-
Bürgerentscheide zu Olympiabewerbungen in Nordrhein-Westfalen und Kiel
-
Bündnis von russlandfreundlichem Ex-Präsidenten Radew Favorit bei Parlamentswahl in Bulgarien
-
Merz empfängt Präsident Lula vor deutsch-brasilianischen Regierungskonsultationen
-
Auch Verstappen "schockiert": Tödlicher Unfall auf Nordschleife
-
Angreifer erschießt sechs Menschen in Kiew - Polizei tötet Täter nach Geiselnahme in Laden
-
Trotz Remis im Topspiel: Paderborn springt an die Spitze
-
Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin
-
Qualifier für 24 Stunden: Tödlicher Unfall auf Nordschleife
-
Leipzig schlägt Frankfurt und baut Vorsprung aus
-
Neue Spannungen: Iran macht Öffnung der Straße von Hormus nach nur einem Tag rückgängig
-
WM-Quali: DFB-Frauen mit Nullnummer in Österreich
-
Angreifer erschießt fünf Menschen in Kiew - Polizei tötet Täter nach Geiselnahme in Laden
-
Wieder Knieverletzung: Süle droht Saison-Aus
-
Wal-Rettung: Tier "freigespült" - aber kein Transport am Samstag
-
Endspurt um die Königsklasse: BVB stolpert erneut
-
HSV sieht rot: Werder gewinnt wildes Nordderby
-
Eta-Debüt geht schief: Union verliert gegen Wolfsburg
-
Final Four: Berlin erster Pokal-Finalist
-
Ministerin Reiche lädt Montag zu Gespräch über Kerosinversorgung ein
-
Wal-Rettung verzögert sich - Helfer schauen dem Tier ins Maul
-
Papst Leo XIV. will keine "neue Debatte" mit Trump
-
Hessischer SPD-Landesvorsitzender Bartol im Amt bestätigt
-
Chancenlos im Schlaggewitter: Zverev scheitert im Halbfinale
-
Irans Vize-Außenminister: Noch kein Datum für nächste Verhandlungsrunde mit den USA
-
Nach Blitzstart: Dresden macht großen Schritt zum Klassenerhalt
-
Mieser Anfang für Ende: Fortuna verliert auch in Magdeburg
-
Veranstalter: Mehr als 80.000 Menschen bei Demonstrationen für Energiewende
-
Macron: Französischer Blauhelmsoldat bei Angriff im Süden des Libanon getötet
-
Teilnehmer von Linken-Treffen in Barcelona beschwören Zusammenhalt zur Verteidigung der Demokratie
-
Presse: Fast 3000 verstrahlte Wildschweine wurden 2025 vernichtet
-
Nordrhein-westfälische FDP stärkt Landeschef Höne mit Wiederwahl Rücken
-
Britische Behörde: Iranische Boote schießen auf Tanker in Straße von Hormus
-
Iran macht Öffnung der Straße von Hormus wegen US-Blockade rückgängig
-
Kampfjetprojekt FCAS: Offenbar letzter Vermittlungsversuch gescheitert
-
Bahn-Chefin Palla: Investieren 20 Milliarden Euro bis 2030 in Bahnhöfe
-
Treffen der internationalen Linken in Barcelona: Klingbeil beschwört Solidarität
-
Ministerin Bär: Deutscher Astronaut wird als erster Europäer zum Mond fliegen
-
CSU-Chef Söder fordert Lockerung des Kündigungsschutzes
-
Vorzeitig Meister? Der FC Bayern will noch nicht feiern
-
Iranische Armeeführung: Straße von Hormus wegen US-Blockade erneut gesperrt
-
UEFA-Ermittlung: FC Bayern macht sich keine großen Sorgen
-
Wal-Rettung verzögert sich weiter - Initiative erhebt Vorwürfe gegen Behörden
-
Kubicki will FDP wieder über zehn Prozent der Stimmen führen
-
Möglicher Kerosinmangel: Klingbeil fordert Vorbereitungen in Deutschland
-
Dobrindt: Keine verstärkten Fluchtbewegungen wegen Iran-Krieg
-
Pakistans Regierungschef und Armeechef beenden Vermittlungsbesuche im Iran-Krieg
-
Charlotte überrannt: Orlando löst Playoff-Ticket
-
Trump: Ohne Einigung mit Iran bleibt US-Hafenblockade bestehen
-
Elendt blickt schon auf Schwimm-EM: "Medaille wäre super"
-
Kessler: El Mala? "Nicht mit Preisschild durch Europa rennen"
Wolff überragt in Schweiz-Krimi: Handballer in WM-Hauptrunde
Wieder gewackelt, aber wieder gewonnen: Angeführt von Torwart-Titan Andreas Wolff haben Deutschlands Handballer in einem Krimi gegen die Schweiz vorzeitig das Ticket für die WM-Hauptrunde gelöst. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason gewann dank starker Nerven und ihres überragenden Schlussmanns auch das zweite Vorrundenspiel gegen die Eidgenossen 31:29 (15:14) und sicherte sich damit bereits vor der letzten Partie gegen Tschechien am Sonntag (18.00 Uhr/ARD) das Weiterkommen in Vorrundengruppe A.
