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Petition gegen DFL-Investoreneinstieg
Der von der Deutschen Fußball Liga (DFL) angestrebte Einstieg eines Investors stößt auf Widerstand aus der Fan-Szene. In einer Petition fordert die Bürgerbewegung "Finanzwende" die DFL-Mitglieder dazu auf, den Plan zu stoppen. "Ein Private-Equity-Einstieg würde den Fußball dramatisch verändern - und das sicher nicht zum Guten", warnte Finanzwende-Geschäftsführer Daniel Mittler.
Die Bürgerbewegung befürchtet durch den Einstieg von Geldgebern, die vor allem auf maximale Rendite aus seien, Verschlechterungen für die Bundesliga-Fans. Es gebe kein Geld ohne Gegenleistung, dies zeigten die Erfahrungen aus anderen Profiligen wie der englischen Premier League oder der spanischen LaLiga: "Wenn eine Private-Equity-Firma einmal an Bord ist, geht es künftig noch mehr als bisher um möglichst große Gewinne – und nicht um die Wünsche der Fans."
Die DFL um die Interimsbosse Axel Hellmann und Oliver Leki erhofft sich zwei Milliarden Euro durch den Investoreneinstieg. Dafür sollen 12,5 Prozent der Anteile einer noch zu gründenden Tochtergesellschaft (MediaCo), in welche die nationalen und internationalen Medienrechte ausgelagert werden, über 20 Jahre an einen Kapitalgeber verkauft werden.
Laut DFL sollen die neuen Geldgeber keine oder nur sehr eingeschränkte Mitbestimmungsrechte erhalten. Am 24. Mai wird bei einer Mitgliederversammlung über die Pläne entschieden.
A.Williams--AT