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Höhere Prämien für DBB-Team: "Auf einen Nenner gekommen"
Der Deutsche Basketball Bund (DBB) hat sich vor der anstehenden Europameisterschaft mit den Weltmeistern um Kapitän Dennis Schröder auf höhere Erfolgsprämien geeinigt. "Wir sind auf einen Nenner gekommen, und die Prämien sind jetzt ganz klar aufgeschrieben. Die sind fair von unserer Seite aus. Und es wird auch wertgeschätzt, dass wir jeden Tag zur Natio kommen und unsere Zeit opfern. Jeder hat Familie. Zeit ist Geld am Ende des Tages", sagte Schröder der Braunschweiger Zeitung.
Die Höhe der Prämien nannte Schröder nicht, der NBA-Profi von den Sacramento Kings verriet hinsichtlich der neuen Regelung jedoch: "Sie gilt nicht nur für uns Jungs, sondern auch für die Frauen ist alles gleich. Wir Männer werden nicht bevorzugt. Wenn die Frauen Dritter, Zweiter oder Erster werden, sollten sie genau das bekommen, was wir auch bekommen."
Nach dem WM-Titel 2023 seien Schröder und Co. mit den Prämien nicht zufrieden gewesen. "Wenn du einen Franz Wagner hast, der diese Saison eigentlich ein NBA-Allstar hätte werden müssen, wenn du Dennis Schröder hast, wenn du Daniel Theis hast, wenn du diese goldene Ära hast, von der alle sprechen, dann muss die Wertschätzung aber auch stimmen", sagte der 31-Jährige.
Laut Schröder hätten er selbst, sein Anwalt Filip Piljanovic, Franz Wagner, Co-Kapitän Johannes Voigtmann sowie Ex-Nationalspieler Johannes Herber vom Verein Athleten Deutschland mit dem DBB verhandelt. "Alle sind NBA-Spieler oder EuroLeague-Spieler, wir haben 82 Spiele, sogar noch plus Play-offs. Wenn man dann noch für die Natio spielt, muss es einfach stimmen. Man sagt nicht, es muss viel Geld sein, wir müssen reich damit werden. Aber unser Einsatz muss einfach wertgeschätzt sein. Das haben wir jetzt hinbekommen, und das freut mich extrem", sagte Schröder.
Die deutsche Nationalmannschaft spielt ab dem 27. August im finnischen Tampere ihre EM-Gruppenphase, Ziel ist eine Medaille bei der anschließenden K.o.-Runde in Lettlands Hauptstadt Riga.
W.Stewart--AT