Wie schon beim Turnierauftakt gegen Polen (35:28) kämpfte Deutschland mit großen Problemen und setzte sich erst in der hitzigen Schlussphase ab. Acht Minuten vor dem Ende lag die DHB-Auswahl noch mit 25:26 zurück, ehe mit einem Kraftakt vor mehr als 7000 Zuschauern in der Jyske Bank Boxen im dänischen Herning noch die Wende gelang. Der in der Schlussphase bärenstarke Julian Köster erzielte sieben Tore, Renars Uscins war sechsmal erfolgreich, der von einer Knieblessur genesene Spielmacher Juri Knorr traf fünfmal.
Deutschland führt die Gruppe A nun mit 4:0 Punkten an, dahinter folgen Tschechien (2:2) sowie Polen und die Schweiz mit jeweils 1:3 Punkten. Die ersten drei Mannschaften erreichen die Hauptrunde, die das deutsche Team ab Dienstag weiter in Herning absolviert. Als Gegner stehen bereits Olympiasieger und Weltmeister Dänemark sowie Außenseiter Italien fest.
Beim Vorrundenabschluss gegen Tschechien geht es nun um den Gruppensieg und darum, mit wie vielen Punkten das deutsche Team die Hauptrunde erreicht. Die Zähler gegen die ebenfalls qualifizierten Teams werden in die zweite Turnierphase mitgenommen.
Das DHB-Team suchte zunächst ohne Knorr seinen Rhythmus und leistete sich in der Offensive zahlreiche technische Fehler und Fehlwürfe. Da half es nicht, dass Wolff sofort einige Bälle zu fassen bekam. Die Schweiz zog beim 2:5 (11.) erstmals auf drei Tore davon. Gislason motzte in einer Auszeit: "Wir machen zwei Tore in zehn Minuten. Der Angriff macht einen Fehler nach dem anderen. Juri kommt jetzt rein."
Knorr dirigierte nun gemeinsam mit Luca Witzke das deutsche Offensivspiel. Schleppend stellte sich Besserung ein. Timo Kastening vergab zunächst einen Siebenmeter (12.), doch der Offensivmotor lief nun ganz langsam heiß - Wolff, der zeitweise an einer 50-Prozent-Quote kratzte, heizte das deutsche Spiel ordentlich an. Die Schweiz blieb achteinhalb Minuten ohne eigenes Tor.
In der 22. Minute erzielte Olympia-Held Renars Uscins mit seinem vierten Treffer die erste deutsche Führung des gesamten Spiels. Die DHB-Auswahl strahlte nun etwas mehr Sicherheit aus, die Leichtigkeit aus dem Olympia-Sommer fehlte aber weiter. Der Berliner Nils Lichtlein erwies sich als belebendes Element, das 13:10 (27.) durch Knorr bedeutete die erste deutsche Drei-Tore-Führung.
Die Eidgenossen, die in Dänemark auf ihren verletzten Spielmacher Manuel Zehnder vom deutschen Meister SC Magdeburg verzichten müssen, blieben aber ein unangenehmer Gegner und gingen 16:17 (35.) wieder in Führung. "Wir müssen unseren Job jetzt machen", forderte Gislason in einer Auszeit wutentbrannt. Offensiv spielte Deutschland nun Sieben-gegen-Sechs. Die Uhr lief gegen das deutsche Team, das allmählich nervös wurde. Die Schweiz wurde immer mutiger, streute offensiv sogar Kempa-Tricks ein. Wolff hielt Deutschland aber im Spiel, es entwickelte sich ein Nervenspiel.
S.Jackson--AT