-
Mehr Menschen beginnen Pflegeausbildung: Zahl steigt 2025 auf rund 64.000
-
Samsung-Mitarbeiter stimmen für Streik im Mai - Auswirkungen auf Chipproduktion möglich
-
32-Jähriger bei Auseinandersetzung in Bremen erschossen
-
Irans getöteter Sicherheitschef Laridschani soll am Vormittag beigesetzt werden
-
Verteidigungsstaatssekretär Schmid: Regierung setzt auf Waffenstillstand in Nahost
-
Aufwärtstrend bei Baugenehmigungen setzt sich auch im Januar fort
-
SPD-Vize zum Sondervermögen: Aufholen der Versäumnisse "geht nicht über Nacht"
-
Finale gegen die USA: Venezuela erstmals Baseball-Weltmeister
-
NHL: Oilers mit Sieg nach Draisaitl-Verletzung
-
Sechs Tote bei israelischem Angriff in Beirut - Teheran kündigt Vergeltung für Tötung Laridschanis an
-
NBA: Hartenstein löst Playoff-Ticket im deutschen Duell
-
Nach Trumps Übernahme-Drohung: Kubas Präsident kündigt "unerschütterlichen Widerstand" an
-
Afrika-Cup: Senegal will vor den CAS ziehen
-
SPD-Chefin Bas fordert wegen hoher Spritpreise Übergewinnsteuer
-
"Ziele zu erreichen": Bayer legt den Fokus auf die Bundesliga
-
"Lasst sie uns packen!" Real fiebert Bayern-Duell entgegen
-
US-Richter: US-Regierung muss Sendebetrieb von Voice of America wiederaufnehmen
-
Studie: Psychische Belastung von Kindern steigt erstmals seit Pandemie wieder an
-
Grüne werfen Union und SPD Wortbruch bei Grundgesetzänderung für Sondervermögen vor
-
Irans Außenminister: Globale Folgen des Krieges werden "alle treffen"
-
Brandenburg: Neues Kabinett wird in Landtag vereidigt
-
EU-Kommission legt Pläne für EU-weit einheitliche Unternehmensform vor
-
Belgisches Gericht urteilt im Klimaprozess eines Bauern gegen Total-Konzern
-
Verdi-Warnstreik legt Flughafen BER am Mittwoch lahm
-
US-Notenbank Fed könnte Leitzins erneut stabil halten
-
Merz gibt Regierungserklärung im Bundestag zu EU-Gipfel ab
-
Bundeskabinett tagt mit Frankreichs Außenminister Barrot als Gast
-
Sicherheitskreise: Erneut Drohnenangrif auf US-Botschaft in Bagdad
-
Iran bestätigt Tod von mächtigem Sicherheitschef Laridschani
-
Senegals Titel aberkannt - Marokko neuer Afrika-Cup-Sieger
-
Real schaltet City aus - PSG locker weiter
-
Gunners gnadenlos: Bayers Viertelfinaltraum geplatzt
-
Georgiens orthodoxer Patriarch Ilia II. im Alter von 93 Jahren gestorben
-
Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani
-
Wadephul hält Regimewechsel im Iran für "nicht realistisch"
-
DEL: Bremerhaven erspielt sich Viertelfinal-Matchball
-
Debakel bei Sporting: Bodös Märchen endet jäh
-
Risse im Trump-Lager durch Iran-Krieg: US-Antiterror-Chef tritt aus Protest zurück
-
Irans Revolutionsgarden bestätigen Tötung von Anführer der Basidsch-Miliz
-
Israels Armee: Werden Modschtaba Chamenei "aufspüren, finden und neutralisieren"
-
Draisaitl fällt für Rest der regulären NHL-Saison aus
-
Bild: El Mala gibt Zusage an Brighton
-
DB-Chefin Palla wirbt bei Fahrgästen um Geduld bei Streckensanierungen
-
Israel: Irans mächtiger Sicherheitschef Laridschani getötet - Teheran äußert sich nicht
-
DBB-Frauen schlagen Nigeria zum Quali-Abschluss
