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Deutschland Tour: Lipowitz mit Unfall - Narváez siegt kurios
Der deutsche Radsport-Shootingstar Florian Lipowitz hat auf der zweiten Etappe der 40. Deutschland Tour eine Schrecksekunde erlebt. Der Gesamtdritte der Tour de France kam rund 16 Kilometer vor dem Ziel in einer Linkskurve von der Straße ab und knallte frontal gegen einen Stromkasten, konnte nach einer kurzen Behandlungspause aber weiterfahren. Beim Sieg von Jhonatan Narváez kam er aber abgeschlagen ins Ziel.
Den deutschen Meister Georg Zimmermann erwischte es in derselben Kurve etwas schlimmer. Der Augsburger kam zu Fall und blieb zunächst liegen. Bereits in der Anfangsphase der 189 hügeligen Kilometer von Herford nach Arnsberg im Sauerland mit 2399 Höhenmetern war Zimmermann, der die Tour de France zuletzt nach einem Crash vorzeitig beenden musste, gestürzt.
Im kuriosen Finale der Königsetappe setzte sich Narváez (UAE Emirates-XRG) aus einer Dreiergruppe heraus durch. Der letztlich zweitplatzierte Riley Sheehan (Israel - Premier Tech) hatte wenige Meter vor dem Zielstrich bereits siegessicher die Arme nach oben gerissen, der Ecuadorianer Narváez raste aber noch vorbei. Dritter wurde zeitgleich der norwegische Prolog-Sieger Sören Waerenskjold (Uno-X Mobility), der zugleich die Gesamtführung übernahm.
Lipowitz, der trotz der Nachwehen einer Erkältung bis zu seinem Unfall unermüdlich für seinen Teamkollegen Danny van Poppel (Niederlande) gearbeitet hatte, rollte letztlich über acht Minuten nach Narváez als 102. ins Ziel. Bester Deutscher wurde der Tübinger Marius Mayrhofer auf Rang vier acht Sekunden hinter dem Spitzentrio.
Am Samstag auf der dritten Etappe geht es erneut wellig zur Sache. Auf den 175,7 Kilometern von Arnsberg nach Kassel warten 2720 Höhenmeter auf die Fahrer, die größte Herausforderung birgt der Buttenberg zur Hälfte des Rennens, auch kurz vor dem Ziel geht es kurz bergauf. Am Tag darauf endet die Deutschland Tour mit einer Flachetappe nach Magdeburg.
W.Stewart--AT