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MotoGP: Bezzecchi siegt im 1000. Grand Prix
Der italienische Motorradpilot Marco Bezzecchi hat den 1000. Grand Prix in der Geschichte der Motorrad-WM gewonnen. Der VR46-Pilot triumphierte in einem wilden Rennen im französischen Le Mans vor Jorge Martin (Spanien) und Lokalmatador Johann Zarco (beide Prima Pramac Racing) und sicherte sich damit 25 Punkte für das Gesamtklassement. Dort steht er nun mit 93 Zählern hinter Titelverteidiger Francesco Bagnaia auf Rang zwei.
Bagnaia erlebte einen schwarzen Tag. Der italienische Weltmeister, der von Position eins gestartet war, kollidierte in der fünften Runde mit dem Spanier Maverick Vinales. Beide stürzten und gerieten anschließend im Kiesbett aneinander. Trotz seines Ausscheidens behält der zweimalige Titelträger Bagnaia mit 94 Punkten die WM-Führung.
Rückkehrer Marc Marquez verpasste kurz vor Schluss ein traumhaftes Comeback. Der sechsmalige Weltmeister war nach überstandenem Mittelhandbruch an diesem Wochenende zurückgekehrt und im Sprint am Samstag bereits auf Rang fünf gefahren. Im Hauptrennen lag er lange auf Podestkurs, stürzte jedoch kurz vor Rennende und schied noch aus.
Der deutsche GASGAS-Pilot Jonas Folger (Oberbergkirchen), der im Sprintrennen am Samstag gestürzt war, wurde im Hauptrennen zwar Letzter, da nur 13 Fahrer das Rennen beendeten, sicherte sich der 29-Jährige dennoch drei Punkte.
In der Moto2-Klasse hatte zuvor der deutsche Pilot Lukas Tulovic ein Top-10-Ergebnis knapp verpasst. Bei seinem dritten Rennen des Jahres fuhr der 22-Jährige aus Eberbach auf Rang elf, den Start-Ziel-Sieg und damit auch die Führung im Gesamtklassement sicherte sich der Italiener Tony Arbolino.
Bereits in der zweiten Runde war es dort zum Massencrash gekommen: Der Spanier Albert Arenas stürzte, seine Landsmänner Manuel Gonzalez und Aron Canet konnten nicht mehr ausweichen und krachten in sein Bike. Die Fahrer waren wohlauf, das Rennen wurde mit der ursprünglichen Startaufstellung neu gestartet.
M.Robinson--AT