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Handball-Nationalspieler Wiede muss operiert werden
Handball-Nationalspieler Fabian Wiede von den Füchsen Berlin muss sich wegen seiner schweren Verletzung am Sprunggelenk wie befürchtet einer Operation unterziehen. Das gab der Klub am Montag bekannt. Der Eingriff soll im Fachzentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie der Schön Klinik München Harlaching durchgeführt werden, sobald die Schwellung am rechten Fuß des Rückraumspielers zurückgegangen ist.
Linkshänder Wiede hatte sich im Duell bei HBW Balingen-Weilstetten am Freitag (37:26) einen knöchernen Ausriss sowie eine Fraktur am rechten Sprunggelenk zugezogen. Nach der Diagnose am Sonntag wurde in Abstimmung mit Ärzten und Spezialisten die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Dabei wurde festgestellt, dass eine OP unausweichlich ist. Wiede (29) droht die Europameisterschaft im Januar zu verpassen.
"Die Heim-EM ist auf jeden Fall ernsthaft gefährdet. Stand heute fehlt mir die Fantasie daran zu glauben, dass er spielen kann", sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning bei rbb24. Bei der Suche nach Ersatz sucht der Klub laut Hanning "alternativ auch in unserem Umfeld bei den Füchsen Berlin II und dem 1. VfL Potsdam".
P.Smith--AT