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Popp im 125. Länderspiel "wieder das Mentalitätsmonster"
Ein Tor blieb Alexandra Popp beim Jubiläum verwehrt, dafür gab es ein dickes Lob von ihrer Chefin. "Poppi war wieder das Mentalitätsmonster, sie ist vorneweg marschiert", sagte Fußball-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nach dem 125. Länderspiel ihrer Spielführerin: "Sie war der Käpt'n, sie hat gezeigt: Wir wollen das Spiel hier nicht verlieren, wir wollen gewinnen."
Das gelang beim 0:0 gegen robuste und clevere Schwedinnen zum Start ins WM-Jahr nicht, lehrreiche Erkenntnisse nahmen die Vize-Europameisterinnen dennoch aus Duisburg mit. "Wir konnten auf Topniveau taktische Dinge ausprobieren und sehen, an welchen Stellschrauben wir da noch drehen müssen", befand Popp. Und: "Mentalität und Moral waren da."
Schweden aber erspielte sich mehr und bessere Torchancen, Nationaltorhüterin Merle Frohms musste einige starke Paraden zeigen. Mit Blick auf die Titeljagd bei der WM in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) seien solch fordernden Spiele wie gegen den Weltranglistendritten extrem wertvoll: "Wir haben noch Zeit bis zur WM und die wollen wir nutzen."
Ihren persönlichen Meilenstein bezeichnete Popp als "Riesending, Familie und Freunde waren da, eine wahnsinnig schöne Kulisse - besser geht's nicht... Außer mit einem Sieg." Auf die Nachfrage, ob die Marke von 150 Länderspielen auch noch drin sei, antwortete die 31-Jährige leicht perplex: "Oh!" Nach kurzem Nachdenken schob sie hinterher: "Kann ich nicht beantworten." Und verabschiedete sich mit einem typischen lauten Popp-Lachen Richtung Teambus.
H.Thompson--AT