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Fall Walijewa: CAS verkündet Urteil im Januar
Das Urteil im Doping-Skandal um die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa wird im Januar 2024 verkündet. Das gab der Internationale Sportgerichtshof CAS am Freitag im Rahmen der wiederaufgenommenen Verhandlungen in Lausanne bekannt. Der mittlerweile 17-Jährigen droht eine Sperre von bis zu vier Jahren.
Während der Olympischen Spiele in Peking 2022 hatte Walijewa mit einem positiven Dopingtest für einen Eklat gesorgt. Die Anhörung war Ende September nach drei Gerichtstagen um mehrere Wochen vertagt worden, der CAS hatte nach Vorlage der Beweismittel durch die verschiedenen Partien "weitere Unterlagen" angefordert.
Involviert in das Verfahren sind die Russische Anti-Doping-Agentur (RUSADA), die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), der Eiskunstlauf-Weltverband ISU und Walijewa. Dass dieses hinter verschlossenen Türen in Lausanne stattfindet, hatte bereits im Vorfeld für Kritik gesorgt. So hatte der Generaldirektor der Athletenvereinigung Global Athlete, Rob Koehler, im Interview mit der Sportschau betont, mit Zuhörern wäre zumindest gesichert gewesen, dass es "keine Hinterzimmerdeals geben kann".
Während der Peking-Spiele war eine Urinprobe Walijewas, durchgeführt bei den russischen Meisterschaften im Dezember 2021, positiv auf das verbotene Mittel Trimetazidin getestet worden. Da das Ergebnis erst nach der Entscheidung im Teamwettbewerb abschließend ausgewertet war, wurden die Medaillen bis heute nicht vergeben, die russische Mannschaft hatte den Sieg davongetragen.
E.Hall--AT