-
Modschtaba Chamenei droht mit Rache für Tötung von Laridschani
-
Vor Referendum über Beitrittsverhandlungen: Island und EU besiegeln Verteidigungsabkommen
-
Rutte: Nato-Staaten beraten "gemeinsam" über Vorgehen in Straße von Hormus
-
Ex-Minister Wissing rechnet mit FDP-Kurs ab
-
US-israelischer Angriff trifft größtes Gasfeld der Welt im Iran - Protest von Anrainern
-
US-Geheimdienstanalyse stellt Trumps Begründung für Iran-Krieg infrage
-
Fast drei Jahre Haft für früheren Bundestagsabgeordneten wegen Kindesmissbrauchs
-
Nach tödlichem Angriff auf Klinik in Kabul: Taliban drohen Pakistan mit Rache
-
"Nicht unter Wert verkaufen": Merz rät EU zu machtbewusstem Auftreten
-
Sondervermögen: Klingbeil weist Vorwürfe der Zweckentfremdung zurück
-
Pentagon: KI-Unternehmen Anthropic stellt "unakzeptables Risiko" für Armee dar
-
Fast acht Jahre Haft für Betreiber von krimineller Handelsplattform in Hessen
-
Irans Präsident bestätigt Tötung von Geheimdienstminister Chatib
-
Kündigung von Lebensversicherung: Kapitalmarktabhängige Stornogebühr ist zulässig
-
Urteil: Abtreibungsgegner in Aachen dürfen gegenüber von Frauenarztpraxis beten
-
Iran-Krieg: USA lockern Schifffahrtsregeln für 60 Tage
-
Cum-Ex: Forderung von 40 Millionen Euro gegen Bankier Olearius wird neu geprüft
-
Merz mahnt vor EU-Gipfel konkrete Schritte für mehr Wettbewerbsfähigkeit an
-
Mindestens 14 Tote bei Israels Angriffen im Libanon - Armee nimmt Litani-Fluss ins Visier
-
Sprengstoffalarm unterbricht Prozess gegen frühere RAF-Terroristin Klette
-
Meningitiswelle in England: Premier ruft Club-Besucher zu Antibiotika-Behandlung auf
-
Bayern: Durchsuchungen bei Korruptionsermittlungen in Landkreis Miltenberg
-
Trump: Könnte Verbündete bei Sicherung der Straße von Hormus alleine lassen
-
Grab von Kaiser Otto in Magdeburg: Gebeine laut Untersuchung echt
-
Merz offen für deutsches Engagement in Straße von Hormus - nach Kriegsende
-
Krankenkasse muss Schwerkrankem nicht zugelassenes Mittel nicht zahlen
-
"Nicht unter Wert verkaufen": Merz fordert Selbstbehauptung der EU auch gegen USA
-
"Korruption" beim Afrika-Cup?: Senegal fordert Aufklärung
-
Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn wegen Vergewaltigung
-
Mainz will Geschichte schreiben: "Geschieht nicht jedes Jahr"
-
Nach mehreren Polizeieinsätzen: Kemptener Laufenten wieder zu Hause
-
"Schlüsseldatum der Geschichte": Bundestag begeht Tag der Demokratiegeschichte
-
Behörden: Zwölf Tote durch israelische Angriffe auf das Zentrum von Beirut
-
Wadephul und Frankreichs Außenminister rufen im Iran-Krieg zur Deeskalation auf
-
NGO: "Hunderte" Tote und Verletzte bei Angriff auf Entzugsklinik in Kabul
-
Baden-Württemberg: 16-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Unfall in Gegenverkehr
-
E-Scooter-Vermieter sollen künftig bei Unfallschäden haften
-
EU Inc.: Neue Unternehmensform soll Startups beim Gründen und Wachsen helfen
-
Vier Tage vor Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Enges Rennen zwischen CDU und SPD
-
Medien: Grünes Licht für Urbig
-
Grüne richten wegen Weimer Fragen an Regierung - Aktuelle Stunde im Bundestag
-
Cum-Ex: Einziehung von 40 Millionen Euro bei Bankier Olearius wird neu geprüft
-
Tarifstreit: WNBA und Spielerinnen erzielen mündliche Einigung
-
Norwegen: Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn
-
Mehrere Brandstiftungen an Bahnstrecke in Bayern - Staatsschutz ermittelt
-
Israel: Iranischer Geheimdienstminister Chatib getötet
-
Bundesregierung beschließt Strategie für Verdopplung von Rechenzentrumskapazität
-
Sondervermögen: Koalition verteidigt Verwendung der Gelder - Kritik reißt nicht ab
-
Haftstrafe für ranghohen PKK-Funktionär in Stuttgart
-
Brombeerkoalition in Thüringen: Abgeordnete Hupach ist neue BSW-Fraktionschefin
Fünftes Olympiagold: "Rodel-Mama" Geisenberger triumphiert vor Berreiter
Natalie Geisenberger blieb auf ihrer Rekordjagd ganz cool. Die "Rodel-Mama" glitt wie auf Schienen durch den Eiskanal von Yanqing, passierte die Ausfahrt der tückischen Kurve 13 ein viertes Mal ohne Probleme - und wurde im Ziel bereits von der jubelnden deutschen Delegation empfangen. Mit all ihrer Erfahrung raste die Rekordweltmeisterin zu ihrem fünften (!) Gold bei Winterspielen und hat nun eine Olympia-Bestmarke im Visier.
