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Para-WM: Rehm holt sechstes Gold in Serie
Prothesenspringer Markus Rehm hat bei der Para-Leichtathletik-WM in Paris erwartungsgemäß seinen sechsten Titel in Serie geholt. Der 34-Jährige triumphierte in der Startklasse T64 mit 8,49 Metern - und war für die Konkurrenz mal wieder unerreichbar: 1,10 Meter lag er vor dem zweitplatzierten Derek Loccident aus den USA. Ende Juni hatte Rehm seinen Para-Weltrekord auf 8,72 Meter verbessert, seit 14 Jahren ist kein Weitspringer ohne Behinderung weiter geflogen.
Als neues Traumziel hatte Rehm zuletzt die 32 Jahre alte Bestmarke von Mike Powell von 8,95 ausgerufen, wollte sich eigentlich schon in Paris weiter annähern. Das gelang am Freitag nicht, Rehm übertraf allerdings immerhin seinen eigenen WM-Rekord aus dem Jahr 2015 um neun Zentimeter.
Bei Großereignissen im Para-Sport ist der Leverkusener seit 2011 ungeschlagen. Seitdem holte er im Weitsprung neben sechs WM-Titeln auch fünf EM-Triumphe sowie drei Goldmedaillen bei Paralympics.
Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) steht nach seinem Triumph im Charlety Stadion bei acht Medaillen (3x Gold, 2x Silber, 3x Bronze). Am Morgen war Mathias Schulze wie schon bei den Paralympics von Tokio im Kugelstoßen der Startklasse F46 auf Rang fünf gelandet, auf eine Medaille fehlte ein halber Meter.
Die bis Montag andauernde Para-Leichtathletik-WM ist eine Art Generalprobe für die Paralympics im kommenden Jahr (28. August bis 8. September 2024), die ebenfalls in Frankreichs Hauptstadt stattfinden. Bei der vorherigen WM 2019 in Dubai hatte das deutsche Team als Neunter des Medaillenspiegels elfmal Edelmetall gewonnen (7x Gold, 2x Silber, 2x Bronze).
E.Rodriguez--AT