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"Wir werden sehen": Draisaitl lässt WM-Teilnahme offen
Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) darf bei der WM in Finnland weiter auf die dringend benötigte Unterstützung von Superstar Leon Draisaitl hoffen. "Ich stehe in Kontakt mit dem deutschen Team. Wir müssen noch ein paar Dinge klären. Wir werden sehen", sagte der NHL-Ausnahmestürmer von den Edmonton Oilers am Dienstag bei einem Medientermin seines Teams.
Nach dem K.o. im Play-off-Viertelfinale der National Hockey League und der erneut vergeblichen Jagd auf den Stanley Cup hatte DEB-Sportdirektor Christian Künast Kontakt zu Draisaitl aufgenommen und betont, dass die Versicherungsfrage geklärt sei.
Draisaitl, der in der abgelaufenen NHL-Hauptrunde zum dritten Mal die 50-Tore-Marke geknackt hatte, war mit den Oilers in der Nacht zu Montag im sechsten Spiel gegen die Vegas Golden Knights gescheitert. Fraglich ist, ob er noch rechtzeitig in Tampere eintreffen kann, wo die deutsche Mannschaft ihre ersten drei WM-Spiele gegen die Favoriten Schweden, Finnland und USA verloren hatte.
Sollte sie auch am Donnerstag (19.20 Uhr MESZ/Sport1 und MagentaSport) gegen Dänemark nicht gewinnen, könnten das Viertelfinale und die direkte Olympia-Qualifikation schon außer Reichweite sein. Somit käme Draisaitls Hilfe zu spät.
T.Sanchez--AT