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Mehr Power für Rast und Co.: Formel E startet in die neunte Saison
Schnellere Autos, neue Teams - und weiter die Hoffnung auf den ersten deutschen Weltmeister: Die Formel E startet am Samstagabend (21.00 Uhr/ProSieben) in Mexiko in ihre neunte Saison, es ist eine besondere für die Elektro-Rennserie. Die dritte Fahrzeuggeneration geht mit deutlich erhöhter Leistung auf die Strecke, in der Spitze liegt sie nun bei 350 kW. Das sind 476 PS und damit gut 130 mehr als in den vergangenen Jahren.
Gefahren wird weiterhin in den Metropolen: Auf Stadtkursen in Berlin, Kapstadt, Sao Paulo, Rom oder London hoffen auch einige Deutsche auf Podien und Siege. Der dreimalige DTM-Champion Rene Rast kehrt mit dem Traditionsrennstall McLaren in die Formel E zurück. Die Briten sind neu dabei und haben die Lizenz des Mercedes-Werksteams übernommen, das zuletzt zweimal in Folge den Weltmeister stellte.
Porsche ist damit letzter verbliebener deutscher Hersteller und schickt erneut Pascal Wehrlein ins Rennen, das Privatteam Abt kehrt zudem zurück ins Starterfeld. Auch Andre Lotterer ist mit Andretti dabei, Maximilian Günther fährt für Maserati.
Mit Audi (2018) und Mercedes (2021 und 2022) stellte schon zweimal ein deutsches Team den Champion, ein deutscher Fahrer allerdings hat es noch nie geschafft. Der Titel sei ein "ultimatives Ziel", sagte Rast vor dem Saisonstart bei ran.de, das Feld sei "extrem stark besetzt. Ich glaube, wir müssen uns vor der Formel 1 nicht verstecken."
Nach dem Start in Mexiko reist die Formel E in dieser Saison noch in zehn weitere Städte. In einigen werden Doppel-Events ausgetragen, insgesamt sind 16 Saisonrennen geplant. In Berlin wird am 22. und 23. April zweimal auf dem Gelände des stillgelegten Flughafens Tempelhof gefahren, das Saisonfinale steigt am 29. und 30. Juli in London.
F.Ramirez--AT