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DFB-Frauen im Training ohne Oberdorf und Hegering
Die beiden Stammkräfte Lena Oberdorf und Marina Hegering (beide VfL Wolfsburg) haben auch am zweiten Tag im WM-Basislager der deutschen Fußballerinnen in Australien nur individuell trainiert. Mittelfeld-Abräumerin Oberdorf (Oberschenkelverletzung) setzte sich gleich zu Beginn der Einheit am Freitagnachmittag in Wyong auf das Ergometer-Fahrrad, Abwehrchefin Hegering (Fersenprellung) gesellte sich wenig später dazu. Beide hatten sich ihre Blessuren bei der Generalprobe gegen Sambia (2:3) zugezogen.
Für die anderen Nationalspielerinnen schaltete Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg im Central Coast Regional Sporting & Recreation Complex einen Gang höher als beim lockeren Aufwärmen am Vortag nach der Ankunft. "Wir haben den Jetlag mehr oder weniger überwunden, von daher kann es jetzt auch zur Sache gehen", sagte Nationaltorhüterin Merle Frohms, die zwar keine Probleme mit den Folgen der Zeitverschiebung, dafür aber mit Australiens giftiger Tierwelt hat.
"Ich musste auf dem Zimmer erst mal in die Ecken schauen, habe die Gardinen zur Seite geschoben, auch die Bettdecke und unter dem Bett alles abgecheckt", berichtete die 28-Jährige über ihren "Spinnen-Check" beim Einzug ins Mercure Kooindah Waters Hotel.
Mit Blick auf den Feinschliff vor dem WM-Auftakt am 24. Juli (10.30 Uhr MESZ/ZDF) gegen Marokko in Melbourne sei es "ganz gut, dass wir noch ein paar Einheiten für Inhalte haben und uns gut auf den Gegner einstellen können". Die deutsche Nummer eins empfindet die Abwehrarbeit in den kommenden Tagen als besonders wichtig.
"Klar wird ein Augenmerk auf der Defensive liegen, dass wir alle wieder Bock haben zu verteidigen. Das hat uns bei der EM stark gemacht als Mannschaft und ausgezeichnet", erklärte Frohms.
E.Hall--AT