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Jumbo-Teamchef Plugge: "Pogacar ist wie die Deutschen"
Nach seinem überragenden Auftritt im Bergzeitfahren der Tour de France steuert Titelverteidiger Jonas Vingegaard unaufhaltsam auf seinen zweiten Gesamtsieg zu. Die Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, betonte Jumbo-Visma-Teamchef Richard Plugge im Anschluss in der ARD - und zog einen interessanten Vergleich. "Tadej Pogacar ist wie die Deutschen - den hast du erst besiegt, wenn er im Bus nach Hause sitzt. Wenn er von Paris aus im Bus nach Slowenien fährt, dann sind wir sicher."
Der 53-Jährige, der damit wohl auf eine niederländische Fußball-Weisheit anspielte, warnte anschließend insbesondere vor der letzten Alpenetappe der Frankreich-Rundfahrt am Mittwoch: "Das wird die schwierigste Etappe dieser Tour. Der Col de la Loz ist ein sehr steiler Anstieg", sagte Plugge: "Es kann wieder sehr viel passieren. Deswegen sollten wir nicht zu viel feiern und uns auf unseren Plan konzentrieren."
Am Dienstag hatte Vingegaard seinen Rivalen Pogacar im Einzelzeitfahren überraschend deutlich mit 1:36 Minuten Vorsprung distanziert. "Das war sicher einer meiner besten Tage auf dem Rad jemals. Die ganze harte Arbeit hat sich heute ausgezahlt", sagte der Däne, der vor der 17. Etappe im Gesamtklassement 1:48 Minuten vor Pogacar liegt.
"Ich habe zwischenzeitlich an meinem Powermeter gezweifelt, ob die Werte nicht zu hoch sind", sagte Vingegaard. Er sei "sehr stolz" auf seinen ersten Zeitfahr-Etappensieg bei der Tour, betonte aber: "Ich muss weiterkämpfen bis Paris."
A.Clark--AT