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Giro: Rubio gewinnt 13. Etappe in Crans Montana
Radprofi Einer Augusto Rubio vom Team Movistar hat die stark verkürzte 13. Etappe des diesjährigen Giro d'Italia gewonnen. Auf dem Teilstück, das im Schweizer Skigebiet Crans Montana endete, hatte der Kolumbianer nach dem knapp 13 km langen Anstieg den längeren Atem und verwies Thibaut Pinot (Team Groupama-FDJ) sowie Jefferson Alexander Cepeda (EF Education-EasyPost) im Sprint auf die Plätze zwei und drei.
Die Klassementfahrer um den Gesamtführenden Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) und die deutsche Giro-Hoffnung Lennard Kämna (Bora-hansgrohe) rollten kurze Zeit später geschlossen über die Ziellinie.
Aufgrund des schlechten Wetters wurde die Überquerung des Gran San Bernardo abgesagt und die Etappe von 199 auf 74,6 km verkürzt. Neben dem wechselhaften Wetter bereiten den Organisatoren auch zahlreiche Corona-Infektionen Probleme. 41 Fahrer mussten den Giro bereits verlassen, darunter auch Ex-Weltmeister Mads Pedersen (Dänemark) und Topfavorit Remco Evenepoel (Belgien).
Den anspruchsvollen Schlussanstieg begann der Tagessieger mit einer fünfköpfigen Fluchtgruppe, die schon auf den ersten Kilometern des Anstiegs um zwei Fahrer schrumpfte. Die Entscheidung zwischen den drei verbliebenen Fahrern fiel im Sprint. Cepeda ging als erster aus dem Sattel, schaffte es aber nicht, das Tempo bis zum Ende hochzuhalten und musste abreißen lassen. Rubio (25) wies dann auch noch Pinot in die Schranken und feierte den ersten Etappensieg seines Teams bei der 106. Ausgabe des Giro.
Die 14. Etappe findet am Samstag statt. Dann geht es für die Fahrer über 194 km von Sierre nach Cassano Magnago. Dabei überqueren die Fahrer den Simplonpass, der mit einem knapp 20 km langen Anstieg der Kategorie eins aufwartet.
R.Lee--AT