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Trump empfiehlt iranischem Team Verzicht auf Fußball-WM-Teilnahme
US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Fußball-Nationalmannschaft den Verzicht auf die Teilnahme an der anstehenden Weltmeisterschaft in Nordamerika nahegelegt. Er begründete dies am Donnerstag auf seiner Online-Plattform Truth Social mit einer Sorge um "Leben und Sicherheit" der Spieler. Noch vor wenigen Tagen hatte Trump laut Fifa-Präsident Gianni Infantino erklärt, dass die Fußballer trotz des Iran-Kriegs in den USA "natürlich willkommen" seien.
"Die iranische Nationalmannschaft ist bei der Weltmeisterschaft willkommen", wiederholte Trump am Donnerstag. "Aber ich glaube wirklich nicht, dass es angemessen ist - wegen ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit", schrieb der US-Präsident. Er gilt als "Freund" von Fifa-Boss Infantino. Der Chef des Weltfußballverbands hatte Trump am Rande der WM-Auslosung im Dezember den erstmals vergebenen Fifa-Friedenspreis verliehen.
Teheran hat seinerseits wegen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran einen Boykott der im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko stattfindenden WM ins Spiel gebracht - eine Entscheidung wurde offiziell bisher nicht getroffen. Die drei Gruppenspiele des Iran sollen in den US-Westküstenmetropolen Los Angeles und Seattle stattfinden.
Die USA und Israel hatten Ende Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Bereits am ersten Kriegstag wurden der oberste Anführer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.
W.Nelson--AT