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Nordmazedonien: Gislason will sich "nicht ärgern lassen"
Bundestrainer Alfred Gislason will sich im zweiten EM-Vorrundenspiel der deutschen Handballer gegen Nordmazedonien "nicht ärgern lassen". "Wir müssen schnell zu unserer Linie finden", forderte der Isländer in der ARD-Sportschau und warnte vor einem "gefährlichen" Gegner: "Wir müssen den Kampf annehmen und unser Spiel durchziehen."
Die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) geht nach dem Auftaktsieg gegen die Schweiz (27:14) als klarer Favorit in die Partie am Sonntag (20.30 Uhr/ZDF und Dyn) in Berlin. Bei einem Sieg gegen das Team von Startrainer Kiril Lazarov winkt Deutschland bereits der vorzeitige Einzug in die K.o.-Runde.
"Nordmazedonien hat eine junge und technisch sehr gute Mannschaft, die sehr emotional spielt. Gegen Frankreich haben sie zwischen drei verschiedenen Abwehrsystemen ständig gewechselt, damit müssen wir klarkommen", sagte Gislason mit Blick auf die klare Niederlage des Balkan-Teams gegen den Rekordweltmeister zum Auftakt (29:39): "Lazarov bringt ihnen vieles bei."
Philipp Weber blickt mit einer "riesigen" Vorfreude auf die Partie in der Mercedes-Benz-Arena, wo sich auch Bundeskanzler Olaf Scholz unter die 13.571 Zuschauer mischen wird. "Wir haben mit dem einzigartigen Spiel in Düsseldorf einen guten Start gehabt. Wir wissen, dass es jetzt so richtig losgeht", sagte Weber, aber: "Wir müssen weiter fokussiert sein."
Gislason wagte derweil auch schon einen Blick auf den Vorrundenabschluss gegen die Franzosen, bei dem es am Dienstag (20.30 Uhr/ARD und Dyn) um wichtige Punkte für die Hauptrunde gehen könnte. "Da müssen wir eines unser besten Spiele der letzten Jahre machen, um die Punkte mitzunehmen", sagte der 64-Jährige: "Wir träumen alle davon, weit zu kommen. Wir sollten aber von Spiel zu Spiel denken."
A.Moore--AT