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"Rufmord": Grammozis sauer nach Gerüchten um Entlassung
Nach Gerüchten über seine angebliche Entlassung beim kriselnden Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern hat sich Trainer Dimitrios Grammozis mit emotionalen Worten zur Wehr gesetzt. "Lügen zu verbreiten, das ist Rufmord, das kann ich mir nicht gefallen lassen. Das ist für mich wirklich die unterste Schublade", sagte der 45-Jährige am Mittwoch. Er überlege, "juristische Schritte einzuleiten" und habe das "auch schon weitergegeben".
Im Anschluss an die siebte Ligapleite in Folge beim FC St. Pauli (0:2) am vergangenen Wochenende kursierten Meldungen hinsichtlich einer angeblichen Spielerrevolte gegen Grammozis und einer Entlassung des Trainers im Internet. Um die Wogen rund um den Traditionsverein zu glätten, sah sich Geschäftsführer Thomas Hengen schon am Montag dazu gezwungen, diese mit einem ausführlichen Statement zu dementieren.
Vor dem Kellerduell mit Schalke 04 am Freitag (18.30 Uhr/Sky) herrscht große Unruhe rund um den Betzenberg. "Wir dürfen nicht den Fehler machen, uns im Verein auseinanderzubewegen", sagte Grammozis. "Immer wenn der Verein, die Stadt und die Fans zusammengehalten haben, wurde wieder eine positive Richtung eingeschlagen, das wurde in der Historie immer wieder bewiesen." Dies sollten alle "wieder versuchen - auch wenn es schwerfällt".
Grammozis, der den Posten erst im Dezember von Dirk Schuster übernommen hatte, sprach nach drei Liga-Niederlagen unter seiner Regie von "keiner einfachen Situation". Positiv erwähnte der FCK-Trainer "Verbesserungen" bei der Laufleistung. Es sei aber "klar, dass keine Wunderdinge zu erwarten sind. Wir können nicht in vier Wochen von 114 auf 125 km kommen. Dann müsste hier David Copperfield sitzen", sagte er.
D.Lopez--AT