Debütantin Anna Berreiter rundete mit Silber das starke deutsche Ergebnis ab. Schon in Pyeongchang 2018 und Sotschi 2014 hatte das Team D einen Doppelsieg mit Geisenberger an der Spitze bejubeln dürfen, seit 1998 kamen die Olympiasiegerinnen im Einsitzer der Frauen stets aus Deutschland. Nach Johannes Ludwigs Triumph bei den Männern feierten die erfolgsverwöhnten deutschen Rodler bereits das zweite Gold in China.
Dass Julia Taubitz das Podest letztlich deutlich verpasste, kam am Dienstag nicht mehr überraschend: Die Weltmeisterin kämpfte sich nach ihrem Sturz vom Vortag um einige Ränge auf Platz sieben vor, letztlich überzeugte sie aber nur in zwei von vier Läufen. Bronze ging an ROC-Athletin Tatjana Iwanowa.
Mit ihrem fünften Coup, 2014 und 2018 gewann sie auch im Team, schloss Geisenberger nach Goldmedaillen zu Claudia Pechstein auf. Siegt die deutsche Staffel im Teamwettbewerb am Donnerstag, würde die 34-Jährige die Eisschnellläuferin nach Olympiasiegen sogar hinter sich lassen und zur erfolgreichsten deutschen Winter-Olympionikin aufsteigen.
Was Geisenberger aber noch weit mehr bedeutet: Nach der Geburt ihres Sohnes Leo im Mai 2020 hat sie es zurück in die Weltspitze geschafft. Die Bayerin war nach ihrer Entbindung schnell wieder auf Weltklasse-Niveau. In Yanqing blieb sie beinahe frei von Fehlern und feierte auch einen Sieg über die eigene Angst.
Bemerkenswert ehrlich hatte die beste Rodlerin der Geschichte über ihren Respekt vor der Kurve 13 gesprochen, vor diesem tückischen Streckenabschnitt der mit 1475 m längsten Rodel-Bahn der Welt. Hier war am Vortag Taubitz im zweiten Durchgang gestürzt, Geisenberger hatte im Weltcup im November sowie im vorletzten Training das gleiche Schicksal ereilt.
"Ich war nicht nervös wegen des Rennens, sondern wegen der Kurve da unten", hatte Geisenberger zur Rennhalbzeit berichtet. Männer-Olympiasieger Ludwig bezeichnete die Stelle, die aufgrund der runden Kehlung viele Schlitten bei falscher Fahrlinie aushebt, als "Scharfrichter".
Doch Geisenberger, die auch während des Rennens als Glücksbringer eine Kette mit dem Hand- und Fußabdruck ihres Sohnes um den Hals trug, behielt die Nerven - so wie auch Berreiter. Die 22-Jährige, eine leidenschaftliche Langschläferin, blieb in allen vier Läufen hellwach und belohnte sich mit ihrem bislang größten Erfolg.
Taubitz hingegen, die nach erneuten Fehlern im dritten Lauf fluchte ("So eine Scheiße"), muss auf ihren großen Augenblick auf der olympischen Bühne mindestens vier Jahre warten. Die Wachablösung im deutschen Team blieb in China aus. Olympias Königin der Eisrinne bleibt: Natalie Geisenberger.
M.Robinson--AT