aus
-
Romandie: Lipowitz verpasst Etappensieg knapp
-
Trump erwägt monatelange Hafenblockade und droht Iran im Atomstreit
-
Neues Heizungsgesetz verzögert sich: Regelung im aktuellen Gesetz soll ausgesetzt werden
-
Umweltkriminalität soll künftig härter bestraft werden können
-
Supreme Court: Zuschnitt der Wahlkreise in US-Bundesstaat Louisiana verfassungswidrig
-
Bafög-Reform: Koalition einig bei Finanzierung
Olympiateilnehmer Langhoff: Anschlag von 1972 in München war "unfassbar"
Der frühere Handballer und Olympiateilnehmer von 1972, Klaus Langhoff, erinnert sich auch heute noch mit Schrecken an den Terrorangriff auf israelische Sportler vor 50 Jahren in München. Es sei für ihn "unfassbar" gewesen, dass so etwas passierte, sagte Langhoff, der damals Kapitän der DDR-Handballmannschaft war, der Nachrichtenagentur AFP in Rostock. Er habe "mental sehr darunter gelitten".
Ein palästinensisches Kommando war am 5. September 1972 in das Münchner Olympiagelände eingedrungen und hatte Mitglieder der israelischen Mannschaft als Geiseln genommen. Bei der Geiselnahme und einer fehlgeschlagenen Befreiungsaktion starben elf israelische Sportler und ein deutscher Polizist.
Langhoff wohnte im Olympiadorf direkt gegenüber der Wohnung, in die palästinensische Bewaffnete am jenem 5. September eindrangen und die israelischen Sportler als Geisel nahmen. Von seinem Balkon musste der heute 82-Jährige hilflos mit ansehen, wie sich schreckliche Szenen abspielten, etwa als die Terroristen den leblosen Körper eines israelischen Trainers auf die Straße warfen.
"Es war furchtbar - immer wenn wir aus dem Fenster oder auf den Balkon schauten, sahen wir diesen toten Sportler dort", sagte Langhoff AFP. Für ihn selbst, der im Zweiten Weltkrieg als Sechsjähriger die Leichen deutscher Soldaten in eilig ausgehobenen Gräbern hatte liegen sehen, seien die Erinnerungen an den Krieg zurückgekommen.
Nach den Worten Langhoffs war es für ihn und seine Mannschaftskollegen nach dem Anschlag "sehr schwierig, sich wieder auf diese Wettkämpfe und auf die Spiele zu konzentrieren". Die Olympischen Spiele wurden nach einer Unterbrechung damals fortgesetzt. Die DDR-Handballer verloren anschließend gegen die Sowjetunion und belegten schließlich den vierten Platz bei Olympia.
Trotz der erschütternden Erfahrung stieß die DDR-Mannschaft nach ihrer Rückkehr in die Heimat auf wenig Verständnis. "Nur Medaillen zählten", erinnert sich Langhoff. Die mit der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) verbündete DDR-Regierung bezeichnete die Geiselnahme offiziell als "Tragödie", während in den ostdeutschen Medien kaum über die Gräueltat berichtet wurde.
50 Jahre nach dem Terroranschlag kritisiert Langhoff, dass die Spiele nicht richtig abgesichert gewesen seien. "Und ich glaube, dass es auch im Nachhinein große Versäumnisse gab in der Aufarbeitung." Nicht nur finanziell gesehen, sondern auch "moralisch".
R.Garcia--AT