-
Erneut Raketen- und Drohnenangriff auf US-Botschaft in Bagdad
-
Hittler gegen Zielinski in zweiter Runde der französischen Kommunalwahlen
-
Vatikan-Gericht ordnet Wiederaufnahme von Untreue-Verfahren gegen Kardinal an
-
US-Antiterror-Chef tritt aus Protest gegen Iran-Krieg zurück - Trump: "Gute Sache"
-
UNO warnt Israel vor Zerstörungen im Libanon wie im Gazastreifen
"Werden bereit sein": Handballer heiß auf Kroatien-Kracher
Seine Taktik? Alfred Gislason setzte sein Pokerface auf. Vor dem Halbfinal-Kracher von Deutschlands Handballern gegen Vizeweltmeister Kroatien ließ sich der Bundestrainer nicht in die Karten schauen. "Ich glaube, die Kroaten können auch lesen", sagte Gislason und lächelte verschmitzt. Deswegen werde er nicht sagen, was man anders machen oder besser machen wolle als bei den erfolgreichen Testspielen unmittelbar vor der EM. "Das wäre sehr kontraproduktiv für uns."
Gegen die Kroaten, die Deutschland in der Vorbereitung (33:27, 32:29) zweimal bezwungen hatte, wartet eine knifflige Aufgabe. Das spürt Gislason. Der verbale Rundumschlag des kroatischen Nationaltrainers Dagur Sigurdsson, der die Rahmenbedingungen für sein Team mit der Busanreise am Donnerstag und zwei Hauptrundenspielen binnen 22 Stunden als "absolute Schande" bezeichnet hatte, ließ Gislason äußerlich kalt. "Wir werden bereit sein für das Spiel und uns auf das eigene Spiel konzentrieren", erwiderte der Isländer, angesprochen auf die Aussagen seines Landsmanns.
Gislason strahlt Zuversicht aus. Zehn Jahre nach dem legendären EM-Triumph von Polen - damals übrigens unter dem jetzigen Trainer-Rivalen Sigurdsson - will der 66-Jährige mit dem deutschen Team unbedingt wieder eine Medaille holen. Nach dem Silber-Coup bei den Olympischen Spielen wäre es seine zweite mit der deutschen Mannschaft. Ein Sieg gegen die Kroaten würde die Final-Teilnahme am Sonntag (18.00 Uhr/ZDF) bedeuten, bei einer Niederlage würde es um Platz drei gehen (15.15 Uhr/ZDF).
Gislason fordert ein "ähnliches Spiel" seiner Mannschaft wie beim Hauptrunden-Finale gegen Frankreich (38:34). "Wenn wir es schaffen, so einen Angriff zu spielen wie über die 60 Minuten gegen die Franzosen, dann haben wir eine gute Chance, das Spiel zu gewinnen", sagte der DHB-Coach.
Die vergangenen drei Turnier-Duelle gingen übrigens an die Kroaten, die seit 2024 von Deutschlands Europameister-Coach Sigurdsson gecoacht werden. Kroatien, mutmaßt Kreisläufer Jannik Kohlbacher, werde "über die Emotionen kommen. Sie werden probieren, uns zu vermöbeln. Dafür sind die Kroaten bekannt." Angst hat er aber wie Gislason keine. Man habe schließlich "schon mehrfach gezeigt", genau so eine Abwehr stellen zu können.
Zwei Titel stehen für deutsche Teams bei Europameisterschaften bislang zu Buche, vor dem Coup vor zehn Jahren hatte eine DHB-Auswahl 2004 in Slowenien triumphiert. Dazu gab es je einmal Silber (2002) und Bronze (1998). Der bislang letzte DHB-Sieg gegen Kroatien im Rahmen eines Turniers gelang bei der WM 2019 in der Hauptrunde (22:21).
W.Stewart--AT