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Zverev gibt grünes Licht für Halle - ATP Finals das Ziel
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat nach seiner Oberschenkelzerrung Entwarnung für das Rasenhighlight im Wimbledon (ab 3. Juli) gegeben. Er werde in der kommenden Woche wie geplant das Vorbereitungsturnier "in Halle spielen", sagte der 26-Jährige der Sport Bild. Zverev hatte sich die Blessur bei den French Open zugezogen, bei denen er das Halbfinale erreichte.
Trotz seines Erfolgslaufs in Paris ein Jahr nach seiner schweren Knöchelverletzung sei er nach dem Aus gegen den Norweger Casper Ruud "sehr, sehr enttäuscht gewesen", denn: "Ich hatte das Gefühl, dass ich im Finale stehen kann. Aber du musst 100 Prozent fit sein, um in die langen Ballwechsel zu gehen, man muss viel laufen, da war ich limitiert."
Was die Rasensaison angeht, ist der 1,98 m große Zverev wie in jedem Jahr vorsichtig mit großen Ankündigungen. "Ich bin zu groß für den Belag", sagte er. Er fahre zwar nicht nach London "wie ein Kasper und nehme es als Trainingswoche. Aber realistisch gesehen ist es schwieriger für mich als die anderen Grand Slams." Sein bislang bestes Ergebnis in Wimbledon ist das Achtelfinale.
Bis zum Jahresende hat die Nummer 23 der Welt keine Ranglistenpunkte mehr zu verteidigen, einem weiteren Aufstieg im Ranking steht deswegen nichts mehr im Wege. 2023 wieder die Top Fünf zurückzukehren, werde aber "sehr schwierig", erklärte die frühere Nummer zwei der Welt. "Wenn ich in Turin aber bei den ATP Finals dabei bin, wäre ich unfassbar glücklich. Wer hätte das gedacht, nach sieben Monaten Pause nach dem Comeback zu den Top acht zu gehören, sollte das klappen", sagte Zverev.
Der derzeitigen Nummer eins und dem seit seinem Paris-Triumph alleinigen Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic zollte Zverev höchsten Respekt: "Er hat gefühlt jeden Rekord in unserem Sport gebrochen. Er ist der beste Tennisspieler aller Zeiten. Und mehr noch: Für mich ist er einer der besten Sportler überhaupt."
H.Thompson--AT