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Freiwasser-Europameisterin Beck gewinnt WM-Gold über 10 km
Freiwasser-Europameisterin Leonie Beck hat bei der Schwimm-WM in Fukuoka gleich im ersten Wettbewerb die erste Goldmedaille für das deutsche Team gewonnen und damit vorzeitig ihr Ticket für die Olympischen Spiele in Paris gelöst. Die 26-Jährige aus Würzburg, die seit zwei Jahren in Italien trainiert, schwamm im Momochi Seaside Park in 2:02:34,0 Stunden zu ihrem ersten WM-Triumph über 10 km - und ihrer vierten WM-Medaille insgesamt.
Silber ging an die Australierin Chelsea Gubecka vor der Amerikanerin Katie Grimes. Die ersten Drei sind bereits für die Sommerspiele im nächsten Jahr qualifiziert. Die Würzburgerin Lea Boy, im vergangenen Jahr mit Beck, Olympiasieger Florian Wellbrock und Oliver Klemet Staffel-Weltmeisterin, belegte mit 38,9 Sekunden Rückstand den siebten Platz. Die 23-Jährige hat bei der WM im kommenden Februar in Katar eine zweite Olympia-Chance. Am Sonntag (1.00 Uhr MESZ) geht Wellbrock im Meer vor Fukuoka auf derselben Distanz auf die Jagd nach WM-Gold und Olympia-Ticket. Zweiter deutscher Starter ist sein Magdeburger Klubkollege Klemet.
"Ich war diejenige, die es am meisten gewollt hat. Ich bin um mein Leben geschwommen", sagte Beck, die nach gut der Hälfte der Strecke noch 17,9 Sekunden zurück auf Platz 17 gelegen hatte. "Ich wollte am Anfang nicht so viel Energie verschwenden", erklärte sie: "Es hat alles gut funktioniert, ich habe meine Kräfte gut eingeteilt, es war alles im Rahmen." Erst an der letzten Boje zog Beck an ihren Konkurrentinnen vorbei.
Noch wichtiger als der erste WM-Einzeltitel war der Wahl-Italienerin aber das Paris-Ticket. "Weltmeisterin zu sein, ist was ganz Besonderes", sagte Beck, "sich jetzt schon für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, war alles, was ich hier wollte. Alles, was jetzt noch kommt, ist Bonus." In Fukuoka startet die gebürtige Augsburgerin noch über 5 km und in der Staffel.
T.Perez--AT