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Frankreich patzt gegen die Schweiz - Spanien siegt
Handball-Rekordweltmeister Frankreich hat bei der EM völlig überraschend gepatzt. Deutschlands letzter Gruppengegner kam gegen die Schweiz nicht über ein 26:26 (14:14) hinaus und verpasste in Vorrundengruppe A damit den vorzeitigen Einzug in die Hauptrunde.
Barca-Star Dika Mem (7 Tore) und Kreisläufer Ludovic Fabregas (6) erzielten vor 13.571 Zuschauern in der ausverkauften Berliner Mercedes-Benz-Arena die meisten Treffer für die Franzosen, die am Dienstag (20.30 Uhr/ARD und Dyn) auf die deutsche Mannschaft treffen. Für die Schweizer, die zum Auftakt 14:27 gegen die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) verloren hatten, war Kreisläufer Lukas Laube (9) der beste Schütze.
Wie schon im ersten Match gegen Nordmazedonien (39:29) kamen die Franzosen schlecht in die Partie. Weil Schweiz-Regisseur Andy Schmid (5 Treffer) immer wieder stark seine Teamkollegen in Szene setzte und Frankreichs Torhüter Remi Desbonnet kaum eine Hand an den Ball bekamen, blieb die Partie lange offen.
Nach dem Seitenwechsel funktionierte die französische Defensive kaum besser. Der sechsmalige WM-Champion um Superstar Nikola Karabatic glänzte gegen die wacker kämpfenden Eidgenossen, die die Mehrheit des Publikums auf ihrer Seite hatten, keineswegs. Eine Minute vor Spielende warf Frankreichs Melvyn Richardson einen Siebenmeter an den Pfosten.
Ex-Europameister Spanien wahrte seine Hauptrunden-Chance dank eines 36:24 (17:12) gegen Rumänien. Die Iberer hatten ihre Auftaktpartie gegen Kroatien überraschend deutlich 29:39 verloren. Geheimtipp Island hat nach einem 31:30 (17:15) gegen Rumänien gute Chancen auf das Weiterkommen.
Am Samstag hatten bereits Titelverteidiger Schweden, Weltmeister Dänemark sowie Slowenien, die Niederlande und Portugal den Einzug in die Hauptrunde gesichert.
E.Rodriguez--AT