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Freiwassertraining in der Seine abgesagt
Einen Tag nach dem deutschen Goldrennen in der gemischten Triathlonstaffel ist die Seine für die Olympioniken wieder gesperrt worden. Wie die Veranstalter mitteilten, wurde das Training für die Freiwasserwettbewerbe wegen zu schlechter Wasserqualität abgesagt. Es ist bereits die fünfte Trainingseinheit, die nicht stattfinden konnte. Zuvor waren viermal die Triathleten betroffen.
Das deutsche Open-Water-Team um Tokio-Olympiasieger Florian Wellbrock und Doppel-Europameisterin Leonie Wellbrock zog deshalb in den Trainingspool Georges Vallerey um. Alle Rennen der Triathleten fanden dennoch im Stadtfluss statt, das der Männer mit einem Tag Verspätung. Für die Mixed-Relay hatte es zehn Stunden vor dem Start grünes Licht gegeben.
"Die Werte an drei der Testpunkte waren beim aktuellsten Test im Rahmen, den World Triathlon gesetzt hat, an einem Punkt lag der Wert minimal darüber", teilte OK-Sprecherin Anne Descamps am Dienstagmorgen mit und betonte, dass der vierte Messpunkt für die Bakterienbelastung außerhalb der Schwimmstrecke gelegen habe. Belgien verzichtete auf den Start, weil die Triathletin Claire Michel nach ihrem Einzelrennen erkrankt war.
Während die Triathleten in ihren Einzelrennen gut 20 Minuten in der Seine schwammen, sind die Freiwasserschwimmer über zehn Kilometer rund zwei Stunden im Wasser. Das Frauenrennen mit Beck und Leonie Märtens ist für Donnerstag vorgesehen, das der Männer mit Wellbrock und Oliver Klemet für Freitag (jeweils 7.30 Uhr).
E.Rodriguez--AT