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DBS-Generalsekretär Kiefer: Paris 2024 "großartige Chance"
DBS-Generalsekretär Stefan Kiefer sieht die kommenden Paralympischen Sommerspiele 2024 in Paris als wertvolle Wachstumsmöglichkeit für den Para-Sport. "Endlich wieder im Herzen Europas, endlich wieder in der gleichen Zeitzone – das ist eine großartige Chance für die Paralympische Bewegung und den Stellenwert des Sports für Menschen mit Behinderungen insgesamt", sagte er ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt beim Deutschen Behindertensportverband.
"Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten alles dafür tun, damit die Spiele in Paris ein weiterer Meilenstein für den Para-Sport werden, wie es 2012 in London der Fall war", sagte Kiefer. Er sei zudem "zuversichtlich, dass die öffentlich-rechtlichen Sender diese Chance nutzen und auch zur Prime Time die Übertragung der Highlights im Fernsehen sicherstellen".
Über den Spitzenbereich hinaus wünscht sich Kiefer eine Erleichterung des Zugangs behinderter Menschen zum Sport. "Vor allem müssen die Sportstätten so gestaltet sein, dass Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen ohne Barrieren und Hindernisse Sport treiben können", sagte er. Ähnlich essentiell sei eine ausreichende Versorgung mit Hilfsmitteln wie Sportprothesen oder -rollstühlen.
Außerhalb der DBS-Strukturen fehle dem Behindertensport Kiefers Ansicht nach häufig nach wie vor der "Stellenwert, der ihm zusteht und den wir benötigen, damit Inklusion im und durch Sport im Alltag noch selbstverständlicher gelebt wird". Dementsprechend sei es sein Ziel, in den kommenden Jahren die finanzielle Sicherheit des Verbands zu gewährleisten. Damit wolle er die Basis dafür "schaffen, dass die notwendigen Aufgaben im Breiten-, Präventions-, Rehabilitations- und Spitzensport umgesetzt werden können".
W.Nelson--AT