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Fall Vinicius: Sieben Festnahmen in Spanien
Im Zuge der rassistischen Anfeindungen gegen Brasiliens Fußball-Star Vinicius Junior hat die spanische Polizei am Dienstag insgesamt sieben Personen festgenommen. Nach Behördenangaben wurde drei Jugendliche in Valencia vorübergehend in Gewahrsam genommen. Sie werden verdächtigt, den Stürmer von Real Madrid am Sonntag rassistisch beleidigt zu haben.
Die drei Fans kamen nach Aufnahme ihrer Aussagen wieder auf freien Fuß. Die Jugendlichen seien "unter der Bedingung freigelassen worden, dass sie zur Vorladung erscheinen", sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Vinicius, der seit seinem Wechsel nach Madrid im Jahr 2018 immer wieder Ziel rassistischer Angriffe wurde, war beim 0:1 beim FC Valencia mit Beleidigungen und Affenlauten bedacht worden. Der Fall hatte international Empörung ausgelöst, der 22-Jährige erhielt Solidarität aus Sport, Politik und Gesellschaft.
Im Rahmen der Ermittlungen rund um eine aufgehängte Puppe im Trikot des Real-Stars im Januar sind zudem vier Personen in Madrid in Gewahrsam genommen worden. Wie die Behörden am Dienstag mitteilten, müssen sich die Personen wegen eines "Hassdeliktes" verantworten.
Drei der Festgenommenen seien "aktive Mitglieder einer Ultra-Gruppe von Fans eines Madrider Vereins", erläuterte die Polizei. Die aufgehängte Attrappe war am 26. Januar an einer Brücke nahe des Trainingsgeländes des Rekordmeisters gefunden worden.
Daneben prangte ein Transparent mit dem von Atletico-Ultras verwendeten Slogan "Madrid hasst Real". Später an diesem Tag gewannen die Königlichen das Stadtderby im Pokal-Viertelfinale gegen Atletico mit 3:1.
A.Taylor--AT